Podiumsdiskussion „Eltern-Sein in der Wissenschaft“ am 24.1. um 14:15 Uhr im Lakeside Spitz/Turing

Sehr geehrte Wissenschaftler*innen der AAU,

hiermit möchten wir, das Familienservice der AAU und das Universitätszentrum für Frauen- und Geschlechterstudien, Sie herzlich zu folgender Podiumsdiskussion einladen:

Eltern-Sein in der Wissenschaft – 

Wie kann ich erfolgreich Wissenschaft und Familie vereinbaren?

Eine Podiumsdiskussion an der AAU

am Donnerstag, den 24. Januar 2019, ab 14:15 Uhr (bis ca. 16:00 Uhr)
im Lakeside Spitz (Haus B11), Turing, B11.0.1.1

Die (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft ist vielen von uns bekannt. Papers sind einzureichen und die Kinder aus dem Kindergarten abzuholen. Wissenschaftler*in scheint nur als Vollzeitjob machbar zu sein, der wenig Raum für Familienzeit lässt. Daher entscheiden sich viele, vor allem Frauen, für einen Ausstieg aus der Wissenschaft. Alternativen werden nur wenig aufgezeigt.

Die Podiumsdiskussion richtet sich gezielt an Wissenschaftler*innen und Studierende der AAU mit Vereinbarkeitsverpflichtungenund an Interessierte, wie Leiter_innen von OEs, die mit dem Thema personell/organisatorisch betraut sind. Expert_innen und Wissenschaftler_innen der AAU geben Einblicke in Herausforderungen, rechtliche Möglichkeiten, Handlungsspielräume und Lösungsansätze, die zu einer gelebten Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft beitragen können.

Rund um die Podiumsdiskussion stellen Studierende der RLV „Vereinbarkeit von Familie – Beruf – Karriere“ Ihre Forschungsergebnisse im Rahmen einer Posterausstellung zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere“ vor.

Für die Veranstaltung können Sie die Kinderbetreuung des Familienservice nutzen; um Voranmeldung bis zum 21. Jänner wird erbeten: familienservice [at] aau [dot] at

Weitere Infos: gender [dot] zentrum [at] aau [dot] at

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen,

Das UZFG gemeinsam mit dem Familienservice

 

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Programm:

Kaffeeempfang und Posterausstellung

Studierende der AAU stellen Ihre Forschung zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere vor

Eröffnung (um 14:30)
Vereinbarkeit an der AAU | Mag.Rachel Köberl (Vereinbarkeitsbeauftragte)

Podiumsdiskussion

Wie kann erfolgreich Wissenschaft und Familie (an der AAU) vereinbart werden?

Mag.Bronwen Arbeiter-Weyrer (Leiterin des Familienservice)

Ass.-Prof.in Doris Hattenberger (Rechtswissenschaftlerin und
Vizerektorin für Lehre)

Dr.in Kirstin Mertlitsch (Geschlechterforscherin)

Ass.-Prof. Martin Weiß (Philosoph)

Ass.-Prof. Matthias Wieser (Medien-und Kommunikationswissenschaftler)

Moderation: Mag.Maria Mucke (Frauenförderung und Gleichstellung)

Ausklang bei Kaffee und Kuchen

„Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht – Edition Kärnten.

Anlässlich des Jubiläums zeigt das Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Klagenfurt in Kooperation der Universität Wien die Ausstellung 100 Jahre Frauenwahlrecht – Edition Kärnten. Zur Eröffnung am 22. November (18:00) sprechen Gabriella Hauch (Universität Wien) und Brigitte Entner (Universität Klagenfurt).

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Öffentliche Vorträge zur Vereinbarkeit von Familie – Beruf – Karriere

Sehr geehrte Kolleg_innen,
liebe Interessierte,

wir laden Sie herzlich zur öffentlichen Lehrveranstaltung „Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere“ mit Fokus auf Herausforderungen in der Wissenschaft und in Unternehmen ein.

Die Vorträge bieten Einblicke, Informationen und Instrumente rund um das Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Karriere.

Anschließend an die Vorträge gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mitzu- diskutieren.

