Zum internationalen Frauen*tag: Die Frau als Mensch

Szenische Lesung nach einem Comic von Ulli Lust

Zum internationalen Frauen*tag 2026 laden das Universitätszentrum für Frauen*- & Geschlechterstudien und Diversität gemeinsam mit dem UNIKUM – Universitätskulturzentrum kulturni center univerze, dem Robert-Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner Literaturarchiv und der Vizerektorin für Lehre und Diversität zu einer neuen Produktion von Theater Waltzwerk ein:

Die Frau als Mensch – Am Anfang der Geschichte

Szenische Lesung nach dem Comic von Ulli Lust

am Donnerstag, den 5. März, um 19:00 Uhr, im Stiftungssaal
am Freitag, den 6. März, um 19:00 Uhr, im Stiftungssaal

Der Eintritt ist frei. First Come – First Serve

Anmeldung: Mitarbeiter:innen und Studierende können sich bis Donnerstag, den 19.02.26 über https://conference3.aau.at/event/262/ anmelden. Restplätze werden ab dem 20.02. für alle Personen zur Anmeldung geöffnet.

Inhalt:

„Die Frau als Mensch vermittelt einen ganz neuen Blick auf unsere Vor- und Frühgeschichte. Und dieser Blick ist weiblich.“ – Nina Apin, 

taz

In Büchern über die Steinzeit sehen wir vorrangig Männer beim Jagen, Feuerstein schlagen oder Höhlen bemalen. Die meisten Menschenbilder aber, die uns von Eiszeitmenschen selbst hinterlassen wurden, zeigen Frauen. Was waren das für Gesellschaften, die sie und ihr Geschlecht so zentral und ohne Scham darstellten?

Nach Jahren der Recherche kehrt Ulli Lust zurück mit ihrem groß angelegten Sachcomic über die Anfänge der Kunst und die Bedeutung der Empathie für das Überleben unserer Spezies: Rund um die archaisch-weiblichen Figurinen entfaltet sich eine vergessene Welt, in der die Heldenreise Gruppensache war, die nur gemeinsam bestanden werden konnte, von Frauen, Männern, Kindern oder auch nichtbinären Menschen in mitunter reich geschmückter Rolle.

bewerbung Szenische Lesung, Frau als Mensch

Konzept und Bühnenfassung: Sarah Rebecca Kühl

Outside Eye: Alina Zeichen

Mit:
Birgit Radeschnig
Nicole Radeschnig
Sarah Rebecca Kühl
Markus Achatz

Komposition: Birgit Radeschnig
Kostüm: Sarah Mattitsch

 

 

SHE LEADS: Frauen gestalten Wirtschaft & Gesellschaft

Business Brunch & Podiumsdiskussion zum Internationalen Frauentag 2026

Wirtschaft und Gesellschaft brauchen Perspektiven, die bislang zu selten gehört wurden. SHE LEADS bringt Frauen aus unterschiedlichen Lebensphasen und Professionen zusammen – Gründerinnen, weibliche Führungskräfte, Studierende, Expertinnen aus Bildung, Kultur, Medien und dem Sozialbereich. Sie teilen ihre Erfahrungen, sprechen über Chancen und Herausforderungen und zeigen, wie Frauen heute Zukunft gestalten.

Weiterlesen

Orange the World – Aktionen und Veranstaltungen

Die Universität Klagenfurt setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*

„Jegliche Gewalt ist inakzeptabel. Angesichts des schieren Ausmaßes von Gewalt an Frauen und Mädchen bedarf es eines besonders kräftigen Zeichens, einer sichtbaren Verurteilung der Gewalt an Frauen und Mädchen, insbesondere auch ihrer Relativierung, Verharmlosung oder gar ihrer Rechtfertigung“, betont Doris Hattenberger, Vizerektorin für Lehre und Diversität.

