74 Prozent der Deutschen sind nur dann für technische Neuerungen, wenn sie mit sozialen Werten wie Umweltschutz oder Gerechtigkeit harmonieren

Das ist nur eines der Ergebnisse, die das Projekt TechnikRadar hervorbrachte. Die Studie will ein langfristiges Monitoring darüber bieten, was die Deutschen über Technik denken. Das Projekt wird für die ersten drei Jahre von acatech (Deutsche Akademie für Technikwissenschaften) und der Körber-Stiftung gefördert. Der Projektgruppe gehört unter anderem Daniel Barben, Vorstand des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der AAU, an.

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Antrittsvorlesung von Peter Schlögl

Seit Oktober 2017 ist Peter Schlögl Universitätsprofessor für Erwachsenenbildung und  Berufsbildung am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Seine Antrittsvorlesung hält er am 21. Juni zum Thema „Erwachsen – eine konventionalisierte Metapher und deren Verhältnis zu Bildung“.

 

Donnerstag, 21. Juni 2018
17.00 Uhr c. t.
im Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse (Campus der AAU)

 

 

Zum Inhalt des Vortrags

„Erwachsen – eine konventionalisierte Metapher und deren Verhältnis zu Bildung“

Wenn im Alltag oder in der Politik von Lernen und Bildung gesprochen wird, ist zumeist Schule gemeint. Und in der Tat entstammt Pädagogik als professionell gefasstes Lehren und dessen wissenschaftliche Reflexion wesentlich der besonderen Betrachtung, mache sprechen auch von Erfindung, der Kindheit und des Jugendalters. Jedoch macht das Erwachsensein den umfänglichsten Teil unseres Lebens aus. Und im Grunde ist uns allen bewusst, dass das Lernen und auch persönliche Bildungsprozesse mit dem Schul- oder Ausbildungsabschluss kein Ende finden. Aber wir benutzen Begriffe, die gedankliche Konzepte von Abschluss oder Vollständigkeit nahelegen, wie etwa jenen der „Reife“-Prüfung oder Matura. Führt weiteres Reifen dann zu überreifen Menschen? Ist Erwachsenenbildung ein Konservierungsmittel? Und wenn nicht, was dann?

 

Zur Person

Peter Schlögl, geboren 1967 in Wien, ist seit Oktober 2017 Universitätsprofessor für Erwachsenenbildung und Berufsbildung am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung.

Peter Schlögl studierte Philosophie an der Universität Wien, wo er 2013 mit einer Arbeit über die Ästhetisierung des Subjekts durch lebenslanges Lernen zum Doktor der Philosophie promoviert wurde. Zunächst war er pädagogischer Mitarbeiter am Berufsförderungsinstitut Österreich, dann bis 1998 Referent für Weiterbildungspolitik der Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien. Seit 1998 arbeitet Peter Schlögl am Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung und war seit 1999 dessen geschäftsführender Institutsleiter. Neben Forschung und Lehre ist er Mitglied des Boards der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria), des Beirats des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR-Beirat) und Vorsitzender des Beirats zum Qualitätsrahmen Berliner Modell (QBM) für Bildungsberatung der Berliner Senatsverwaltung. Er ist Mitgründer der Sektion Berufs- und Erwachsenenbildung in der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) und Mitglied der Philosophy of Education Society of Great Britain.

 

Forschungsschwerpunkte

Bildungstheorie und-philosophie, Kompetenz- und Lernergebnisorientierung, Erwachsenen- und Berufsbildungspolitiken sowie Bildungsberatung

 

Einladung zur Antrittsvorlesung von Peter Schlögl

Eine Frau im (digitalen) Tun

„Schaut her! Ich zeig’s euch digital!“ So heißt ein Projekt, das am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft unter der Leitung von Caroline Roth-Ebner und beauftragt vom Land Kärnten durchgeführt wird. Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin ist Nicole Duller, die für dieses Porträt über das digitale Selbst der teilnehmenden SchülerInnen und über ihren Umgang mit den digitalen Medien gesprochen hat.  

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„Achievement unlocked“ – 2. Game Pics Show an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Bei der 2. künstlerischen In-Game-Photography-Ausstellung „Game Pics Show“ stellen 17 Spielerinnen und Spieler sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Game Design, Fotografie und Grafik aus. Deren 11 individuelle Stills von aktuellen Videogames sind in Großformat noch bis 6. Juli am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zu sehen.

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ApplAAUs! – Preis für herausragende Lehre vergeben

Mit dem „ApplAAUs“ würdigt die Universität Klagenfurt die Lehre der besten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Der Preis für herausragende Lehre ging dieses Semester an Christian Schütte, Patrick Rodler und Johannes Ehrenthal.

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#WerPflegtMich? Zur Sorg(e)losigkeit der Pflege in Kärnten

Ausgehend von der Buchpublikation zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere und der Pflegesituation in Kärnten diskutieren auf der Veranstaltung #WerPflegtMich? des Universitätszentrums für Frauen- und Geschlechterstudien unter anderem die Sozialreferentin des Landes Kärnten Beate Prettner, die Präsidentin des Hilfswerks Kärnten Elisabeth Scheucher-Pichler und Professor Guido Offermanns über aktuelle und zukünftige Herausforderungen und notwendige Maßnahmen für den Pflegebereich. Die Buchpräsentation und Diskussion findet am Donnerstag, 28. Juni, ab 18:00 Uhr im Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse statt.

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Ehrenbürgerin Melitta Mew ist verstorben

Am 30. Mai dieses Jahres ist Melitta Mew, die seit 1982 Assistentin von Karl Popper und nach dessen Tod im Jahr 1994 dessen Nachlassverwalterin war, in ihrem Haus in East Croydon bei London verstorben. Melitta Mew hat seit 1995 die Gründung und den Ausbau der Karl-Popper-Sammlung der Universitätsbibliothek begleitet, und hat der Alpen-Adria-Universität im Jahr 2008 die Urheberrechte an den Werken Karl Poppers, die sie von dem großen Philosophen geerbt hatte, übertragen.

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„Schaut her! Ich zeig’s euch digital“ – Präsentation eines medienpädagogischen Projekts an Kärntner Schulen

Am 20. Juni um 17:30 Uhr werden die Ergebnisse des medienpädagogischen Projekts „Schaut her! Ich zeig’s euch digital“ im Hörsaal B an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt präsentiert.

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Aufwachsen außerhalb der Familie: Soziale Unterstützung und emotionale Zugehörigkeit sind ausschlaggebend für Bildungsweg

„Care Leaver“ sind Personen, die zumindest zeitweilig außerhalb der Herkunftsfamilie in institutioneller Betreuung aufwachsen und von dort aus den Übergang ins Erwachsenenleben vollziehen. Ein Team rund um Stephan Sting (Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung) hat sich mit den Bildungschancen dieser jungen Menschen beschäftigt. Das Projekt wurde vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank gefördert. Die Ergebnisse werden nun am kommenden Freitag im Rahmen eines Fachtages präsentiert.

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Universität Klagenfurt mit dem Sustainability Award 2018 ausgezeichnet

Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann vergaben am 7. Juni Auszeichnungen an besonders nachhaltige Projekte österreichischer Hochschulen. Der Sustainability Award 2018 im Handlungsfeld Lehre und Curricula ging an die Universität Klagenfurt für den Universitätslehrgang „Global Citizenship Education“.

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