Ca’ Foscari Universität Venedig und Universität Klagenfurt veranstalten gemeinsames Doktorand:innenseminar zum “Körper in der italienischen Literatur”

Condomini di carne e pudore: Der Körper in der italienischen Literatur ist ein internationales Doktorandenseminar, das von der Ca’ Foscari Universität Venedig und der Universität Klagenfurt gemeinsam veranstaltet wird. Es bringt Wissenschaftler:innen, Postdoktorand:innen und Doktorand:innen zusammen, um Darstellungen des Körpers in Literatur, Philosophie, Medien, Erinnerungsforschung und zeitgenössischer Kultur zu untersuchen.

Die Veranstaltung, die von Angela Fabris (Universität Klagenfurt) und Alessandro Cinquegrani (Ca’ Foscari Universität Venedig) moderiert wird, unterstreicht die wachsende Bedeutung interdisziplinärer und transkultureller Ansätze in den Geisteswissenschaften. In Keynote-Vorträgen und Forschungspräsentationen erforschen die Teilnehmenden, wie sich Körper in Texten, Geschichte, Technologien und sozialen Räumen bewegen – von mittelalterlicher Mystik über digitale Medien und Erinnerungspraktiken bis hin zu zeitgenössischen Traumaerzählungen.

Das Seminar bietet einen Hauptvortrag von Marika Pierdicca (Institut für Kulturanalyse) sowie Beiträge von vier Doktorandinnen und Doktoranden des gemeinsamen Promotionsprogramms mit der Universität Klagenfurt (Silvia Corelli, Michele Caterino, Anna Faraon und Francesca Puddu) und einer Postdoktorandin aus Klagenfurt (Giulia Zava). Ihre Teilnahme spiegelt das dynamische internationale und interdisziplinäre Forschungsumfeld der Universität Klagenfurt und ihr starkes Engagement für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bereichen Literaturwissenschaft, Intermedialität, Transkulturalität und Medienanalyse wider.

Durch die aktive Beteiligung der Universität Klagenfurt und die von Angela Fabris koordinierten Forschungsaktivitäten in den Bereichen Vergleichende Literaturwissenschaft, Transkulturalität und intermediale Praktiken stärkt die Veranstaltung die Zusammenarbeit zwischen österreichischen und italienischen Hochschulen innerhalb eines breiteren europäischen Forschungsnetzwerks. Das Seminar wird somit zu einem Ort des akademischen Austauschs, innovativer Methoden und neuer Perspektiven auf die Verkörperung.

Inspiriert von Valerio Magrellis „Nel condominio di carne“ lädt die Veranstaltung die Teilnehmer dazu ein, den Körper als Raum der Erinnerung, der Sprache, der Verletzlichkeit, des Begehrens und der politischen Aushandlung neu zu denken.

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