Leiter_innen: B. Arbeiter-Weyrer, J. Guggenheimer, U. Liebhart, M. Mucke und D. Stein

Wann und Wo? Donnerstags // 13:00-14:30 Uhr im HS 11

LV-Nummer: 606.001

Weitere Infos finden Sie auf: aau.at/gender oder: maria [dot] mucke [at] aau [dot] at

 

 

08.11. Brigitte Jenull und Nadja Frate (Gesundheitspsychologie, AAU)

Hilfe für die HelferInnen. Ein Beitrag zur Gewaltprävention im Alltag institutionell und familiär Pflegender

Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Gruppe der ältesten Menschen in den nächsten Jahrzehnten am stärksten anwachsen wird. Schon im Jahr 2050 wird jede zehnte Person über 80 Jahre alt sein. Die Befunde für diesen Lebensabschnitt verweisen auf eine deutliche Zunahme an altersspezifischen Funktionsverlusten und ein erhöhtes Risiko für Hilfe- und Pflegebedürftigkeit. Die rasch wachsende Zahl alter Menschen konfrontiert uns mit Fragen der Versorgungsplanung und –forschung. Die in unserer Gesellschaft stark verankerte Pflicht zur Pflege ermöglicht es, dass nach wie vor der Großteil pflegebedürftiger Menschen im familiären Umfeld, vorrangig von Partnerinnen, Töchtern und Schwiegertöchtern, betreut wird. Für den Partner oder die Elterngeneration Sorge zu tragen, wird oft zur Lebensaufgabe, die mit hoher Opferbereitschaft einhergeht. Kann die familiäre Betreuung für einen pflegebedürftigen Angehörigen nicht mehr sichergestellt werden, bleibt als letzter Ausweg die Übersiedelung in eine Institution der Altenpflege. Eine Entscheidung, die häufig mit Schuldgefühlen und geringer gesellschaftlicher Akzeptanz einhergeht. Die Belastungen und Auswirkungen sowohl familiärer als auch institutioneller Altenpflege sind gut belegt. Die vielfältigen Anforderungen an die Pflegenden zeigen sich in emotionalen und körperlichen Beanspruchungen. Am Ende eines langen Prozesses von Überlastung, Erschöpfung und mangelnder Unterstützung stehen nicht selten Aggressionen gegen die zu Pflegenden, die in Gewaltanwendungen münden. Zu diesem tabuisierten Problemfeld werden zwei Studien vorgestellt:

Eine quantitative Online-Befragung bei informell Pflegenden (N = 75) ergab, dass die überwiegende Mehrheit weiblich und jede zweite Person hochgradig burnout-gefährdet ist. Häufig kommt es auf Grund der Pflege zu Einschränkungen der sozialen Kontakte, beruflichen Auswirkungen, als auch zu mangelnden Freizeitmöglichkeiten, welche sich auf die Regeneration der Pflegenden auswirken. Nicht selten sind Pflegende von einer Reihe eigener psychischer und physischer Konsequenzen durch die Pflegetätigkeit konfrontiert, welche sich in Aggression und Frustration äußern und als Gewalthandlungen zum Vorschein kommen können.

Eine qualitative Befragung an Altenpflegekräften (N = 38) zeigte, dass auch im institutionellen Kontext vielfältige Belastungen erlebt werden. Aus den Interviews geht hervor, dass inhumane Arbeitsbedingungen, konflikthafte Beziehungen zu HeimbewohnerInnen, gegenseitige Abhängigkeiten und mangelnde Unterstützung die Aggressions- und Gewaltbereitschaft erhöhen. Aggressives Handeln der Pflegekräfte zeigt sich in Einschränkungen individueller Wünsche und Vorlieben, in der Vernachlässigung der Intim- und Privatsphäre, wie auch einer demütigenden Kommunikation, stigmatisierenden und diskriminierenden Verhaltensweisen.

Damit Gewalthandlungen nicht Alltagshandlungen werden, müssen verstärkt Bemühungen in Aufklärung und Intervention gesetzt und die Thematik als gesellschaftliches Problem erkannt werden.

