Alle News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

Alle Gesundheitsdaten im Blick mit neuen technischen Tools

Besonders ältere und chronisch kranke Menschen haben es nicht leicht, den Überblick über ihre Gesundheitsdaten zu behalten. Diese werden zwar schon teilweise an verschiedenen Stellen digital gespeichert, beispielsweise bei ÄrztInnen, in Krankenhäusern oder in ELGA. Zum Teil erfassen auch bereits smarte Geräte und Umgebungen ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensweise. Viele wichtige Daten sind jedoch noch gar nicht digitalisiert. Unterstützt von der FFG arbeitet ein Forschungsteam unter der Führung des Instituts für Angewandte Informatik nun im Projekt AYUDO an der Entwicklung einer integrierten persönlichen digitalen Gesundheitsakte.

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Neue Technologie bei Spannungsreglern

Üblicherweise erreicht uns über die Steckdosen eine einheitliche Versorgungsspannung, die dann mit Spannungsreglern in den Endgeräten angepasst wird. Die Technologie der so genannten „geschaltenen Spannungsregler“ kommt derzeit in fast jedem elektronischen Gerät zur Anwendung. Harald Gietler, Universitätsassistent am Institut für Intelligente Systemtechnologien, hat nun gemeinsam mit Kollegen eine neue Methode eingeführt, die diese wesentlich verbessert.

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Guter Geruch, gutes Geschäft: Effekte atmosphärischer Gerüche in Konsumumgebungen in Überblicksstudie nachgewiesen

In einer Metaanalyse hat Holger Roschk 64 Studien mit 71 Stichproben und insgesamt 15.000 Probandinnen und Probanden nach der Frage untersucht, inwiefern atmosphärische Gerüche einen Effekt auf Erlebnisse und Aktivitäten in Einkaufs- und Dienstleistungsumgebungen haben. Ihr Fazit: Gerüche können unter idealen Bedingungen einen positiven Einfluss auf das Kundenverhalten haben. 

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Rechteckszerlegungen: Neue Ansätze sollen Fortschritte bringen

Eine Rechteckszerlegung ist eine Unterteilung eines Rechtecks in endlich viele Rechtecke. Rechteckszerlegungen wurden in den vergangenen Jahren von zahlreichen Forschungsteams eingehend untersucht. Beiträge dieser Forschungsrichtung kamen aus zahlreichen Teildisziplinen von Mathematik und Informatik. Anwendungsfälle finden sich z. B. bei der Gestaltung von integrierten Schaltkreisen und bei der Visualisierung von wissenschaftlichen Daten. Andrei Asinowski, Forscher im Bereich der Kombinatorik am Institut für Mathematik, wird nun in einem FWF-Projekt offene Forschungsprobleme dazu lösen.

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Nur vermeintlicher Fortschritt bei Empfehlungssystemen?

Empfehlungssysteme sind eine Schlüsseltechnologie für E-Commerce-Anbieter wie Google, Amazon, Netflix, Booking.com und Spotify. Dementsprechend intensiv arbeitet die Forschung an noch genaueren Vorhersagen, welche Produkte und Dienstleistungen die Nutzerinnen und Nutzer als nächstes konsumieren wollen. Maurizio Ferrari Dacrema, Paolo Cremonesi und Dietmar Jannach haben in einem kürzlich veröffentlichten Paper allerdings gezeigt, dass es entscheidende Probleme in der Forschungsmethodik gibt, die einen Fortschritt bei der Entwicklung von Empfehlungssystemen behindern. Für das Paper wurden sie bei der renommierten ACM Conference on Recommender Systems in September in Kopenhagen mit dem Best Full Paper Award ausgezeichnet.

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Psychotherapeutisches Forschungs- und Lehrzentrum eröffnet in Klagenfurt

Gleichsam wirksame wie zeitsparende und kostengünstige Psychotherapie ist vielerorts rar, auch in Kärnten. Die Universität Klagenfurt installiert mit dem Psychotherapeutischen Forschungs- und Lehrzentrum nun eine Einrichtung, die genau dieses Angebot an Patientinnen und Patienten macht. Hinzu kommt, dass die Arbeit der TherapeutInnen eng mit der Erforschung wirksamer Therapiemethoden verknüpft ist.

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Neue Lernplattform zu Holocaust online

Wie kann man SchülerInnen und jungen Studierenden Einblicke in historische Kontexte geben, die schrittweise zum Holocaust geführt haben? Dieser Frage gingen NGOs, Universitäten und Museen aus Litauen, Polen, Rumänien, Schweden, Ungarn und Österreich nach. Die Projektpartner entwickelten daraus die Lernplattform eternalechoes.org, die Unterrichtsmaterial in Englisch und den sechs Partnersprachen kostenfrei zur Verfügung stellt. Österreichischer Partner war das Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung gemeinsam mit der Partnerschule WI’MO Klagenfurt.

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Universität Klagenfurt besetzt erste Professur am Digital Age Research Center (D!ARC): Elisabeth Oswald kommt mit Forschungsschwerpunkt Cybersecurity nach Klagenfurt

Schritt für Schritt weitet die Universität Klagenfurt ihre Aktivitäten zum neuen Initiativschwerpunkt „Humans in the Digital Age“ aus. Ein Meilenstein ist dabei die Berufung von Elisabeth Oswald (University of Bristol) nach Klagenfurt. Elisabeth Oswald arbeitet als angewandte Kryptographin eng an der Schnittstelle zwischen Mathematik und Informatik. Ihre Forschung widmet sich vor allem den kryptographischen Aspekten der Cybersecurity.

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Mathematik unterstützt neue medizinische Bildgebungsverfahren

MRT, CT und Röntgen liefern uns schon gute Einblicke in das Körperinnere. Die Technik der so genannten Magnetpartikelbildgebung könnte aber neue Möglichkeiten mit hoher Auflösung, geringer Erfassungszeit und ohne schädigende Strahlung bieten. Um über die Beobachtung von magnetischen Partikeln in einem Magnetfeld auf biologische Prozesse schließen zu können, braucht die Forschung die Mathematik. Tram Thi Ngoc Nguyen arbeitet dazu an ihrer Dissertation an der Universität Klagenfurt.

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Vorhandene Mobilfunknetze für Drohnen nutzen

Schon in naher Zukunft könnten Drohnen standardmäßig Güter und Menschen transportieren, Katastrophengebiete überwachen und das Leben in abgelegenen Regionen erleichtern. Doch wie muss eine Kommunikationsinfrastruktur aussehen, um den entsprechenden Dienst zu leisten? Forscher der Universität Klagenfurt haben untersucht, welchen Herausforderungen sich traditionelle Mobilfunknetze in diesem Zusammenhang stellen müssen.

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