Alle News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

Nur vermeintlicher Fortschritt bei Empfehlungssystemen?

Empfehlungssysteme sind eine Schlüsseltechnologie für E-Commerce-Anbieter wie Google, Amazon, Netflix, Booking.com und Spotify. Dementsprechend intensiv arbeitet die Forschung an noch genaueren Vorhersagen, welche Produkte und Dienstleistungen die Nutzerinnen und Nutzer als nächstes konsumieren wollen. Maurizio Ferrari Dacrema, Paolo Cremonesi und Dietmar Jannach haben in einem kürzlich veröffentlichten Paper allerdings gezeigt, dass es entscheidende Probleme in der Forschungsmethodik gibt, die einen Fortschritt bei der Entwicklung von Empfehlungssystemen behindern. Für das Paper wurden sie bei der renommierten ACM Conference on Recommender Systems in September in Kopenhagen mit dem Best Full Paper Award ausgezeichnet.

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Psychotherapeutisches Forschungs- und Lehrzentrum eröffnet in Klagenfurt

Gleichsam wirksame wie zeitsparende und kostengünstige Psychotherapie ist vielerorts rar, auch in Kärnten. Die Universität Klagenfurt installiert mit dem Psychotherapeutischen Forschungs- und Lehrzentrum nun eine Einrichtung, die genau dieses Angebot an Patientinnen und Patienten macht. Hinzu kommt, dass die Arbeit der TherapeutInnen eng mit der Erforschung wirksamer Therapiemethoden verknüpft ist.

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Neue Lernplattform zu Holocaust online

Wie kann man SchülerInnen und jungen Studierenden Einblicke in historische Kontexte geben, die schrittweise zum Holocaust geführt haben? Dieser Frage gingen NGOs, Universitäten und Museen aus Litauen, Polen, Rumänien, Schweden, Ungarn und Österreich nach. Die Projektpartner entwickelten daraus die Lernplattform eternalechoes.org, die Unterrichtsmaterial in Englisch und den sechs Partnersprachen kostenfrei zur Verfügung stellt. Österreichischer Partner war das Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung gemeinsam mit der Partnerschule WI’MO Klagenfurt.

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Universität Klagenfurt besetzt erste Professur am Digital Age Research Center (D!ARC): Elisabeth Oswald kommt mit Forschungsschwerpunkt Cybersecurity nach Klagenfurt

Schritt für Schritt weitet die Universität Klagenfurt ihre Aktivitäten zum neuen Initiativschwerpunkt „Humans in the Digital Age“ aus. Ein Meilenstein ist dabei die Berufung von Elisabeth Oswald (University of Bristol) nach Klagenfurt. Elisabeth Oswald arbeitet als angewandte Kryptographin eng an der Schnittstelle zwischen Mathematik und Informatik. Ihre Forschung widmet sich vor allem den kryptographischen Aspekten der Cybersecurity.

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Mathematik unterstützt neue medizinische Bildgebungsverfahren

MRT, CT und Röntgen liefern uns schon gute Einblicke in das Körperinnere. Die Technik der so genannten Magnetpartikelbildgebung könnte aber neue Möglichkeiten mit hoher Auflösung, geringer Erfassungszeit und ohne schädigende Strahlung bieten. Um über die Beobachtung von magnetischen Partikeln in einem Magnetfeld auf biologische Prozesse schließen zu können, braucht die Forschung die Mathematik. Tram Thi Ngoc Nguyen arbeitet dazu an ihrer Dissertation an der Universität Klagenfurt.

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Vorhandene Mobilfunknetze für Drohnen nutzen

Schon in naher Zukunft könnten Drohnen standardmäßig Güter und Menschen transportieren, Katastrophengebiete überwachen und das Leben in abgelegenen Regionen erleichtern. Doch wie muss eine Kommunikationsinfrastruktur aussehen, um den entsprechenden Dienst zu leisten? Forscher der Universität Klagenfurt haben untersucht, welchen Herausforderungen sich traditionelle Mobilfunknetze in diesem Zusammenhang stellen müssen.

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Zu viel Text in der Mathematikmatura? Mathematikdidaktik forscht zu dieser These

Vor der Kompensationsprüfung im Herbst fallen seit Einführung der Zentralmatura in Österreich in Mathematik rund 10 bis 20 Prozent der MaturantInnen durch. Als Erklärung für diese Spanne orteten Eltern und SchülervertreterInnen unter anderem die Textlastigkeit von Mathematikaufgaben bei der Matura. Ein Forschungsteam der Universität Klagenfurt ging dieser These nun auf den Grund.

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Kulturmetropole Wien in der Zwischenkriegszeit: Rund 300 Portraits fast vergessener Stars in Online-Lexikon

Zwanzig Jahre liegen zwischen 1918 und 1938: Für Wien, das plötzlich nicht mehr Hauptstadt eines Kaiserreichs war, aber im Zentrum Europas ein Anziehungspunkt für Intellektuelle blieb, war diese Zeit trotz einschneidender politisch-sozialer Krisen kulturell und künstlerisch spektakulär und fruchtbar. In Kunst, Tanz, Literatur, Journalismus und Theater war man mit Berlin in einem beflügelnden Konkurrenzverhältnis und prägte so die zeitgenössische Moderne und Avantgarde entscheidend mit. Ein Team rund um Primus-Heinz Kucher möchte das Wirken der Protagonistinnen und Protagonisten dieser Zeit – gefördert vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF – erhalten. Aktuelle Ergebnisse sind die nunmehr dritte große Publikation sowie ein umfassendes Online-Lexikon.

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Maschinen spüren lassen

Maschinen können schon viel. Ein gewisses Set an Sensoren ist ausgereift. Harald Gietler, Universitätsassistent am Institut für Intelligente Systemtechnologien fragt sich aber: „Wer weiß, was wir in Zukunft an Sensoren brauchen?“ Eine neue Technologie, die Maschinen den Standort von anderen bestimmen lässt, entwickelt er gerade.

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Längere autonome Drohnenflüge ermöglichen

Zehn Minuten Flugzeit sind zu wenig für die allermeisten Anwendungen in der Praxis. Ein Team, bestehend aus Forschern der Universität Klagenfurt (AAU) und NASA-JPL/Kalifornien, arbeitet nun daran, das autonome Fliegen von Drohnen in mehreren Etappen mit zwischenzeitlichen Ladephasen zu ermöglichen. Die Ergebnisse hat Christian Brommer, Doktorand an der AAU, kürzlich in einer Publikation präsentiert.

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