Alle News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

La dolce vita: Italien in medialen Bildern

Das Bild des süßen Lebens in Italien wird seit langem über die erzählende Literatur, das Kino, die Malerei, aber auch Games und andere moderne Medienformate transportiert. Im Rahmen der internationalen Konferenz „La dolce vita – Intermediale Annäherungen an Italien“ will man nun von 21. bis 23. Mai 2019 an der Universität Klagenfurt ausloten, wie Italien über dieses Klischee hinaus in verschiedenen Medien repräsentiert ist.

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„Wir brauchen internationale Nachwuchskräfte in der Technik“: Doktoratskolleg zu „Interactive und Cognitive Environments (ICE)“ abgeschlossen

20 Doktoratsstudierende aus neun Ländern sind in den letzten neun Jahren an die Universität Klagenfurt gekommen, um hier im Rahmen des Doktoratskollegs „Interactive and Cognitive Environments (ICE)“ zu studieren. Finanziert wurde das Projekt, das gemeinsam mit vier europäischen Spitzenuniversitäten durchgeführt wurde, vom europäischen Erasmus-Mundus-Exzellenzprogramm. Nun hat der letzte Student sein Doktorat in diesem Projekt in Klagenfurt abgeschlossen. Bernhard Rinner, Projektleiter an der Universität Klagenfurt, resümiert: „Wir brauchen internationale Nachwuchskräfte in der Technik, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Erfahrungen der letzten zehn Jahre haben aber gezeigt: Trotz attraktiver Stipendien wird es immer schwieriger, gute Studierende nach Österreich zu bekommen und nach ihrem Abschluss auch hier zu halten.“

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Mehr Cybersecurity für intelligente Kameras

Damit Geräte des „Internet of Things (IoT)“ unseren Alltag erleichtern können, sind sie meist mit Kameras ausgestattet, die Bilder und Videos aufnehmen und an andere Geräte weiterschicken. Subhan Ullah bemüht sich in seiner Forschung darum, die Sicherheit solcher Systeme – die oft eingeschränkte Rechenkapazitäten haben – zu erhöhen. Kürzlich hat er sein Doktorat abgeschlossen.

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Gesundheitskonsum im Internet und bei Dr. Google

Die Mediatisierung hat unseren Umgang mit Ärztinnen und Ärzten, unsere Haltung zur eigenen Gesundheit und unsere Kommunikation über Gesundheitsthemen entscheidend verändert. Isabell Koinig beschäftigt sich in ihrer Forschung mit Gesundheitskommunikation. Uns hat sie berichtet, über welche Phänomene die Forschung noch zu wenig weiß und ob sie selbst fleißig googelt, wenn es wo zwickt.

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Erinnerungsarbeit: Geschichten erzählen Geschichte

Weder in Ungarn noch anderswo in der Welt gäbe es einen zweiten Thomas Bernhard, erzählt uns Hajnalka Nagy im Interview. Sie beschäftigt sich mit österreichischen Erinnerungskulturen und fragt sich dabei: Welche „Geschichten“ bauen wir als Gesellschaft aus historischen Ereignissen wie der Waldheim-Affäre? Wie erzählen wir diese Geschichten im öffentlichen Diskurs, aber auch in der österreichischen Literatur? Und wie betreiben wir Erinnerungsarbeit mit unseren Jüngsten in der Schule, insbesondere im Literaturunterricht?

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„Wir leben in einer Welt, die wesentlich mehr Weisheit braucht, als sie derzeit aufweist.“: Handbuch der Weisheitsforschung neu erschienen

Über 800 Seiten stark ist das Cambridge Handbook of Wisdom, das kürzlich von Robert J. Sternberg (Cornell University) und Judith Glück (Universität Klagenfurt) herausgegeben wurde. Das Handbuch gibt einen Überblick über die an Universitäten noch immer eher vereinzelt betriebene Weisheitsforschung und zeigt Perspektiven auf, wie mehr Wissen über Weisheit zu einer besseren Welt beitragen könnte. Weiterlesen

Schulcluster: Ressourcen gemeinsam nutzen

Ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem muss Infrastrukturen entwickeln und aufrechterhalten, die sowohl am Land als auch in der Stadt allen SchülerInnen ein ausreichendes Angebot und Zugang zu hochwertiger Bildung ermöglichen. Das österreichische Bildungswesen bietet seit kurzem die Möglichkeit zur Clusterbildung. Vorgesehen ist die Förderung der zumeist freiwilligen Zusammenarbeit und der Ressourcenteilung von Anbietern vorwiegend kleinerer Bildungsinstitutionen, ohne dabei die Anzahl und Größe der beteiligten Schuleinrichtungen zu verringern.

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Qualität von gynäkologischen Operationen durch Videoanalyse verbessern

Bei laparoskopischen Operationen werden die Bilder aus dem Bauchraum des Patienten durch eine winzige, hochauflösende Kamera (das Laparoskop) auf einen Bildschirm übertragen. Der Operateur bzw. die Operateurin verwendet diese Bilder als einzige Sehhilfe, um die Operation durchzuführen. Solche laparoskopischen Videoaufnahmen zeigen alle Details der gesamten Operation und werden daher immer öfters auch für die nachträgliche Verwendung – beispielsweise zur Qualitätsbewertung – gespeichert. Ein Team von Informatikerinnen und Informatikern entwickelt nun in einem FWF-geförderten Projekt technische Werkzeuge, die bei der automatischen Videoanalyse zur Qualitätsverbesserung unterstützen sollen.

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Charta für eine öffentlich sichtbare und wirksame Kommunikationswissenschaft

Donald Trump und Alice Weidel wettern gebetsmühlenartig gegen „Fake News“ und „Lügenpresse“ und rütteln so an der Stellung der Medien als Kontrollorgane unserer Gesellschaft. Forscherinnen und Forscher aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft legen nun eine Charta vor, die von der Kommunikationswissenschaft einfordert, stärker ihre Rolle als präsente Diskursstimme in der Öffentlichkeit wahrzunehmen. Denn: „Wenn die Funktion der Medien nicht mehr als bedeutend wahrgenommen wird, ist eine Grundfeste der Demokratie in Frage gestellt. Es steht viel auf dem Spiel.“

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Studie zu erneuerbaren Energien: Hohe Akzeptanz für Ausbau, fehlender Schwung bei Umsetzung

Die Akzeptanz erneuerbarer Energietechnologien ist in Österreich so hoch wie nie zuvor. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Klagenfurt, WU Wien, Deloitte und Wien Energie.

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