Alle News seitens der Universität Klagenfurt

Best Paper Award für Agata Barciś und Christian Bettstetter

Agata Barciś und Christian Bettstetter wurden im Rahmen der IEEE International Conference on Self-Adaptive and Self-Organizing Systems mit dem Best Paper Award ausgezeichnet.

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Universität Klagenfurt und Lakeside Labs an österreichweiter Drohnenforschungsinfrastruktur beteiligt

Mit einem Gesamtvolumen von vier Millionen Euro wird der Ausbau von Drohnen-Testgebieten in Österreich vorangetrieben. Mit zwei Millionen Euro an öffentlicher Förderung unterstützt das BMVIT dieses Projekt. An dem Projekt sind auch die Universität Klagenfurt und die Lakeside Labs GmbH beteiligt. Kärnten bringt neben der derzeit im Bau befindlichen Drohnenflughalle im Lakeside Park das österreichweit größte Outdoor-Testgebiet in Oberkärnten ein.

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Antrittsvorlesung von Luca Melchior

Seit September 2018 ist Luca Melchior Professor für Mehrsprachigkeit am Institut für Kulturanalyse. Seine Antrittsvorlesung hält er am 25. Juni zum Thema „Kann man Mehrsprachigkeit unterrichten?“

 

Dienstag, 25. Juni 2019
17.00 Uhr c. t.
Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse (Campus der AAU)

 

„Kann man Mehrsprachigkeit unterrichten?“

„Nein“, behauptete vor Kurzem eine Kollegin bei einer an Studierende und Interessierte gerichteten Veranstaltung. Und doch kommt der Mehrsprachigkeitsforschung als Querschnittsmaterie zwischen unterschiedlichen Disziplinen eine stets wachsende Bedeutung in der akademischen Forschung und Lehre zu. Der Alpen-Adria-Raum in Geschichte und Gegenwart stellt dabei einen besonders spannenden und lehrreichen Untersuchungsgegenstand dar. Im Vortrag wird zunächst eine disziplinäre und fachliche Verortung der Mehrsprachigkeitsforschung versucht und es werden Konjunkturen umrissen, die dessen Etablierung begünstigen können. Am Beispiel der wissenschaftlichen Beschäftigung mit mehrsprachigen Praktiken und Diskursen über Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt im Alpen-Adria-Raum werden dann Potenziale und Desiderate der Mehrsprachigkeitsforschung auch mit Blick auf Lehre und Unterricht aufgezeigt.

 

Zur Person

Luca Melchior studierte Germanistik und Ru­mänische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Udine sowie Italienisch als Fremdsprache an der Università Ca’ Foscari in Venedig. 2001-2004 war er als Lehrbeauf­tragter für italienische Sprachpraxis an der Universität Leipzig tätig. 2004-2008 promovierte er in romanischer Sprach­wissenschaft und Mehrsprachigkeitsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Universität Udine. Von 2009 bis 2013 und von 2014 bis zu seiner Berufung an die Universität Klagenfurt war er Uni­versitätsassistent am Institut für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er im Bereich Italianistik, Französistik, Rumänistik und Rätoroma­nistik forschte und lehrte. Von 2012 bis 2016 wirkte er darüber hinaus am FWF-Projekt „Netzwerk des Wissens“ am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Graz mit.

Forschungsschwerpunkte

Mehrsprachigkeits- und Minderheitensprachenforschung im Allgemeinen und mit Fokus auf den Alpen-Adria-Raum, Soziolinguistik, Sprachkontakt­forschung, Migrationslinguistik mit Berücksichtigung der Elitenmigration, Metalexikographie und Sprachwissenschaftsgeschichte

Einladung zur Antrittsvorlesung von Luca Melchior

 

All You Need to Know About Coaching – Einsichten zwischen Theorie, Forschung und Praxis

Am 24. Juni 2019 leitet Eva-Maria Graf vom Institut für Anglistik und Amerikanistik eine Veranstaltung zum Thema „Coaching“ und (linguistische) „Coaching-Forschung“ an der Universität Klagenfurt.

 Coaching Programm

Assoz. Prof.in Dr.in Eva-Maria Graf ist selbst Coach, Trainerin und Angewandte Sprachwissenschaftlerin. Durch ihre Forschung hat sie erheblich dazu beigetragen die deutschsprachige (linguistische) Coaching-Forschung zu etablieren (siehe auch: https://www.aau.at/blog/coaching-bedeutet-ein-gespraech-zu-fuehren/). Sie wird im Zuge der Veranstaltung ihre im April 2019 erschienene Monographie The Pragmatics of Executive Coaching vorstellen, die die erste sprachwissenschaftliche Publikation zum Thema Coaching in Buchlänge darstellt. Außerdem gewährt sie Einblicke in den Ursprung und die Entwicklung der (deutschensprachigen) Coaching-Forschung mit Schwerpunkt auf der (qualitativen) Prozessforschung.

