Aktuelles


Wie man literarisch schreiben lernt
Ö1-Sendung ‘Moment’ zum Literaturkurs NEU
Kurz vor dem Bachmann-Preis-Wettlesen fand heuer wieder der Klagenfurter Literaturkurs statt: Neun Menschen unter 35, die bereits einen Text auf Deutsch veröffentlicht haben und von einer Jury ausgesucht wurden, sind eine Woche lang eingeladen, um ihr Schreiben zu verbessern – mit Hilfe von erfahrenen Autorinnen und Autoren, wie dem Schriftsteller Josef Winkler. Was ist literarisches Schreiben, wie gelangt man zu einer nicht alltäglichen Sprache, wie findet man einen originellen Ausdruck?
Gestaltung: Andrea Hauer

Jahr der Literatur – Leto literature 2026
LITERATURA MOBIL: Termine und Veranstaltungen
Das Literatura Mobil ist Popup-Bibliothek, Bühne und Treffpunkt zugleich. Es bringt Lesungen, Workshops und Aktionen direkt zu den Menschen – auf Dorfplätze, Schulhöfe, zu Festivals, in Senior:innenheime und an Orte, an denen Literatur sonst kaum präsent ist. Gestaltet von breadedEscalope (Michael Moser), steht es symbolisch für eine literarische Nahversorgung. Als transportable Vermittlungseinheit reagiert es auf die geringe flächendeckende Versorgung mit öffentlichen literarischen Angeboten, insbesondere in ländlichen Regionen.
Das Programm speist sich aus Kooperationen mit bestehenden Institutionen und Initiativen. Über einen Open Call wurden Programmideen eingeladen. Ausgewählte Projekte werden finanziell unterstützt und durch die Präsenz des Literatura Mobils vor Ort sichtbar gemacht und eingebunden.

Robert Musil und die Bibel
„Laientheologie“ zwischen Dichtung und Religion
Anschließend an bisherige Forschungserkenntnisse zu Robert Musils Rezeption und Integration der Bibel in seinem literarischen wie essayistischen Œuvre untersuchen die Beiträge des Bandes interdiskursive Vernetzungen zwischen Dichtung und Religion(swissenschaft) bzw. Literatur und Theologie aus historischer wie systematischer Perspektive.

Edition als Vermittlung
Band 59 | Beihefte zu editio
Edition und Vermittlung stehen in einem Spannungsverhältnis, das Grundsatzfragen aufwirft: Wo beginnt, wo endet der Prozess der Edition? Schließt der offene Textbegriff, wie er besonders in jüngeren Editionen vorherrscht, vermittelnde Texte ein? Oder gilt es streng zu unterscheiden zwischen der Bereitstellung eines ‚verlässlichen‘ Texts und darauf bezogenen Vermittlungsformaten, die nicht mehr Teil der Edition sind oder sein sollen? Und gehen nicht gerade digitale Editionen darüber hinaus, indem sie Visualisierungen, Audioformate, Downloads u.v.m. anbieten?

Natalia Lecce
Die Germanistin und Mitarbeiterin am RMI/KLA im Interview über ihr Dissertationsprojekt
Ingeborg Bachmanns enge Verbindung zu Italien zeigt sich nicht nur in ihren Lebensstationen, sondern auch in ihrer intensiven Übersetzungsarbeit. Die Germanistin Natalia Lecce untersucht in ihrem Disserationsprojekt am Robert-Musil-Institut für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv systematisch Bachmanns Übertragungen von Gedichten Giuseppe Ungarettis – und geht der Frage nach, wie viel Bachmann in den deutschen Fassungen steckt.
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