Guest Lecture: Introduction to Feminist Economics and Gender Budgeting by Dr.in Zofia Łapniewska

 

Die Wirtschaftswissenschaften und das Universitätszentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Alpen-Adria Universität Klagenfurt laden herzlich zum folgenden Vortrag (in englischer Sprache) ein:

Introduction to Feminist Economics and Gender Budgeting

By Dr.in Zofia Łapniewska

Zeit: am Montag, den 27. März 2017, 18.00-20.00 Uhr

Ort: HS 4 an der AAU

Inhalt:

Economics, as a science, and gender, as an element of identity, are both notions of social construction. As such, they are limited by human perception and the particular cultural, social, economic and political environment they are defined in. In this context, feminist economists analyse gender roles in reference to the broader framework of power relations (recognised and deconstructed) and aim to undermine the symbolic patriarchal order. This order is also present in the language and other mechanisms of domination, used by those creating discourse, and is reflected in the selection of topics, methods and models recognised as “appropriate for economics”.

This lecture will focus on an analysis of the critical contribution of feminist economists into science, pointing at roots, motivations and aims of this perspective and major research fields of the school. One such field, unpaid work, forms of its valuation and valorisation with the response of states, which is related to gender budgeting, will be discussed in greater detail. The examples from various European countries will be provided. New thoughts and trends (including well-being and intersectionality) will be debated.

Zur Person:

Zofia Łapniewska is an economist, a Women in Scotland’s Economy Research Centre International Fellow at Glasgow Caledonian University and a Gender Studies lecturer at the University of Warsaw. For two semesters in 2015 she was a Visiting Fellow at the Gender Institute at the London School of Economics and Political Science. She also spent more than two years in Germany between 2012 and 2014 as a post-doctoral fellow at the Humboldt-Universität zu Berlin and later as a research fellow at the Technische Universität Berlin.

Her areas of scientific interest are feminist economics, institutional economics, and commons. Her latest publications include ‘Reading Elinor Ostrom Through a Gender Perspective’ in Feminist Economics (2016), (‘Re)claiming Space by Urban Commons’ in Review of Radical Political Economics (2015) and Women on the ‘Green Island’: The Crisis in Poland from a Gender Perspective (a book co-edited with Anna Czerwińska and Joanna Piotrowska, 2010).

Broschüre „gleichBerechtigte Wissenschaft – fundiert argumentieren für Gender Studies“

Gender Studies und feministische Forschung haben sich seit den 1980er Jahren an vielen Universitäten etabliert – manchmal als eigene Disziplin und manchmal als Querschnittsthema, das alle Fächer durchzieht. Sie verstehen sich als kritische Wissenschaft – als eine Wissenschaft, die ‚sich einmischt‘ – Debatten, Uneinigkeit und Auseinandersetzungen um den ‚richtigen‘ Weg gehören daher zu ihrem Alltag. Seit einigen Jahren häufen sich allerdings politische Angriffe auf die Gender Studies, die diesen nichts geringeres als die Zerstörung von Familie, Gesellschaft und Staat vorwerfen, angeblich ‚unwissenschaftliche‘ Vorgangsweisen und Ignoranz gegenüber den Naturwissenschaften kritisieren.

Stefanie Mayer, Evangeline Adler-Klausner, Daniela Jauk und Elli Scambor beleuchten in ihrer Broschüre „gleichBerechtige Wissenschaft – fundiert argumentieren für Gender Studies“ Parolen, die sich gegen die Gender Studies wenden. Sie diskutieren die wesentlichsten Argumente für Gender Studies und geben damit eine gute Argumentationshilfe die nicht nur für Studierende der Gender Studies hilfreich ist.

Die Broschüre erhalten Sie kostenlos bei uns am UZFG oder als Download: Gleichberechtigte Wissenschaft

Vortrag von Marika Gruber: „Arbeitsmarktintegration von Ausländer/innen in Kärnten“

Im Rahmen der Ringvorlesung „fe_male economics“ möchten wir Sie herzlich zum Vortrag:

„Arbeitsmarktintegration von Ausländer/innen in Kärnten.
Qualifikationsniveau, Erwerbsbeteiligung, Arbeitslosigkeit und Selbständigkeit“
von Mag.a (FH) Marika Gruber

einladen.

Marika Gruber präsentiert in ihrem Vortrag ausgewählte Ergebnisse der Studie „Arbeitsmarktintegration von Ausländer/innen in Kärnten. Qualifikationsniveau, Erwerbsbeteiligung, Arbeitslosigkeit und Selbständigkeit“. Darüber hinaus thematisiert sie, inwiefern insbesondere ländliche Regionen von internationaler Zuwanderung profitieren können. Die spezielle Situation von Asylwerber/innen und ihre Arbeitsmöglichkeiten werden ebenfalls Gegenstand der Betrachtung sein.