 

Coaching als Beratungsformat hat als Personal- und Organisationsentwicklungsinstrument besonders auch im Kontext von Wissenschaft und Universität in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Ein wissenschaftlich fundierter, aber auch praktisch ausgerichteter Thementag soll mit einem professionellen Hilfe-Format vertraut machen, das Mitarbeiter*innen, Forschende und Studierende für ihre eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung sowie zur Klärung von Karriere-, Führungs- oder Entscheidungsfragen heranziehen können.

Coaching als Forschungsgegenstand ist ein neues, sich gerade erst etablierendes (interdisziplinäres) Feld, dem sich Forscher*innen aus der Linguistik, der Psychologie, der Erziehungswissenschaft, aber auch der Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften etc. im Kontext von Outcome- und Prozess-Forschung widmen. Coaching-Forschung vereint quantitative, qualitative und mixed-methods Ansätze und zeichnet sich durch seine praxisrelevante Ausrichtung bzw. die enge Zusammenarbeit mit der Coaching-Praxis aus. Dies zeigt sich u.a. darin, dass viele der anwesenden Wissenschaftler*innen auch selbst als Coaches tätig sind oder Ausbildungen leiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmer*innen das boomende Beratungsformat Coaching aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven näher zu bringen, den aktuellen Forschungsstand zu präsentieren und dabei auch den Bogen zur Coaching-Praxis zu spannen und den Austausch anzuregen. Dazu wird es Vorträge von Expert*innen aus dem In- und Ausland sowie einen Workshop geben (siehe Programm). Die Veranstaltung ist kostenlos, für den Workshop ist eine kurze Anmeldung unter coaching [at] aau.at erforderlich (Achtung: Es gibt leider nur noch ganz wenige Rest- bzw. Wartelistenplätze). Die Vorträge können ohne Anmeldung und auch einzeln besucht werden.

 

Wann: 24. Juni 2019, 09:00 – 17:15
Wo: Stiftungssaal O.0.01

Weitere Informationen: siehe Programm oder unter: https://www.facebook.com/events/413293986091901/

“Jugendliche suchen einen Ort, wo sie frei sein können”

Medienwissenschaftlerin Tanja Oblak Črnič von der Universität Ljubljana lehrte ein Semester an der Universität Klagenfurt als Alpen-Adria-Gastprofessorin zu “Digital Citizenship”. Im Interview spricht sie über Jugendliche als „digitale Bürger bzw. Bürgerin“.

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Dürfen Noten vor der Klasse vorgelesen werden?

Gerade, wenn sich das Schuljahr dem Ende zuneigt, stellen sich viele Lehrkräfte Fragen wie diese, die durch die Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung nicht mehr ganz so einfach wie vor dem 25. Mai 2018 gehandhabt werden können. Stefanie Fasching, Wissenschaftlerin am Institut für Rechtswissenschaften der Universität Klagenfurt, hat die wichtigsten Tipps für den korrekten Umgang mit dem Datenschutzrecht für Lehrkräfte.

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„Sprachfähigkeit vermitteln“: Sexuelle Bildung in der Sozialen Arbeit

Im Rahmen eines sozialpädagogischen Fachtags möchte der Arbeitsbereich Sozialpädagogik und Inklusionsforschung den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis stärken. Thematisch stellt man am 14. Juni 2019 die „Sexuelle Bildung in der Sozialen Arbeit“ in den Mittelpunkt. Rund 80 Personen werden erwartet.

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„Poetische Perlen“: Goethes West-Östlicher Divan erschien vor 200 Jahren

Mit der Erstausgabe seines West-östlichen Divan hat Johann Wolfgang von Goethe 1819 die umfang- und facettenreichste Gedichtsammlung seines Gesamtwerks veröffentlicht. 200 Jahre später sind die Gedichte für Anke Bosse, Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv, noch immer von eindrucksvoller Faszination und Aktualität. Aus Anlass des Jubiläums wurde sie vom Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar und vom Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum eingeladen, eine Divan-Ausstellung zu kuratieren. Sie ist nun in Weimar und ab August in Frankfurt zu sehen. Mit uns hat sie darüber gesprochen, warum es sich lohnt, sich auf den West-östlichen Divan auch heute noch einzulassen.

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Beziehungsmanagement in E-Mails: „Hallo Herr Professor“ und „mit lieben Grüßen“

Eine aktuelle Publikation, herausgegeben von Ulrike Krieg-Holz und Christian Schütte (Institut für Germanistik), widmet sich den Textanfängen und bietet Konzepte und Analysen aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive. Ulrike Krieg-Holz stellt darin eine Untersuchung von E-Mail-Anfängen und -Enden vor. 

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#finaltrashtination: Ein Eco-culture Jam an der Universität Klagenfurt

Projektleiterin Franzisca Weder vom Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft und 14 Studierende inszenierten, im Zuge einer Lehrveranstaltung, eine kreative Awareness-Kampagne zum Thema Plastikmüll.

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