Stipendiat:innen 2026

Hannah Beckmann, DE
geboren 1993, studierte Medizin in Hamburg, Literarisches Schreiben in Leipzig und arbeitet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ihre künstlerischen Arbeiten waren u.a. in den Zeitschriften BELLA triste, manuskripte und metamorphosen zu lesen, auf Bühnen zu sehen und als Hörspiel bei Deutschlandfunk Kultur zu hören.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Fortuna in Die Tageszeitung (taz), 06.01.2026
Reality TXT in Bella triste – Zeitschrift für junge Literatur; Ausgabe 70; ISSN 1618-1727
Are you listening to Girl in Red? in manuskripte 244; manuskripte Literaturverein; ISSN 0025-263
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
2024 Preisträgerin des Textstreich-Wettbewerbs
2025 Preis für Prosa und taz-Publikumspreis des 33. Open Mike

Luca Böhnlein, DE
(dey, deren), geboren 1994, wohnt in Leipzig. Dey hat Literarisches Schreiben in Hildesheim studiert und schreibt Lyrik und Prosa, am liebsten über queere Themen.
Luca hat die Lesebühne Literaqueer mitgegründet und schreibt im Kollektiv all caps. Aktuell arbeitet Luca an deren Debütroman mit dem Titel „Nichtsommer“.
Deren Texte erscheinen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften, zuletzt bei [kon]Paper und in der BELLA triste. Luca war Preisträger*in des Klopstockpreis für junge Lyrik 2023, des Retzhof-Preis für junge Literatur 2024 und im gleichen Jahr Stipendiat*in der Autor*innenwerkstatt Prosa am Literarischen Colloquium Berlin.
Instagram: @luca.littt

Yohan Fritz Holtkamp, DE
geboren 1999, ist Autor und Performance-Künstler. Er studiert an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Seine Texte wurden in mehreren Anthologien veröffentlicht, u.A. dem Jahrbuch für Lyrik, dem Glitter-Magazin und in die horen. Performative Arbeiten waren zuletzt auf dem auftakt Festival zu sehen.
2025 war er Resident am Center for Literature und Guest Lecturer an derKunstakademie Münster.

Carla Moschner, DE
Lebt in Bonn, Jahrgang 2000, arbeitet als Autorin und Schriftstellerin. Seit 2024 studiert sie Theorien und Praktiken professionellen Schreibens an der Universität zu Köln. https://carlagraphie.com/
Veröffentlichungen (Auswahl)
„Liebe Grüße, Thea“, Kurzgeschichte, in: Literaturhaus Wuppertal e.V. (Hg.), Karussell. Zeitschrift für Literatur, #1 Erscheinen, 2024.
„Das war’s dann?“, Kurzgeschichte, in: Nyomda (Hg.), Cuisine Queer Zine, #2 Widerstand, 2024.
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
Kölner Förderpreis für junge Literatur 2025, Publikumspreis und 3. Platz, mit dem Text „Songs nach dem Motto weltuntergang“.
lit.COLOGNE Offspring-Award 2025 mit dem Text „Apfelpüree“.

Paulina Muck, DE / CH
geboren 1995, aufgewachsen in Deutschland, arbeitete in einer offenen psychiatrischen Abteilung, bevor sie literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut studierte. Ihre Arbeiten umfassen Prosa, Essays und Theatertexte.
Veröffentlichungen (Auswahl)
2025
„Himbeerjoghurt“ Literarische Kurzgeschichte, Anthologie „Rausch“, Limmat Verlag
„Er hört die Geräusche, die die Pailletten nicht machen“, Literarische Kurzgeschichte, Disput Magazin #1
2024
„Bambi“ Literarische Kurzgeschichte, BELLA triste #69
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
Literaturstipendien der Stadt Schwaz, der Stadt Tuttlingen sowie Arbeitsbeitrag der Stadt Zürich für die weitere Entwicklung ihres derzeit entstehenden Debütromans Bauchnabeln.

