Alle News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

Innovationsturbo für die „lernende Fabrik“: Europäisches Forschungsprojekt „SemI40“ mit wegweisenden Ergebnissen

Das europäische Projekt SemI40 („Power Semiconductor and Electronics Manufacturing 4.0“) forschte in den letzten drei Jahren intensiv an der Weiterentwicklung selbststeuernder Fabriken. Unter der Leitung von Infineon Austria entwickelte man, gemeinsam mit 37 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft (darunter die Universität Klagenfurt), die Prozesse und Methoden für „Industrie 4.0“-Anwendungen entscheidend weiter. Die Ergebnisse: ein einzigartiges Sicherheitskonzept für die vernetzte Kommunikation von Fabriken, ein Qualitätssprung im Produktionsprozess sowie markante Verbesserungen in der Energieeffizienz.

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„Lernen hat immer auch einen kulturellen Aspekt.“

Über drei Jahre vernetzten sich Lehrende von Universitäten, Hochschulen und Schulen im Rahmen des internationalen Erasmus+-Projekts ARTIST. Ziel war es, naturwissenschaftliche Bildung mit Aktionsforschung zu verknüpfen. Am Projekt nahmen zehn Partner aus Ländern in Europa und Asien (Deutschland, Österreich, Irland, Georgien, Türkei, Philippinen und Israel) teil. Wir haben mit dem österreichischen Projektleiter Franz Rauch (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung) über das Projekt gesprochen.

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Süßer die Kassen nie klingeln: Neue Publikation zu den medialen Konsumerlebniswelten für Kinder

Seit kurzem flimmert der zweite Teil von Disneys „Die Eiskönigin“ über die Filmleinwand – gerade rechtzeitig, um den Konsum von Film-Lizenzprodukten im Weihnachtsgeschäft anzufeuern. Das Medienprodukt zeigt in besonders eindrucksvoller Weise, wie Geschichten medienübergreifend und stark konsumorientiert erzählt werden. Die Palette an medialen und nicht medialen Angeboten – von der Musik bis zur Schultasche – ist breit. Caroline Roth-Ebner hat in einer aktuellen Publikation die medienethischen Implikationen diese Konsumerlebniswelten für Kinder untersucht.

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Was machen soziale und politische Geschichte mit Sprache? Ukrainisch-russische und russisch-ukrainische Sprachvarietäten

Die heutige Ukraine ist ein mehrsprachiges Land mit einer dominierenden ukrainisch-russischen Zweisprachigkeit und gemischten Sprachvarietäten. Die bewegte politische und soziale Geschichte des Landes spiegelt sich in der Sprachverwendung seiner Bevölkerung wider. Der Slawist Tilmann Reuther begibt sich nun in einem D-A-CH-Projekt auf linguistische Spurensuche.

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Excel: Wer Fehler suchet, der findet

Elektronische Tabellenkalkulationen, wie sie beispielsweise in Microsoft Excel erstellt werden, sind häufig komplex. Ein einmal eingeschlichener Fehler kann lange unbemerkt bleiben – und dementsprechend auch kaufmännische Folgen haben. Ein Forschungsteam rund um Dietmar Jannach arbeitet nun – gefördert vom Wissenschaftsfonds FWF – an besseren Methoden, Fehler in solchen Tabellen aufzuspüren.

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Policy Brief: Klimaschutz als notwendige Daseinsvorsorge

Dieser Policy Brief wurde vom Forschungsprojekt „Reflexive Governance in a Changing Climate: How to Address Uncertainties in Transformation Strategies?“ (RefGovCC.AT) erstellt. Gefördert vom Österreichischen Klima- und Energiefonds.

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Alle Gesundheitsdaten im Blick mit neuen technischen Tools

Besonders ältere und chronisch kranke Menschen haben es nicht leicht, den Überblick über ihre Gesundheitsdaten zu behalten. Diese werden zwar schon teilweise an verschiedenen Stellen digital gespeichert, beispielsweise bei ÄrztInnen, in Krankenhäusern oder in ELGA. Zum Teil erfassen auch bereits smarte Geräte und Umgebungen ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensweise. Viele wichtige Daten sind jedoch noch gar nicht digitalisiert. Unterstützt von der FFG arbeitet ein Forschungsteam unter der Führung des Instituts für Angewandte Informatik nun im Projekt AYUDO an der Entwicklung einer integrierten persönlichen digitalen Gesundheitsakte.

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Neue Technologie bei Spannungsreglern

Üblicherweise erreicht uns über die Steckdosen eine einheitliche Versorgungsspannung, die dann mit Spannungsreglern in den Endgeräten angepasst wird. Die Technologie der so genannten „geschaltenen Spannungsregler“ kommt derzeit in fast jedem elektronischen Gerät zur Anwendung. Harald Gietler, Universitätsassistent am Institut für Intelligente Systemtechnologien, hat nun gemeinsam mit Kollegen eine neue Methode eingeführt, die diese wesentlich verbessert.

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Guter Geruch, gutes Geschäft: Effekte atmosphärischer Gerüche in Konsumumgebungen in Überblicksstudie nachgewiesen

In einer Metaanalyse hat Holger Roschk 64 Studien mit 71 Stichproben und insgesamt 15.000 Probandinnen und Probanden nach der Frage untersucht, inwiefern atmosphärische Gerüche einen Effekt auf Erlebnisse und Aktivitäten in Einkaufs- und Dienstleistungsumgebungen haben. Ihr Fazit: Gerüche können unter idealen Bedingungen einen positiven Einfluss auf das Kundenverhalten haben. 

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Rechteckszerlegungen: Neue Ansätze sollen Fortschritte bringen

Eine Rechteckszerlegung ist eine Unterteilung eines Rechtecks in endlich viele Rechtecke. Rechteckszerlegungen wurden in den vergangenen Jahren von zahlreichen Forschungsteams eingehend untersucht. Beiträge dieser Forschungsrichtung kamen aus zahlreichen Teildisziplinen von Mathematik und Informatik. Anwendungsfälle finden sich z. B. bei der Gestaltung von integrierten Schaltkreisen und bei der Visualisierung von wissenschaftlichen Daten. Andrei Asinowski, Forscher im Bereich der Kombinatorik am Institut für Mathematik, wird nun in einem FWF-Projekt offene Forschungsprobleme dazu lösen.

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