Mehr als richtig oder falsch: Was wir vom Deutschunterricht erwarten und was er leisten könnte
Was soll Deutschunterricht heute leisten – und was nicht? Zum 50-jährigen Bestehen der Zeitschrift ide. informationen zur deutschdidaktik sprechen Ursula Esterl, Nicola Mitterer und Luca Melchior über Paradigmenwechsel in der Deutschdidaktik, Mehrsprachigkeit, Kompetenzorientierung und darüber, warum Deutschunterricht weit mehr ist als Grammatik und Matura-Training.
50 Jahre sind ein stolzes Alter für eine Zeitschrift. Wie hat sich die ide denn in den letzten Jahrzehnten entwickelt?
Ursula Esterl: Wir waren hier in Klagenfurt österreichweit wohl die Ersten, die den Blick auf deutschdidaktische Fragen gerichtet haben. Die Beschäftigung mit Deutschdidaktik passte auch zum damaligen Schwerpunkt der Universität als Hochschule für Bildungswissenschaften. Heuer jährt sich das Bestehen der Zeitschrift „ide. informationen zur deutschdidaktik“ ja zum 50. Mal. Bei der Gründung und in der ersten Phase waren Bernhard Doppler, Robert Saxer, Friedrich Janshoff und Dietmar Larcher federführend bzw. involviert. Zuerst ging es ihnen um eine Bestandsaufnahme der Themen und Fragestellungen in der jungen und rasch wachsenden Disziplin Deutschdidaktik. Die ide war also so etwas wie eine kommentierte Bibliographie und ein Rezensionsorgan. 1988 kam Werner Wintersteiner an die Universität Klagenfurt mit der Aufgabe, den Schwerpunkt Deutschdidaktik aufzubauen. Er hat die ide neu aufgestellt. Seither besteht die Zeitschrift aus fachlichen Artikeln, die sich an die Wissenschaft und an die Praktiker:innen in den Schulen richten und jedes Heft hat einen thematischen Schwerpunkt.
Hat man es auf Seiten von Auftrag- und Fördergebern zu allen Zeiten gleich wichtig erachtet, sich mit Deutschdidaktik zu beschäftigen? Ist das eine kontinuierliche Entwicklung?
Nicola Mitterer: Im Jahr 2000 gab es einen großen Sprung. Das Jahr markiert so etwas wie die positive und negative Geburtsstunde der Deutschdidaktik. Bei großen internationalen Vergleichsstudien wie PISA kam man zum Ergebnis, dass es Verbesserungsbedarf beim Deutschunterricht gebe – und hat von Seiten des Ministeriums darauf reagiert.
Ursula Esterl: Das Ergebnis waren große Projekte und Initiativen, darunter auch die Einrichtung der Austrian Educational Competence Centres (AECCs). Als solches firmiert der Didaktikbereich unseres Instituts für Germanistik seit 2006.
Hinter solchen Initiativen stehen ja auch gesellschaftliche Schwerpunktsetzungen: Wie wichtig ist es uns – zum Beispiel – dass Kinder Deutschunterricht genießen, und vor allem, welchen?
Nicola Mitterer: Diese Fragestellungen begleiten uns schon lange. Warum brauchen wir dieses Fach in der Schule? Weil, Deutsch können ohnehin die meisten Schüler:innen. Der Deutschunterricht wurde zwar einerseits relevanter, andererseits fand gleichzeitig auch eine Infragestellung statt. Insbesondere die Literatur hat in diesen neuen Diskursen rund um kompetenzorientierten Unterricht einen schweren Stand. Die Lernerfolge sind schwerer messbar, schwerer evaluierbar, schwerer operationalisierbar, als dies bei anderen Fächern und Bereichen der Fall ist. Gleichzeitig ist man sich in dieser Zeit in den Schulen auch immer stärker bewusst geworden, dass die Schüler:innen in den Klassen nicht nur eine Sprache sprechen, sondern oft vielsprachig sind. Bei manchen von ihnen ist Deutsch auch nicht die Erstsprache. Dadurch ergibt sich eine neue Normalität, mit der die Didaktiken umgehen müssen, und die sie auch als Ressource sehen können. Politisch wird dazu aber häufig ein anderes Bild gezeichnet.
Wie ergeht es Ihnen als Deutschdidaktiker:innen eigentlich außerhalb Ihres beruflichen Umfeldes? Werden Sie oft darauf angesprochen und mit privaten Wahrnehmungen des Deutschunterrichts konfrontiert?
Luca Melchior: Das kann schon vorkommen. Wir merken an solchen Rückmeldungen schon, dass der Blick auf den Deutschunterricht oft recht eng ist. Das hängt mit den Erwartungen zusammen, die die Gesellschaft daran heranträgt: Was, die Kinder können nicht genügend lesen und schreiben? Wir brauchen schnelle Gegenmaßnahmen. Die Themen, mit denen wir uns befassen, sind oft breiter gefasst. Das wird auch in der ide sichtbar, die zum Beispiel nicht nur Sprach- und Literaturdidaktik aufnimmt, sondern beispielsweise auch Mediendidaktik oder Themen aus der Kultur.
