Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Institut für Germanistik

Neues Projekt zu Deutschsprachig-Jüdischer Literatur

Nach wie vor ist die deutsch-jüdische Literatur und Kultur nicht adäquat zu ihren Leistungen in der Wissenschaft wie im kulturellen Gedächtnis präsent, so ein Befund des Germanisten Primus-Heinz Kucher. Er leitet seit November 2019 ein internationales, unter anderem vom Wissenschaftsfonds FWF finanziertes, Projekt, in dem Forschungszugänge in Paradigmen erkundet werden, um zu einer vielschichtigen Darstellung deutschsprachig-jüdischen Literatur- und Kulturschaffens zu gelangen.

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Österreichische Gesellschaft für Germanistik hat ihren Sitz in Klagenfurt

Mit diesem Sommersemester hat die Österreichische Gesellschaft für Germanistik ihren Sitz an die Universität Klagenfurt verlegt. Die ÖGG ist ein gemeinnütziger Verein und versteht sich als Plattform und Vernetzung der universitären und außeruniversitären Germanistik in Österreich.

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Schule in Zeiten von Corona: „Mehr Zeit zum Üben“

Aus Studien weiß man, dass im Regelunterricht im Schnitt nur sehr wenig Zeit für das strukturierte Üben aufgewandt wird. Im Gespräch mit dem Professor für Deutschdidaktik Markus Pissarek zeigt sich: Der digitale Unterricht in Zeiten von Corona könnte zum Vorteil für die Schülerinnen und Schüler mehr Gelegenheit zum systematischen Üben bieten. Gleichzeitig blickt der Deutschdidaktiker besorgt auf andere aktuelle Entwicklungen, wie jene Schüler*innen, zu denen derzeit kein Kontakt besteht und die zunehmend den Anschluss verlieren könnten.

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Einblick in die Lehre… 3 Fragen an Caroline Lotter

Caroline Lotter ist Werbetexterin und hat im Wintersemester 2019/2020 als externe Lehrende Studierenden die Erzählstruktur von Comics näher gebracht. Ihr Kurs beschäftigt sich mit dem Medium Comic von der Idee bis zur fertigen Geschichte und hat Germanistik Studierenden einen neuen Blick auf literarische Texte ermöglicht. Mit uns hat sie über ihre Lehrveranstaltung, über die Herausforderungen von Graphic Novels gesprochen und verrät, ob sie selbst gerne Comics liest.

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„Mehr als eine Diskussion über Genitiv und Dativ“ – Germanistik studieren

Es gibt auch schöne Umwege: Victoria Dörflinger hat sechs Jahre im Finanzdienstleistungssektor gearbeitet, davor ein Studium in Graz abgebrochen und ist jetzt ihrer inneren Sehnsucht gefolgt. Heute studiert die St. Veiterin Germanistik, lernt und forscht mit Leidenschaft und bezieht ein SelbsterhalterInnenstipendium. Wie der Neuanfang für sie war und welche Erfahrungen sie gesammelt hat, verrät sie uns im Interview.

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„Poetische Perlen“: Goethes West-Östlicher Divan erschien vor 200 Jahren

Mit der Erstausgabe seines West-östlichen Divan hat Johann Wolfgang von Goethe 1819 die umfang- und facettenreichste Gedichtsammlung seines Gesamtwerks veröffentlicht. 200 Jahre später sind die Gedichte für Anke Bosse, Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv, noch immer von eindrucksvoller Faszination und Aktualität. Aus Anlass des Jubiläums wurde sie vom Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar und vom Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum eingeladen, eine Divan-Ausstellung zu kuratieren. Sie ist nun in Weimar und ab August in Frankfurt zu sehen. Mit uns hat sie darüber gesprochen, warum es sich lohnt, sich auf den West-östlichen Divan auch heute noch einzulassen.

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Beziehungsmanagement in E-Mails: „Hallo Herr Professor“ und „mit lieben Grüßen“

Eine aktuelle Publikation, herausgegeben von Ulrike Krieg-Holz und Christian Schütte (Institut für Germanistik), widmet sich den Textanfängen und bietet Konzepte und Analysen aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher und didaktischer Perspektive. Ulrike Krieg-Holz stellt darin eine Untersuchung von E-Mail-Anfängen und -Enden vor. 

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Erinnerungsarbeit: Geschichten erzählen Geschichte

Weder in Ungarn noch anderswo in der Welt gäbe es einen zweiten Thomas Bernhard, erzählt uns Hajnalka Nagy im Interview. Sie beschäftigt sich mit österreichischen Erinnerungskulturen und fragt sich dabei: Welche „Geschichten“ bauen wir als Gesellschaft aus historischen Ereignissen wie der Waldheim-Affäre? Wie erzählen wir diese Geschichten im öffentlichen Diskurs, aber auch in der österreichischen Literatur? Und wie betreiben wir Erinnerungsarbeit mit unseren Jüngsten in der Schule, insbesondere im Literaturunterricht?

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