Alle News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

UWB-Sensornetz in Industrieumgebung erfolgreich getestet

Drahtlose Kommunikation gewinnt in Industrieunternehmen an Bedeutung, da Produktionsprozesse oft umgestellt und optimiert werden müssen. Müsste man jedes Mal neue Kabel verlegen, wäre die Flexibilität eingeschränkt. Universität Klagenfurt und Lakeside Labs GmbH haben nun gemeinsam mit den Unternehmen Messfeld und Dewesoft und den Forschungseinrichtungen JOANNEUM RESEARCH DIGITAL und Fachhochschule Campus 02 ein UWB-Netzwerk in einer industriellen Umgebung getestet.

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Drohnenflug mit 5G: Erste Experimente

Drohnen kommen in immer mehr Anwendungen zum Einsatz, wie autonome Lieferungen von Medikamenten und Inspektionen von Industrieanlagen. Damit diese sicher und zuverlässig in unserem Luftraum wahrgenommen werden können, brauchen Drohnen eine Anbindung an leistungsfähige Mobilfunknetze. Die neue Mobilfunkgeneration 5G verspricht neuartige Möglichkeiten mit hohen Datenraten und kurzen Latenzzeiten. Ein Team von Forschern der Universität Klagenfurt, Lakeside Labs GmbH, Magenta Telekom GmbH und Deutsche Telekom AG hat nun im österreichischen Feichtendorf, wo Magenta eine 5G-Basisstation betreibt, Drohnentests in einem kommerziellen 5G-Netz durchgeführt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden Mitte Juni im Rahmen der ACM-Konferenz MobiSys vorgestellt.

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Volumen an Videoübertragung steigt rasant: Neue intelligente Videoplattform in Arbeit

Bis 2022 werden Videoinhalte fast 79 Prozent des mobilen Datenverkehrs ausmachen. Der Wert wird sich also von 2017 bis 2022 in nur fünf Jahren voraussichtlich verneunfachen. Diese stets wachsenden Dimensionen stellen die Technologien vor neue Aufgaben. In einem Forschungsverbund zwischen Institut für Informationstechnologie, bitmovin GmbH und dem gemeinsamen CD-Labor ATHENA arbeiten Forscher*innen nun an einer neuen cloud-basierten Videoplattform, die mit den aktuellen Herausforderungen Schritt halten kann.

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Hochkarätig besetzte Konferenz zu „Mechanism & Institution Design“

Die Conference on Mechanism & Institution Design 2020 findet von 11. bis 13. Juni 2020 statt. Organisiert wurde sie von Paul Schweinzer (Institut für Volkswirtschaft, Universität Klagenfurt). Aufgrund der aktuellen COVID-19-Beschränkungen werden sich international renommierte Wissenschaftler*innen in digitalen Konferenzsälen treffen. 

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Von Nebeln und Wolken: Wie können wir Berechnungen für Echtzeitanwendungen durchführen?

Narges Mehran, die für ihr Doktoratsstudium aus dem Iran nach Klagenfurt kam, hat sich im Rahmen ihrer Dissertation auf Cloud und Fog Computing spezialisiert. Diese dezentralen Verarbeitungssysteme ermöglichen es, Latenz- und Verarbeitungszeiten zu senken.

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„Die Krise trifft auch die Medien“

Guter Wissenschaftsjournalismus ist in der Corona-Pandemie besonders gefragt. Doch die Wirtschaftskrise trifft die Redaktionen hart. Bei zukünftigen Medienförderungen sollte das bedacht werden, sagt Kommunikationsforscher Matthias Karmasin im Interview.

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„Wir können nicht darauf wetten, dass alle immer voll einsatzfähig sind.“

Fühlt man sich krank, soll man zuhause bleiben. Entsprechende Hinweisschilder sind momentan überall zu sehen. Doch wie wird sich dieses Prinzip ins Berufsleben umsetzen lassen, waren es viele doch gewohnt, schon mal trotz Schnupfen, Husten oder erhöhter Temperatur in die Arbeit zu kommen. Heiko Breitsohl leitet die Abteilung für Personal, Führung und Organisation an der Universität Klagenfurt und forscht zum so genannten Präsentismus, also dem Phänomen, trotz Krankheit zur Arbeit zu gehen. Wir haben mit ihm über die aktuelle Situation gesprochen und ihn gefragt, ob wir hinkünftig mit einem Infekt nicht mehr ins Büro kommen werden.

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Medien in der Coronakrise: Auf dem Weg von der Verlautbarung zum kritischen Blick

Die Medien, darunter auch die öffentlich-rechtlichen Sender, haben turbulente Wochen hinter sich. Larissa Krainer, außerordentliche Professorin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, beobachtet momentan einen Wandel in der Berichterstattung. So werde zunehmend weniger Verlautbarungsjournalismus und wieder mehr kritischer Journalismus betrieben.

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Studie zu erneuerbaren Energien: Viel Rückenwind für Klimapolitik aus Österreichs Bevölkerung

Eine kurz vor der Corona-Krise erhobene Studie von Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie zeigt: Die Zustimmung der österreichischen Bevölkerung für erneuerbare Energien ist hoch. Auch politische Maßnahmen wie der Klimabonus, das 1-2-3-Klimaticket oder eine ökologische Steuerreform werden von einer deutlichen Mehrheit unterstützt, das Interesse an Elektroautos war vor dem Shutdown ebenfalls hoch. Die Studienautor*innen rechnen trotz Corona-Krise auch weiterhin mit einer anhaltend positiven Stimmung zum Thema – und raten zum zeitnahen Handeln.

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Kredite stunden – unter welchen gesetzlichen Rahmenbedingungen?

Die COVID-19-Pandemie macht auch vor dem Finanzmarkt nicht halt. Auf diese „neue Normalität“ reagierte der österreichische Gesetzgeber binnen kürzester Zeit mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Eine davon ist das Kreditmoratorium, das die Situation der Kreditnehmer lindern soll. Die Zeitschrift für Finanzmarktrecht lädt dazu zu einem virtuellen Roundtable. Johannes Stabentheiner, Abteilungsleiter in der Zivilrechtssektion des BMJ, sowie Bernhard Koch, Leiter der Abteilung Legal Services Domestic RBI, diskutieren darüber, welche Vorteile, Auslegungsfragen und Herausforderungen diese Maßnahme mit sich bringt (Mittwoch, 13. Mai 2020, 17:30 Uhr, Anmeldung und Informationen hier). „Damit widmen wir uns einem hochaktuellen Thema, das einmal mehr zeigt, dass rechtliche Rahmenbedingungen und ökonomische Überlegungen Zwillingsschwestern sind“, sagt Olaf Riss vom Institut für Rechtswissenschaften an der Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Zeitschrift für Finanzmarktrecht (ZFR). Wir haben mit ihm über das Kreditmoratorium vorab gesprochen.

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