Stellenausschreibung: Karenzvertretung Senior Scientist mit Doktorat (w/m) am Universitätszentrum für Frauen- und Geschlechterstudien – Kennung 286H/18

Wir suchen ab dem 1.07.2018 eine_n Senior Scientist mit Doktorat (w*m) am Universitätszentrum für Frauen- und Geschlechterstudien, im Beschäftigungsausmaß von 87,5 % (= 35 Wochenstunden, Uni-KV: B1 lit. b) befristet auf die Dauer einer Karenzierung bis voraussichtlich 30. Juni 2019.

Studierenden*-Workshop zum Thema

Wir Studienassistent*innen des UZFG laden Euch herzlich zum Workshop ein:

Pervers normal: Workshop zu Sex und Sexualitäten

von und mit Boka En und Mercedes Pöll

(Was ist) Zeit: Freitag, 25.5. 2018, 10 bis 16 Uhr (einschließlich 1 Stunde Mittagspause)

(Was ist) Raum: Z.0.01

Maximale Teilnehmer*innenzahl: 15

Wir bitten um Voranmeldung bis zum 18.05. unter gender [dot] zentrum [at] aau [dot] at
Der Workshop ist kostenlos und Snacks gibt’s auch ☺


Worum geht es?

Fotocredit: Charlotte Adelt

Sexualität ist nicht nur ein abstraktes Analyseobjekt, sondern konkreter Bestandteil von Erfahrungswelten und gesellschaftlichen Ordnungen sowie ein ausschlaggebender Faktor für das Selbstverständnis und Zugehörigkeitsgefühl vieler Menschen. Sie hängt auch eng mit Einschlüssen und Ausschlüssen bestimmter Personen, Praktiken und Gruppen zusammen.

In diesem Workshop werden einige zentrale Aspekte von Sexualität aufgegriffen und sich damit beschäftigt, wie gesellschaftliche Normvorstellungen und Machtverhältnisse unsere Auffassungen und Handlungen in Bezug auf Sexualitäten beeinflussen – und wie wir wiederum Normen und Machtverhältnisse prägen.

Es wird besonderer Wert auf Interaktivität, Lebensnähe und die Verknüpfbarkeit mit eigenen Erfahrungen gelegt. Konkret soll es um folgende Fragen gehen:

  • Was ist eigentlich Sex? Wo fängt er an und wann hört er auf?
  • Welche Dimensionen von Sexualität gibt es (z.B. Heterosexualität, Bisexualität, nicht-monogame Beziehungen, BDSM, Asexualität, …)?
  • Was gilt als „pervers“/„normal“ und warum?
  • Welche Arten von Sexualität sind un-/sichtbar?


Boka En
ist Universitätsassistent*in in Gender Studies an der Universität Wien und arbeitet dort zum Verhältnis von Wissenschaft und Aktivismus in LGBTIQ*-Kontexten. Auf Online-Dating-Plattformen umgibt xier sich mit Schlagwörtern wie „Queerfeminismus“, „Queere Theorien & Praktiken“, „Antirassismus“, „Perversionen“ und „Nichtmonogamien“.

Mercedes Pöll hat sich in Vorbereitung auf den Traumjob Kummerkastentante sowohl wissenschaftlich als auch anderweitig intensiv mit Gender, Sexuality & Queer Studies beschäftigt und unter anderem an der AAU gelehrt. In tragischer Ermangelung passender Jobangebote gibt Mercedes nun Gratis-Ratschläge an turtelnde Tauben im Park.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Hannah & Charlotte

Studienassistent*innen des Universitätszentrums für Frauen- und Geschlechterstudien

Newsletter SoSe 2018 UZFG

Anbei können Sie unseren Newsletter mit aktuellen (Gast-)Vorträgen, Veranstaltungen, Publikationen, Weiterbildungsmaßnahmen, weiteren Veranstaltungshinweisen, Frauen*Volksbegehren und Toolbox downloaden. NewsletterUZFGSoSe18_A3

Toolbox der Genderplattform

Die Genderplattform stellte am 30. Jänner 2018 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf der Veranstaltung „Teilen! Wissenstransfer universitärer Gleichstellungsarbeit“ die Toolbox vor. Diese gibt Einblicke in unterschiedliche Strategien, Programme, Initiativen und Projekte, die an österreichischen Universitäten zum Thema Gleichstellung entwickelt und umgesetzt werden. Das UZFG ist ein Mitglied der Genderplattform.

Weitere Infos zur Plattform finden Sie hier.

Familie & einen Job, aber keine Karriere?

Ausgangspunkt für den kürzlich erschienen Band zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die Gender Economics aus dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre. Autorinnen und Autoren aus diesem Fach sowie aus Öffentlicher Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung, Personalmanagement, Rechtswissenschaften und Gender Studies liefern Daten, Analyse und Instrumente zu Fragen, die die allermeisten Väter und Mütter im Erwerbsleben umtreiben.