Mag.a (FH) Marika Gruber ist Projektleiterin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre im Studienbereich Wirtschaft & Management der Fachhochschule Kärnten. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migration Studies mit speziellem Fokus auf Integrationspolitik und Integrationsmanagement in Gemeinden sowie im ländlichen Raum und im Bereich des modernen Verwaltungsmanagements. Sie ist zudem Trainerin für Integrationsarbeit auf kommunaler und regionaler Ebene und Autorin mehrerer wissenschaftlicher Studien und Bücher. Im Integrationsleitbildprozess Kärnten ist sie für die wissenschaftliche Begleitung verantwortlich.

Wann: 6. Dezember 2016 um 16.45 Uhr 

Wo: im E 0.05, Hauptgebäude der AAU, Südtrakt, Ebene 0

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Das Team des Universitätszentrums für Frauen- und Geschlechterstudien

ÖGGF-Tagung vom 1. bis 3. Dezember 2016

Wir möchten Sie auf die 4. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) aufmerksam.
Das Thema ist: „UN/GLEICHHEITEN REVISITED. Konzeptionen und Interventionen kritischer Geschlechterforschung“.
Sie findet von Do 1. bis Sa 3. Dezember 2016 an der JKU Linz in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz statt.

Weiter Infos finden Sie hier.

Filmvorstellung: „Female to what the fuck“ am 22.11.2015 um 20 Uhr

Der Film beginnt dort, wo andere Dokumentationen, die sich mit Trans*biografien beschäftigen, oft enden. FEMALE TO WHAT THE FUCK untersucht die Gratwanderungen und Bruchlinien, an denen Geschlecht vor, während, nach oder abseits dessen entsteht, was in der öffentlichen Wahrnehmung gemeinhin als der Weg der „Geschlechtsangleichung” gesehen wird. Denn die körperliche Angleichung an die gelebte Geschlechtsidentität mittels Hormonen oder Operationen ist nur ein Teil der Erforschung der eigenen Identität – und nicht alle Trans*Personen gehen diesen Weg oder wollen ihn gehen.

„Der Film hat sich der großen Herausforderung gestellt, Geschlechtertransformationen ohne Tragik und Pathos, ohne weinende Eltern und tieftraurige Verwandte, ohne voyeuristischen Blick auf Körper und ins Schlafzimmer auf die Leinwand zu bringen. Wie noch kaum gesehen, gelingt dem Film, der im Zentrum queerer Kunstproduktion anzusiedeln ist, all dies und noch viel mehr: sympathisch und wortgewandt, politisch analysierend und feministisch informiert, werden die Protagonist_innen im Film zu Held_innen der Geschlechterdifferenz, Held_innen die mutig ihr Begehren nach Männlichkeit leben, und dieses immer auch kritisch hinterfragen. Jeder auf seine eigene Weise.” (Andrea B. Braidt)

 

Österreich 2015 – Regie: Cordula Thym, Katharina Lampert
Kamera: Judith Benedikt – Schnitt: Niki Mossbeck
Musik: Veronika Eberhart
Mit: Denice Bourbon, Mani Tukano, Dorian Bonelli, Nick Prokesch, Hans Scheirl, Persson Perry Baumgartinger, Gin Müller
92 Min. OmeU (Deutsch) – Ab 16 Jahren Näher

 

Infos und Reservierung finden Sie auf der Website des Filmstudios.

Weitere Infos:
Pressemappe: http://media.wix.com/ugd/f535ff_e8a25bac91714ceabb58ba7d35313532.pdf
Trailer: https://vimeo.com/161778805

 

film: female to what the fuck

film: female to what the fuck

LV Ausschreibung im Bereich Gender Studies an AAU/Klagenfurt für 2018/19

Liebe Kolleg_innen!

Im Rahmen des Erweiterungscurriculum und Wahlfachstudium Feministische Wissenschaft/Gender Studies an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt werden für das Studienjahr 2018/19 insgesamt 9 Lehrveranstaltungen ausgeschrieben.

Die Bewerbungsunterlagen sind, bitte, ausschließlich per E-mail (in einem pdf) an das Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien (gender [dot] zentrum [at] aau [dot] at) der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt bis spätestens 10. Dezember 2017 zu übermitteln. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte hier: lvausschreibung_genderaau

Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen!
Kirstin Mertlitsch und das Team des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien

Neues EC Gender Studies

Ab Wintersemester 2016 können Studierende das EC Gender Studies studieren! Das EC umfasst 24 ECTS und steht allen Studierenden der AAU offen.

Weitere Informationen