15.11. Wolfgang Lattacher und Mona Ladler
(WiWi Fakultät, AAU)Kinderbetreuung und Altenpflege im Spannungsfeld von Recht und Wirtschaft
22.11. Elke Beneke
(EB-Projektmanagement)Lebenswelt.Beruf – Unternehmen gestalten Zukunft: flexibel und fair (ein Kärntner Beratungsprojekt zur Vereinbarkeit)
29.11. Daniela Stein
(Business frauen Center)Mama im Management – Karrierekick oder Knick?
06.12. Ursula Liebhart
(Personal und Organisation, FH Kärnten)Maßnahmen zur Gleichstellung in Unternehmen
13.12. Bronwen Arbeiter-Weyrer
(Familienservice, AAU)Vereinbarkeit – Mehr Chancen für Familie und Beruf an Hochschulen?
10.01. Doris Hattenberger
(Öffentliches Recht, AAU)Status Quo Recht: Familie & Beruf 
17.01. Podiumsdiskussion zum Thema Vereinbarkeit von „Familie und Wissenschaft“ 

Mit anschließender Poster-Präsentation der Studierenden (Achtung: im Stiftungssaal)

 

UZFG-Newsletter WiSe 2018

Liebe Kolleg_inn_en,

unser Newsletter für das Wintersemester 2018 mit unseren aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Weiterbildungen (im Bereich Gleichstellung und Diversity) sowie unseren Aktivitäten in Lehre und Forschung ist hier zum Download verfügbar: UZFG-Newsletter_WiSe2018
Wir freuen uns Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Einen guten Start in das neue Semester!

Herzliche Grüße
das Team des UZFG

 

 

 

 

Queerfilmtage im November und Dezember in Villach und Klagenfurt

Queerfilmtag_e wollen queere Filme in Kärnten sichtbarer machen. Sie werden jeweils an internationalen LGBTIQ Gedenk- und Aktionstagen gezeigt. Nach jedem Film gibt es die Möglichkeit, sich im Lokal Stern am Hans-Gasser-Platz über die Filme auszutauschen.

 16. Nov. 2018 (internat. Tag für Toleranz)

„Bent“ (OmU)

UK/ Jap 1997, Park Circus, ab 18 Jahren. Regie: Sean Mathias DarstellerInnen: Clive Owen, Lothaire Bluteau, Ian McKellen,
Mick Jagger
Max wird zur Zeit des Nationalsozialismus ins KZ Dachau gesteckt, weil er schwul ist. Dort versucht er mit allen Mitteln, seine Homo- sexualität zu leugnen, um nicht den rosa Winkel, sondern den gel- ben Davidstern zu tragen. Im KZ verliebt er sich in den Mithäftling Horst, welcher sein rosa Abzeichen mit Stolz trägt.
Filmstudio Villach, 20 Uhr

 

10. Dez. 2018 (internat. Menschenrechtstag)

Kurzfilme zum Thema „Unhappy Endings in Queer Movies“

Wie wird queere Liebe und Sexualität in queeren Filmen reprä- sentiert? In Kooperation mit dem Universitätszentrum für Frau- en- und Geschlechterstudien der AAU Klagenfurt/ Celovec wird diese Thematik anhand von ausgewählten Kurzfilmen, die auf diversen Festivals gelaufen sind, behandelt. In Kooperation mit dem Universitätszentrum für Frauen- und Geschlechterstudien an der AAU. Ort: HS 1, AAU Klagenfurt 18 Uhr, Eintritt frei

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Pimmel . Porn . Protest // Vortrag und Diskussion

Porno kann mehr sein als eine reine Evokation sexuellen Lustempfindens: eine Form der Politik, der Kritik und des Protests. Als aktivistische und subkulturelle Praxis und als künstlerische Strategie kann Porno jenseits des Mainstreams gesellschaftliche Normen rund um Sexualität und Körper infrage stellen.
Auf der Veranstaltungen findet eine kritische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Mainstream-Porno-Industrie statt und es werden queer-feministische Alternativen aufgezeigt.

Hinweis: Es werden explizite Kurzfilme gezeigt, an dem sich Merkmale des queer-fem-Porn ableiten lassen.

Die Veranstaltung findet am 17.10.2019 um 19 Uhr im Z 1.09 statt.

