Alle News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

Corona als Logistik-Problem: Forschungsprojekt sucht nach Lösungen

Während im März und im April 2020 das öffentliche Leben fast vollständig stillstand, setzt die Politik nun auf neue Strategien, die große logistische Herausforderungen bedeuten. In einem FWF-Akut-Projekt will man nun bessere Planungsmethoden für die herausfordernden Zeiten erarbeiten.

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Roboter sollen lernen, Chirurg*innen besser zu unterstützen

Die minimalinvasive Chirurgie hat viele Vorteile für Patient*innen und Operationsteams wie kürzere Genesungszeiten, reduzierte postoperative Komplikationsraten sowie höhere Akzeptanzraten bei Patient*innen und gesteigerte Kosteneffizienz. Ein wichtiger Teilbereich ist die interventionelle Radiologie, bei der externe Bildgebungsgeräte die Operationsinstrumente durch den Körper lotsen. Diese Arbeit kann man mit Robotern unterstützen. Wer glaubt, dass Roboter eigenständig „operieren“, irrt aber (heute noch): Alle aktuell verfügbaren Robotersysteme sind reine Teleoperatoren oder nur Assistenten zum Halten und Zielen von Werkzeugen, mehr können sie noch nicht. Ein Forschungsprojekt geleitet von der Universität Klagenfurt möchte nun aber mehr Vorteile „operierender Roboter“ ausloten und ihre Autonomie in der Unterstützung für die Chirurgin erhöhen.

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Von Äpfeln, die weiter weg vom Stamm fallen: Warum entscheiden sich junge Menschen aus „bildungsfernen“ Familien für ein Studium?

Bildung wird in Österreich – stärker als anderswo – „vererbt“. Das bedeutet, dass Jugendliche, deren Eltern eine akademische Ausbildung haben, sich eher selbst auch für ein Hochschulstudium entscheiden. Ein neues Forschungsprojekt will nun feststellen, welche Einflüsse für die Entscheidung für oder gegen ein Hochschulstudium förderlich oder hemmend sind.

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Innovativer Journalismus in demokratischen Gesellschaften

Wir wissen viel darüber, wie Medieninnovationen den Journalismus ökonomisch und technologisch beeinflussen, nicht aber darüber, wie journalistische Innovationen auf die Qualität von Berichterstattung und damit auf die Öffentlichkeit in demokratischen Gesellschaften einwirken. Diese Lücke möchte nun ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Universität Klagenfurt schließen.

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Klimapolitik und erneuerbare Energien haben trotz COVID-19 weiterhin hohen Stellenwert für die österreichische Bevölkerung

Eine im Juni dieses Jahres durchgeführte Studie zum Thema erneuerbare Energien von Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie liefert ein klares Bild zur Stimmungslage der österreichischen Bevölkerung inmitten der Corona-Krise. Die Akzeptanz für erneuerbare Energien ist trotz COVID-19-Pandemie anhaltend hoch. Immer mehr Menschen fordern klima- und energiepolitische Maßnahmen. Allerdings bezweifelt rund ein Viertel der Österreicher*innen, dass sich die Politik nachhaltig für den Klimaschutz einsetzt. Die Konsument*innen wollen auch selbst einen aktiven Beitrag leisten: Das Interesse an Elektromobilität und nachhaltigen Produkten ist ungebrochen.

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COVID-19-Risiko bei Krebsbehandlungen im Krankenhaus nicht erhöht

Strikte Sicherheitsvorkehrungen und Testungen schützen Krebspatient*innen in Krankenhäusern vor einer COVID-19-Infektion.

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Autonome Roboter sollen Schiffskörper und Lagertanks inspizieren und warten

Ungefähr 56.000 mehr als 500 Tonnen schwere Schiffe sind auf den Weltmeeren unterwegs. Ihre Wartung erfolgt derzeit noch unter hohem Personaleinsatz: So dauert die Reinigung eines Schiffsrumpfs derzeit rund 8 Tage und verursacht Kosten von 100.000 bis 200.000 Euro. Das durch EU-HORIZON2020-Gelder finanzierte Projekt „BugWright2 Autonomous Robotic Inspection and Maintenance on Ship Hulls and Storage Tanks“ arbeitet nun an autonomen technischen Lösungen.

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Mit den Augen der Kameras navigieren: Wie können Helikopter am Mars gesteuert werden?

Damit sich Maschinen in der Umgebung orientieren können, nutzen sie in der Regel so genannte Navigationssysteme wie GPS. Will man nun Helikopter zur Erkundung fremder Planeten einsetzen, muss man – mangels Verfügbarkeit – auf diese Technologie verzichten. Ein Team der Universität Klagenfurt in Österreich beschäftigt sich mit der Frage, wie man ohne GPS-Systeme Standortbestimmung und Navigation ermöglicht. Das Projekt AMAZE wird einige Antworten dazu liefern. AMAZE ist Teil der Analog-Mars-Mission AMADEE-20, die zwischen 15. Oktober und 15. November in der israelischen Negev-Wüste stattfinden wird.

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Live Fliegen Lernen: Bei FWF-1000-Ideen-Projekt lernen Drohnen eigenständig fliegen

Im Forschungsprojekt “Live Fliegen Lernen” soll eine Drohne selbst verschiedene Flugmanöver von Grund auf erlernen. Ausgehend von einfachsten Aufgaben wie dem Schweben, soll die Drohne allmählich ihre motorischen Fähigkeiten erforschen, Ursache und Wirkung ihrer Motorsteuerung verstehen lernen, und durch ständiges Üben mehr Erfahrung und Fähigkeiten erlangen, bis schließlich auch herausfordernde Bewegungsabläufe möglich sind. Jan Steinbrener (Institut für Intelligente Systemtechnologien) wird bei seinem Vorhaben vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF (1000-Ideen-Programm) unterstützt. 

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Helikopter fliegt zum Mars: Navigationstechnologie stammt von Klagenfurter Forscher

Wie das Jet Propulsion Laboratory der NASA mitteilte, wird der neue Mars-Rover „Perseverance“ am 30. Juli von Cape Canaveral Richtung Mars abheben. Mit an Bord ist erstmals der „Mars Helicopter“, der Erkundungsflüge unternehmen soll. Navigiert wird der Helikopter mit einer Technologie, die Stephan Weiss, Professor am Institut für Intelligente Systemtechnologien, mitentwickelt hat.  

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