 

Aktionen und Veranstaltungen:

  • Orangefarbene Beleuchtung des Universitätsgebäudes
    Das Hauptgebäude der Universität Klagenfurt erstrahlt während der gesamten Kampagnenzeit in orangefarbigem Licht – als weithin sichtbares Zeichen der Solidarität.
  • Hissen der „Orange the World“-Flagge
    Die Flagge weht vor dem Haupteingang der Universität und erinnert während der 16 Aktionstage an das gemeinsame Engagement gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
  • Podiumsdiskussion: „Aktuelle Problemfelder geschlechtsspezifischer Gewalt aus einer intersektionalen Perspektive im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen*und Mädchen*
    02. Dezember 2025, 17:00–19:00 Uhr, Hörsaal Z.1.09
    Mit Elli Scambor (Institut für Männer- und Geschlechterforschung Graz), Brigitte Temel (Institut für Konfliktforschung) und Sylvia Leitner-Medwed (Gewaltschutzzentrum Klagenfurt).
    In der Diskussion werden unter anderem aktuelle Entwicklungen, Formen und Ursachen geschlechtsspezifischer Gewalt beleuchtet – von häuslicher und sexualisierter Gewalt bis hin zu Femizide und sexualisierter sowie neuen Erscheinungen digitaler und queerfeindlicher Gewalt.
  • Online-Vortrag mit Bontu Guschke: „Who Gets to Feel Safe? Who Gets to Speak Out? Understanding and Addressing the Intersections of Sexism and Racism in Higher Education“ am 27. November 2025, 13:00–14:30 Uhr (Online)
    Der Vortrag thematisiert die Verflechtungen von Sexismus und Rassismus im Hochschulkontext.

Podiumsdiskussion: Aktuelle Problemfelder geschlechtsspezifischer Gewalt aus einer intersektionalen Perspektive im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*

Sehr geehrte Kolleg:innen,

wir möchten Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:

Podiumsdiskussion: Aktuelle Problemfelder geschlechtsspezifischer Gewalt aus einer intersektionalen Perspektive im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*
am
02.12.2025 um 17:00 im Z.1.09
mit

Elli Scambor vom Institut für Männer- und Geschlechterforschung Graz, Brigitte Temel vom Institut für Konfliktforschung und Sylvia Leitner-Medwed vom Gewaltschutzzentrum Klagenfurt.

 

Die UN-Kampagne „Orange The World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem “Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen”, und dem 10. Dezember, dem “Internationalen Menschenrechtstag”, statt. Weltweit erstrahlen in diesen 16 Tagen gegen Gewalt Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Die Kampagne „Orange The World“ trägt somit zur Enttabuisierung dieses Themas bei.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Fallzahlen geschlechtsspezifischer Gewalt und die Gewaltbereitschaft österreich- und europaweit im Steigen sind. Laut einer Studie aus dem Jahr 2023 halten 33% der Männer zwischen 18-35 Jahren Gewalt gegenüber Frauen* als gelegentlich für „akzeptabel“ (Plan International Deutschland Studie „Spannungsfeld Männlichkeit März 2023). In unserer Gesprächsrunde wollen wir die zentrale Frage aufgreifen wie die gegenwärtige Situation geschlechtsspezifischer Gewalt in Österreich/Europa bewertet wird? Wie können Präventionen gelingen? Dabei legen wir den Fokus neben bekannten Gewalt-Phänomenen wie Häuslicher Gewalt, Femizide und sexualisierter Gewalt insbesondere auch auf neue Formen von Gewalt wie digitale Gewalt, auf den Bereich der queerfeindlichen Gewalt und der toxischen Männlichkeit. Und wir stellen die Frage wie die Zunahme und Akzeptanz von geschlechtsspezifischer Gewalt aus einer intersektionalen Perspektive mit einem zunehmenden Rechtsruck, zunehmenden antidemokratischen Tendenzen und durch Anti-Gender-Queer-Bewegungen zusammenhängen?