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Ringvorlesung | Familie – Beruf – Karriere: Daten, Analysen und Instrumente zur Vereinbarkeit

Mittwochs, 17:15 bis 18:45 | Raum: HS 5 (es gibt Ausnahmen)

11.10.  | Vorbesprechung und Einführung in Grundbegriffe

18.10. | Was hat Kapitalismus mit Geschlechterverhältnissen zu tun?
– produktive
und reproduktive Arbeit sowie die aktuelle Ausgangssituation von Vereinbarkeit von Maria Mucke (AAU)

25.10. | Mütter in der Selbständigkeit von Isabella Hold (BFC – Business Frauen Center Kärnten)

08.11. | Mama im Management von Daniela Stein (BFC) im HS 6

15.11.  | Maßnahmen zur Gleichstellung in Unternehmen von Ursula Liebhart (FH Kärnten, BFC)

15.11.  | Vom Sinn und Unsinn der Frauenförderung von Gertrude Kappel (TU Wien) Kärnten, BFC) – Achtung: 18 Uhr im Stiftungssaal

22.11. | Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere von Doris Behrens (Uni Cardiff) und Margarete Kreimer (Uni Graz)

06.12. | Status Quo Recht: Familie & Beruf von Doris Hattenberger (AAU)

13.12. | Out of the Box von Viktoria Eberhardt (Uni Wien)

20.12. | Humankapitaldefizite durch Betreuung und Pflege von Daniel Reiterer (Uni Graz)

10.01. | Gender Budgeting und genderspezifische Aspekte öffentlicher Ausgaben von Birgit Moser, Iris Saliterer, Paolo Rondo-Bovetto (AAU)

            | Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – Handlungsfelder und   Lösungsansätze in   einer Mehrebenenbetrachtung von Andrea Schweiger, Guido Offermanns (AAU)

17.01. | Vereinbarkeit – Mehr Chancen für Familie und Beruf an Hochschulen? von Bronwen Arbeiter-Weyrer (AAU)

24.01. | Familie im Fokus der Gender Studies von Jacob Guggenheimer (AAU)

31.01. | Abschlussdiskussion & Reflexion

 

D-A-CH-Tagung: Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung

Von 28.-30. September 2017 findet an der Universität zu Köln die erste gemeinsame Tagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V. (Deutschland), der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung SGGF und der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung ÖGGF statt. Weiterlesen

Feministisch Vernetzt: Österreichweites Genderplattformtreffen an der AAU

Das diesjährige österreichweite Genderplattformtreffen, das am 11. und 12. September an der Universität Klagenfurt stattfindet, wird vom Universitätszentrum für Frauen- und Geschlechterstudien ausgerichtet. Es treffen sich über zwanzig Institutionen, die gemäß § 19 des Universitätsgesetzes mit der Koordination der Aufgaben der Gleichstellung, der Frauenförderung sowie Geschlechterforschung und -lehre betraut sind. Ziel der Vernetzung dieses Expert_innengremiums ist es, sich über aktuelle Strategien und Maßnahmen auszutauschen, die zur Umsetzung von Genderaspekte in Forschung und Lehre, sowie zur Implementierung der Gleichstellung, Frauenförderung und Antidiskriminierung an hiesigen Universitäten dienen.

Radiobeitrag von Kirstin Mertlitsch zur „Sister“

Was hat die feministische Solidaritätsfigur der Sister mit Liebe, schlechtem Gewissen und emotionaler Politik zu tun? Anna Bromley spricht mit Kirstin Mertlitsch, Autorin des Buchs „Sisters, Cyborgs, Drags“ (Bielefeld, 2016) zur Vorlage aller feministischen Begriffspersonen und bringt in Erfahrung, wer und auf welche Weisen von ihr angesprochen wird. Dazu Queer Rap von Princess Nokia.

Kirstin Mertlitsch ist Mitbegründerin und Leiterin des Universitätszentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

http://reboot.fm/2017/06/18/lautstrom-57-anna-bromley-ruft-kirstin-mertlitsch-an/#respond

Studi-Workshop: „DUDE SOUNDS LIKE A LADY – Genderaspekte in der Rock- und Popmusik“

Liebe Studies,

wir Studienassistentinnen des UZFG laden Euch herzlich zum kostenlosen Workshop ein:

„DUDE SOUNDS LIKE A LADY – Genderaspekte in der Rock- und Popmusik“

mit Susanne Sackl-Sharif am 19.5.2017 im S.0.06 in der Sterneckstraße 15!

Im Mittelpunkt des Workshops steht die kritische Auseinandersetzung mit der Repräsentation und Vermarktung von Musiker*innen aus unterschiedlichen musikalischen Genres, wobei sowohl sexistische als auch rassistische Diskriminierungsformen fokussiert werden. Um eine gemeinsame Basis und ein gemeinsames Vokabular für die weiteren Diskussionen zu schaffen werden zunächst grundlegende Begriffe der Geschlechterforschung diskutiert. Außerdem wird ein kurzer (historischer) Überblick über wesentliche Strömungen der Geschlechterforschung sowie des Feminismus gegeben.
Diese theoretischen Konzepte und historischen Entwicklungen werden im zweiten Teil des Workshops anhand konkreter Beispiele der Rock- und Popmusik diskutiert. Folgende Themen stehen hierbei im Zentrum:
• Genderklischees in der Rock- und Popmusik: Dualismus zwischen „weiblichem“ Pop & „männlichen“ Rock
• Geschlechterrepräsentationen in populären Medien: Wie werden Musiker*innen in Zeitschriften und Videoclips dargestellt? wie wird über Musiker*innen geschrieben?
• Subversive Potenziale: Alternative Geschlechterrepräsentationen und -rollen (z.B. bei den Riot Grrrls, im Queer HipHop, im Punk und im Metal); subversive Gesänge und Sounds

Zielsetzungen:
• Überblick über wesentliche Begriffe und Theorieströmungen der Geschlechterforschung und des Feminismus
• kritische Reflexion eigener Vorurteile über Geschlechter(-ordnungen) und Sexualität
• Verknüpfung theoretischer Konzepte mit praktischen Beispielen aus der Rock- und Popmusik

Wir bitten um Voranmeldung bis zum 15.5. unter gender [dot] zentrum [at] aau [dot] at

XOXO,
Regina & Lotte