Nicola Mitterer: Ich sehe das wie beim Fußball: Die meisten Menschen schauen nur zu, haben aber eine klare Vorstellung davon, wie die Trainerin oder der Trainer agieren muss. So ist es auch beim Deutschunterricht. Viele Menschen, vor allem Eltern, haben eine Idee davon, wie Deutschunterricht sein muss. Dieses Wissen schöpfen sie aber aus dem ihnen bekannten Repertoire. Viele zeitgemäße Vorstellungen vom Deutschunterricht haben es deshalb schwer, ins Bewusstsein der Beteiligten zu gelangen. Deshalb ist es auch ein Ziel, mit dem Digitalisieren der ide dieses Wissen breiter zu streuen.
Luca Melchior: Wir merken auch häufig an einem Teil unserer Studierenden, dass – vor allem im Bereich der Betrachtung von Sprache, die in den sprachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen zu Tage kommt – recht konservative Bilder vorherrschen. Wir fragen uns wohl zu oft: Was ist richtig, was ist falsch? Dabei sollten wir uns fragen: Was ist angemessen? Was ist nicht angemessen?
Ursula Esterl: Ja, wir versuchen seit jeher, uns explizit oder implizit ein bisschen gegen die Einschränkungen und Fokussierungen zu wehren. Wir verstehen Deutschdidaktik und den Deutschunterricht umfassender: Es geht nicht darum, die Präposition immer mit dem richtigen Kasus zu verknüpfen und einen bestimmten Kanon in der Literatur kennenzulernen, sondern wir verstehen das Fach häufig als Allgemeinbildung, die viele Bereiche des Lebens umfasst, wie zum Beispiel kulturelle und politische Bildung. Dabei geht es uns auch um eine Überwindung dieser Konzeption von Schulfächern. Deutsch bildet häufig die Klammer: Ich nutze die Sprache nicht nur im Fach Deutsch, sondern ich spreche auch in Biologie, Physik und in Mathematik, wofür jedoch die einzelnen Fächer selbst auch ein Bewusstsein entwickeln müssen.
Was vermitteln Sie denn in der Fachdidaktik vorrangig?
Luca Melchior: Es kommt immer wieder vor, dass Studierende von uns erwarten, dass sie von uns Arbeitsblätter bekommen, die sie dann in der Schule einsetzen können. Doch genau das soll Fachdidaktik nicht sein: Wir wollen keine Arbeitsblätter austeilen, sondern vermitteln: Warum funktioniert ein bestimmter Zugang im Unterricht? Warum funktioniert etwas anderes nicht? Wie kann man dann reagieren? Das zu vermitteln, ist sehr lohnend für die Deutschdidaktik.
Herr Melchior, Sie kommen ja aus Italien. Vor welchen Herausforderungen steht denn dort die Italienischdidaktik? Haben Didaktiken in den Muttersprachen überall ähnliche Herausforderungen?
Luca Melchior: Ja, dort ist es ganz ähnlich. Auch dort beschäftigt man sich schon lange an der Schnittstelle zwischen Italienischdidaktik und Bildungswissenschaften mit ähnlichen Fragen, wie beispielweise, mit welchem sprachlichen Hintergrund, mit welcher sprachlichen Erfahrung, mit welcher Welterfahrung sozusagen, die Schüler:innen in die Schule kommen. Viele Lehrer:innen fragen sich auch: Wie soll ich mich sprachlich im Unterricht verhalten? Verwende ich Dialekt und Umgangssprache oder rein Bildungssprache? Fragen wie diese, die sich um language awareness drehen, verbinden uns mit den Sprachdidaktiken in anderen Ländern.
Nicola Mitterer: Ich möchte da noch eine zusätzliche Ebene hineinbringen. Die Literatur bietet uns innere Mehrsprachigkeit. Das bedeutet, dass die Sprache eines Autors oder einer Autorin für uns immer eine Fremdsprache ist. Dieses Potenzial, das damit einhergeht, können wir nützen, um uns über Literatur und Sprache gleichermaßen auszutauschen; dafür gibt es noch relativ wenig Sensibilität an den Schulen.
Welche Auswirkungen hatte denn die Einführung der Zentralmatura auf die Schüler:innen – und jene, die Ihnen heute als Lehramtsstudent:innen begegnen?