Erika Do Nascimento, BRA / CH
geboren 1992 in Bayeux, wuchs auf dem Land im Nordosten von Brasilien, in der Favela dos Pinheiros und in der Schweiz auf. Nach einer Lehre in der Gastronomie, schloss sie 2021 den Bachelor in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut ab. Sie schreibt Prosa und Lyrik auf portugiesisch und deutsch.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Feijão com arroz e galinha caipira (Edition Gossip 2025)
Rio (Megafon 2024)
Bühnentext für Ukraineprojekt (2022)
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
Oktober 2025 Werkbeitrag Ideation Migros – Kulturprozent
Juni 2022 Werkbeitrag Burgergemeinde

Irina Nekrasov, DE
1993 in Tscheljabinsk, Russland geboren, ist Leipziger Autor_in und Kulturwissenschaftler_in; Gründungsmitglied der Postmigrantischen Störung (PMS)
Veröffentlichungen (Auswahl)
Ausstrahlung des Hörspiels „Freunde“ im Deutschlandfunk Radio, 2026
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
Stipendiant_in der Jürgen Ponto-Stiftung
Stipendiat_in im Heinrich Böll Haus
2022 Wortmeldungen Förderpreis

Judith Pallitsch, AT
Geboren 1992, geboren und aufgewachsen im Burgenland, arbeitet als Anwältin bei der Finanzprokuratur in Wien, Schloss das Bachelorstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaften an der Universität Wien ab. Schreibt vorwiegend realistische und surrealistische Kurzgeschichten.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Die Glaswand, Ausgabe 71, Literaturzeitschrift „Kolik“; ISSN 1560-6775, 2017
Sie nannten ihn Wunderkind; Landesbibliotheksbuch Burgenland, 2022
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
Erster Platz beim Leondinger Jugendpreis für Sprache und Fotographie SPRICHCODE in der Sparte Sprache 18-25 im Oktober 2016

Ana Tcheischvili, GEO / DE
Geboren 1993 in Tbilissi, Georgien, ist Autorin und Psychologin. Sie studierte Psychologie und Liberal Arts in Tbilissi, Berlin und Leipzig. Derzeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet an ihrem Debütroman.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Gedichtband: Der Tote ist nicht von uns. Verlagshaus Berlin, 2024
Auszeichnungen/Stipendien/Preise (Auswahl)
Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März 2025
Tutor:innen
Thomas Lang
geboren 1967 in Nümbrecht (NRW), lebt in München. 2002 erschien der Roman Than, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderpreis und dem Marburger Literaturpreis. 2005 erhielt Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman Am Seil, der außerdem für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006 nominiert wurde. Als Stipendiat hielt er sich unter anderem in Kanada, Italien (Casa Baldi), den USA (Villa Aurora, Art Omi) und der Schweiz auf. Neben dem fiktionalen Schreiben arbeitet Lang als Redakteur und freier Journalist. Zuletzt erschienen sein Künstlerroman Immer nach Hause über den jungen Hermann Hesse (2016), Freinacht (2019) und Melville verschwindet (2026).
Julia Weber
Geboren 1983 in Moshi (Tansania). Von 2009 bis 2012 studierte Julia Weber literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 gründete sie den ‚Literaturdienst‘ und ist 2015 Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe ‚Literatur für das, was passiert‘ zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht. Ihr Debüt Immer ist alles schön (2017) wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem internationalen Franz-Tumler-Literaturpreis, der Alfred Döblin Medaille der Universität Mainz sowie dem Terra Nova Preis und stand 2017 auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis. 2019 gründete Julia Weber mit sechs weiteren Schriftstellerinnen das feministische Autorinnen Kollektiv ‚RAUF‘. 2021 wurde Julia Weber mit ihrem Text Ruth zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2021 eingeladen. 2026 erscheint ihr dritter Roman Weil ich Ruth bin. Julia Weber lebt mit ihrer Familie in Zürich.
Josef Winkler
Geboren 1953 in Kamering, Kärnten. Er organisierte in Zusammenarbeit u.a. mit Alois Brandstetter einen Literarischen Arbeitskreis, in dessen Rahmen Lesungen und Literaturwettbewerbe stattfanden und gab die Literaturzeitschrift Schreibarbeiten heraus. Im Jahr 1979 gewann er mit dem Debütroman Menschenkind den zweiten Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. Im Oktober 2010 wurde er in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen, dessen Präsident er ist. Wichtigste Auszeichnungen: Großer Österreichischer Staatspreis (2007), Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2008), Kulturpreis des Landes Kärnten (2024). Zuletzt erschienen: Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht (Suhrkamp 2026). Josef Winkler lebt in Klagenfurt.
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