 

„Die Geschlechterklasse brauchen wir nicht mehr, außer in Begehrensangelegenheiten. Und diese sind zutiefst privat.“

Die Fortschrittlichkeit im Umgang mit Menschen, die sich in den Kategorien Mann/Frau nicht einordnen können oder wollen, lässt sich am lebenspraktischen Beispiel von Unisex-Toiletten ablesen. Während diese in so manchem skandinavischen Land eine Selbstverständlichkeit sind, wurde deren Installation in öffentlichen Gebäuden kürzlich von Donald Trump wieder verboten. Universitäten wie die University of California, Berkeley halten dagegen. Die Argumente, warum an der Binarität der Geschlechter so unbedingt festgehalten werden müsse, sind häufig stark affektiv. Weltweit ist anzunehmen, dass rund 1,7 Prozent der Menschen intergeschlechtlich sind. Aktuell wurde hierzulande vom Verfassungsgerichtshof für das Personenstandsgesetz festgestellt, dass zwar die Eintragung des Geschlechts in Personenstandsregister und –urkunden nötig sei, dieses aber nicht auf männlich oder weiblich beschränkt sein dürfe. Der VfGH ließ dabei offen, wie das dritte Geschlecht zu bezeichnen ist. Wir haben mit Alice Pechriggl aus Anlass der Tagung „Gender in Transition“ darüber gesprochen, warum das Beharren auf die Zweigeschlechtlichkeit in vielen Bereichen so standhaft ist und warum sie trotzdem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht.

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#WerPflegtMich? Zur Sorg(e)losigkeit der Pflege in Kärnten

Ausgehend von der Buchpublikation zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere und der Pflegesituation in Kärnten diskutieren auf der Veranstaltung #WerPflegtMich? des Universitätszentrums für Frauen- und Geschlechterstudien unter anderem die Sozialreferentin des Landes Kärnten Beate Prettner, die Präsidentin des Hilfswerks Kärnten Elisabeth Scheucher-Pichler und Professor Guido Offermanns über aktuelle und zukünftige Herausforderungen und notwendige Maßnahmen für den Pflegebereich. Die Buchpräsentation und Diskussion findet am Donnerstag, 28. Juni, ab 18:00 Uhr im Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse statt.

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#WerPflegtMich? Zur Sorg(e)losigkeit der Pflege in Kärnten

hiermit möchten wir Sie herzlich zur Buchpräsentation und Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 28. Juni, ab 18 Uhr im Stiftungssaal der Universität Klagenfurt einladen.

PDF: WerPflegtMich+Vereinbarkeit_Einladung

wer pflegt mich? Buchpräsentation und Podiumsdiskussion.

Tagung: GENDER IN TRANSITION

Interdisziplinäre Tagung über Inter*, Trans* und geschlechter-non-konforme Lebensweisen vom 7.- 8. Juni 2018 an der Universität Klagenfurt.

Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie hier: Gender in Transition – Tagungsprogramm

Eintritt frei – Um Voranmeldung wird gebeten!

Anmeldungen bitte an folgende E-Mail Adresse: Nicole.Markitz [at] aau.at

Kurzbeschreibung:

Geschlecht ist keine fixe Kategorie, weder psychisch noch physisch, weder biologisch noch gesellschaftlich. Wie geht die Gesellschaft mit Menschen um, die sich nicht eindeutig einer der beiden vorgesehenen Geschlechterklassen zuordnen lassen/ lassen wollen? Die Tatsache, dass trans- und intergeschlechtliche Personen und überhaupt geschlechter-non-konforme Menschen aufgrund ihrer Transition bzw. ihrer nicht eindeutig männlichen oder weiblichen Geschlechtlichkeit diskriminiert werden, erfordert interdisziplinäre Lösungsansätze mit den Betroffenen, aber auch Strategien der Selbsthilfe und der Selbstermächtigung.

Zu folgenden Fragen versucht die Tagung Antworten zu finden: Wer setzt die Grenzen zwischen Frau und Mann, zwischen männlich und weiblich, und nach welchen Kriterien? Und woran leiden die Betroffenen bzw. wie ermächtigen sie sich und wie lässt sich Solidarität organisieren? Wie geht die Medizin mit diesen Fragen um, wie das Recht bzw. die Rechtswissenschaften und die Gerichte? Welche Betreuungskonzepte gibt es und was hat die Psychotherapie im Umgang mit trans- und intergeschlechtlichen bzw. mit geschlechtlich nicht konformen Menschen zu bieten? Last but not least: Welchen Beitrag kann die philosophische Geschlechteranthropologie in diesen Fragen für die anderen Disziplinen leisten und wie kann bzw. muss sie in ihrer Begriffs- und Theoriebildung den aktuellen Entwicklungen und neuen medizinischen Phänomenen Rechnung tragen?