Ursula Esterl: Der Unterricht wurde offenbar enger. Nicht bei allen ist das der Fall, wir merken aber häufig, dass unsere Studierenden zweckorientierter unterrichtet wurden. Es herrschen in den Schulen häufig Leitsätze wie „So muss man es machen, damit man ein gutes Resultat hat.“ Für vieles andere bleibt vermeintlich keine Zeit mehr. Das Normative hat den Deutschunterricht jedoch nicht besser gemacht.
Luca Melchior: Ja, Schüler:innen werden für die Matura trainiert. Es wird das eingeübt, was für die Matura gut ist. Dabei wird leider zu oft darüber nachgedacht, warum das gut sein könnte – oder eben nicht. Variationen in der Sprache haben dabei wenig Platz. Dabei ist Schule der erste Ort, an dem junge Menschen Irritationen erleben, weil sie mit anderen Menschen zusammen sind, die nicht gleich sind. Das betrifft nicht nur die Sprache, sondern auch die Literatur und die Traditionen von Narrationen, die Kinder mitbringen. Das könnte ein großer Fundus von Diversität und Varianz sein.
Nicola Mitterer: Ja, das könnte der Fall sein. Die Realität ist aber oft sehr ernüchternd: Selbst bei Studierenden, die gerne bei uns Literaturwissenschaften studieren, sind Vorkenntnisse in der Literatur oft sehr beschränkt. Wir sehen leider auch, dass Traditionen des Vorlesens, aber auch die Beschäftigung mit dem Bildlichen wie beispielsweise in Graphic Novels, sehr an den Rand geraten sind.
Gibt es auch Erfolgsgeschichten für die Deutschdidaktik?
Ursula Esterl: Wir bemühen uns darum, viele Themen in den Diskurs zu bringen: Mehrsprachigkeit und Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit, soziale Themen. Uns geht es um das Öffnen von Blicken, um Wissen über die Welt und die Kompetenz, dieses Wissen auch zu reflektieren. Ein großes Problem für das Fach Deutsch ist die Entwicklung in den letzten Jahren: Deutsch war ein sehr selbstbewusstes Fach mit einem großen Literaturanteil. Das ist immer mehr beschränkt worden, weil man sich auf das fokussierte, was vermeintlich auf einen späteren Beruf vorbereitet. Wir gehen aber davon aus: Der Deutschunterricht – und Schule insgesamt – müssen nicht auf einen Beruf vorbereiten, auf welchen auch? Die berufliche Welt ist ständig im Wandel. Im Deutschunterricht kann man so viel mehr vermitteln: konzeptionelles Denken, Kreativität, reflektieren, aber auch spielerischen Umgang mit Sprache und Literatur, ja sogar Trost und Inspiration, die man in der Literatur finden kann.
Nicola Mitterer: Es ist ja auch die Annahme, dass man etwas für das Leben gelernt hat und dies dann unmittelbar umsetzen kann, eine unterkomplexe Vorstellung von Lernen und Leben. Es gibt viele Fähigkeiten, die nicht so simpel zu vermitteln, aber ungemein wichtig sind: Denken in Zusammenhängen, eigenständiges Denken, Innovationskraft – das sind Fähigkeiten, die massiv zurückgegangen sind, das hört man aus vielen Branchen. Der Deutschunterricht könnte dies vermitteln, braucht dafür aber auch Raum und Zeit.
Wie ergeht es denn Ihren Studierenden in Hinblick auf den Arbeitsmarkt, der auf sie als Deutschlehrer:innen wartet?
Luca Melchior: Aufgrund des aktuellen Mangels an Lehrkräften müssen unsere Alumni kaum mehr fürchten, keine Anstellung zu finden. Im Gegenteil: Unsere Studierenden sollen schon während des Studiums unterrichten. Sie steigen oft sehr schnell in die Schule ein. Das hat aber nicht nur positive Konsequenzen. Sie fühlen sich oft noch nicht gut genug vorbereitet und sicher genug dafür, um auch tagtäglich in der Klasse zu stehen, wenn sie teilweise schon vor dem Bachelorabschluss einsteigen. Ein Problem ist auch das Unterrichten von fremden Fächern: Das Konzept einer Deutschlehrerin, die dann Biologie unterrichtet, ist eine Zumutung für die Lehrerin, aber auch für die Schüler:innen, die einen Anspruch haben, von ausgebildeten Fachkräften unterrichtet zu werden. Viele junge Lehrer:innen kommen dann schnell an ihre Grenzen, weil sie auch viele Zusatzaufgaben in den Schulen übernehmen müssen.
Der Faktor Zeit scheint überhaupt entscheidend zu sein.
Ursula Esterl: Ja, für unsere Studierenden geht es oft sehr schnell. Sie kommen direkt von der Schule, studieren so rasch wie möglich und landen auch wieder sehr schnell in der Schule. Sie haben wenig Zeit, den Rollenwechsel von dem:der Schüler:in zur Lehrer:in zu vollziehen, sie haben wenig Zeit, um sich mit den unterschiedlichen Facetten ihres Unterrichtsfachs in der nötigen Tiefe auseinanderzusetzen, in die Arbeit mit jungen Menschen hineinzuwachsen und sich darauf vorzubereiten, mit komplexen sozialen Situationen umzugehen.
Luca Melchior: Ich kann dem nur beipflichten. Und, um auch auf die Zeitschrift zurückzukommen: Die ide ist ein Ort, um solche Entwicklungen zu reflektieren, auch im Zusammenhang mit gesamtgesellschaftlichen Veränderungen, die sich auf den Bildungsbereich auswirken.
Die Austrian Educational Competence Centres sind ja ursprünglich vom Bildungsministerium eingerichtete Kompetenzzentren für Didaktik. Werden die Stimmen der Expert:innen für Didaktik von der Bildungspolitik eigentlich gehört? Werden Sie gefragt, wenn Lehrpläne umgestaltet werden?
Nicola Mitterer: Das ist nur sehr bedingt der Fall. Das ergeht den anderen Fachdidaktiken aber nicht anders. Wir haben unsere Anmerkungen zu den neuen Lehramtsstudienplänen gemacht, da haben wir uns sehr klar geäußert. Bei den Lehrplänen für die Schulen wird zwar hie und da jemand als Experte für das jeweilige Fach gefragt, aber es gibt keine strukturelle Einbindung dieser Expertise aus den Didaktiken. Hier bleibt viel Wissen leider ungenützt.
Zur Zeitschrift
„ide. informationen zur deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule“ ist Österreichs einzige deutschdidaktische Zeitschrift. Sie macht es sich – seit nun fünfzig Jahren – zur Aufgabe, den Dialog zwischen der Praxis in der Schule und der didaktischen Forschung aufrechtzuerhalten. Neben Fachbeiträgen bietet sie Informationen und Kommunikationsmöglichkeit über Praxis und Projekte, Erfahrungen und Reaktionen, Wünsche und Horizonte. Ab Jänner 2026 erscheint die Zeitschrift zwei- bis dreimal jährlich als open access Online-Journal.
Die ide feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt am 25. Februar 2026 ab 18 Uhr am Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv. Daran anschließend findet dann die 3. Tagung des Österreichischen Forums für Deutschdidaktik (ÖFDD) an der Universität Klagenfurt und an der Pädagogischen Hochschule Kärnten statt. Die Tagung trägt den Titel „So vertraut und doch so fremd? (Neue) Perspektiven auf das Deutsche in Sprache, Literatur und Unterricht“.
Zu den Personen
Ursula Esterl ist Senior Scientist am Institut für GermanistikAECC an der Universität Klagenfurt. Sie hat 2006 die redaktionelle Betreuung der ide und ein paar Jahre später auch die Mitherausgabe der Zeitschrift und zahlreicher Themenhefte übernommen. Ursula Esterl kommt ursprünglich aus der Unterrichtspraxis und ist seit vielen Jahren forschend und lehrend in der Lehrer:innen-Aus- und Fortbildung, mit den Schwerpunkten Schreibdidaktik und Deutsch als Zweitsprache, sowie als Lehrwerksautorin tätig.
Nicola Mitterer ist Assoziierte Professorin am Institut für GermanistikAECC an der Universität Klagenfurt. Sie hat 2010 ihre erste ide herausgegeben und seither nicht mehr damit aufgehört. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit Phänomenen des Fremden in der Literatur und der Literatur als einem Phänomen des Fremden, mit ästhetischen Theorien und dem literar-ästhetischen Erleben von Kindern und Jugendlichen sowie der mitunter problematischen Beeinflussung dieser Fähigkeit durch das System Schule.
Luca Melchior ist seit 2023 Universitätsprofessor für Deutschdidaktik am Institut für GermanistikAECC an der Universität Klagenfurt. Er studierte Germanistik und Rumänische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Udine sowie Italienisch als Fremdsprache an der Università Ca’ Foscari in Venedig. Von 2001 bis 2004 war er als Lehrbeauftragter für italienische Sprachpraxis an der Universität Leipzig tätig. 2004 bis 2008 promovierte er in romanischer Sprachwissenschaft und Mehrsprachigkeitsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und an der Universität Udine. Von 2009 bis 2013 und von 2014 bis 2018 war er Universitätsassistent am Institut für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz. 2018 bis 2021 war er als Universitätsprofessor für Mehrsprachigkeitsforschung an der Universität Klagenfurt tätig. Er lehrte überdies an der LMU München sowie an der Universität Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte sind Grammatikographie, Grammatikunterricht, Soziolinguistik, Mehrsprachigkeits- und Minderheitensprachenforschung, Sprachideologienforschung sowie Sprachbiographieforschung.










Sujid/Adobestock (AI generated)

