Doc.Funds Talente besuchen die Austrian Stochastics Days Konferenz in Leoben

Am Donnerstag, den 9. September 2021 konnten vier Doktorandinnen aus dem doc.funds Projekt Iris Rammelmüller, Verena Schwarz, Kathrin Spendier & Iryna Vasylieva erfolgreich an den Österreichischen Stochastik-Tagen in Leoben teilnehmen und diese besuchen.

Damit hatten sie die Möglichkeit, erste Erfahrungen auf einer Live-Konferenz zu sammeln. Begeistert davon, sich mit anderen Forschern auszutauschen und von ihnen zu lernen, arbeiten die jungen Wissenschaftlerinnen darauf hin, nächstes Jahr bei der Konferenz in Leoben wieder dabei zu sein und ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zu präsentieren.

Nicolò Gusmeroli: „The university always has new things to propose and to experience.“

We talked to Nicolò Gusmeroli and asked him why he came from Italy to the University of Klagenfurt. He told us about his PhD programme in Technical Mathematics and the challenges and opportunities he experienced during his studies.  Weiterlesen

Der Arbeitsalltag als Mathematiker bei Faugster

In Zusammenarbeit mit der ÖH und dem Alumni-Netzwerk wurde wieder ein Vortrag in der Reihe „Mathematik in der Praxis“ organisiert.

Dieses Mal hatte uns Herr Dipl.-Ing. Dr. Christian Niemetz von seinem Arbeitsalltag berichtet . Der Vortrag fand am 20.05. um 18:00 unter https://classroom.aau.at/b/math-stat statt. Nähere Informationen zu Herrn Dipl-Ing. Dr. Christian Niemetz finden Sie im untenstehenden Link zum Plakat:

Plakat zu Vortrag von Herrn DI Dr. Christian Niemetz im Rahmen der Reihe „Mathematik in der Praxis“

Barbara Kaltenbacher zum korrespondierenden Mitglied der österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt

Die Wahl zum korrespondierenden Mitglied in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse erfolgte am 14. Mai 2021. Die neu gewählten Mitglieder der Akademie werden im Rahmen einer feierlichen Sitzung am 28. Mai 2021 (online) vorgestellt.

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Entwicklungen mathematisch beschreiben

Verena Schwarz kam für das FWF-doc.funds-Doktoratskolleg zu „Modeling – Analysis – Optimization of discrete, continuous, and stochastic systems“ nach Klagenfurt. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie ihre Begeisterung für die Mathematik entstand.

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Gabriel Lipnik mit Würdigungspreis des BMBWF ausgezeichnet

Gabriel Lipnik hat an der Universität Klagenfurt das Masterstudium Mathematics absolviert. Nun wurde er vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem Würdigungspreis ausgezeichnet.

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Flexiblere Öffis für ländliche Gebiete: Fokusgruppen in den Regionen laufen seit Anfang Dezember

Während in den Großstädten U-Bahn, Straßenbahn und Busse im Minutentakt verkehren, heißt es am Land: Geduld haben! Flexible Mikro-Öffis sollen neue Angebote für die ländliche Bevölkerung ermöglichen. In Kärnten arbeitet man im Projekt MobiCar an neuen Lösungen.

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„Pure Logik, die mich ständig aufs Neue überrascht“

Eine der ersten Doktorand*innen im FWF-doc.funds-Doktoratskolleg zu „Modeling – Analysis – Optimization of discrete, continuous, and stochastic systems“ ist Kathrin Spendier. Uns hat sie erzählt, welchen Reiz die Mathematik auf sie ausübt und welche Ziele sie mit ihrer Forschung erreichen möchte.

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Technische Mathematik ist mehr als 0 addieren und 1 multiplizieren

Celina Strasser hat Knobelrätsel schon immer geliebt. Bereits während der Schulzeit war Mathematik ihr Lieblingsfach. Zurzeit studiert Celina Strasser Technische Mathematik an der Universität Klagenfurt. Mit uns hat sie über veraltete Denkweisen, Gender-Gap in technischen Bereichen, Klischees in der Mathematik und ihre Leidenschaft fürs Modellieren, Optimieren und Programmieren gesprochen.

 

Warum hast du dich genau für das Studium entschieden?

In der Schule war Mathematik schon immer mein Lieblingsfach, ich habe mich gerne mit Zahlen und Formeln beschäftigt. Auch Knobelrätsel haben mich schon immer interessiert.

 

Warum hast du dich für ein technisches Studium entschieden? Hattest du keine „Angst“ davor?

Angst hatte ich nie – höchstens Respekt. Traurigerweise wird man immer noch von seiner Umgebung schief angeschaut, wenn man als Mädchen ein technisches Studium beginnt, und dass, obwohl wir mittlerweile im 21. Jahrhundert leben. Gerade die rationale vernetzende Denkweise, die man in einem solchen Studium erlernt und die technischen Aspekte, also das Modellieren, Optimieren und Programmieren, haben mich angesprochen.

 

Gibt es für dich noch Neues, das du an der Uni erlebst?

Natürlich, jedes Semester bringt neue Herausforderungen, seien es Lehrveranstaltungen zu einem komplett neuen Themengebiet, die Bachelorarbeit, die ich gerade schreibe, oder auch die Möglichkeit an der Universität als Studienassistent und Tutor zu arbeiten. Erst wenn man selbst einmal eine Lehrveranstaltung, wie zum Beispiel ein Tutorium gehalten hat, merkt man, dass dies gar nicht so einfach ist, wie man denkt. Ebenso waren die Online-Lehrveranstaltungen für alle Studierenden als auch Professoren Neuland, die Umstellung hat aber dann super funktioniert.

 

Hat sich dein Blick auf die Welt durch das Studium verändert?

Man entwickelt durch das Studium eine komplett andere Sichtweise auf Fragestellungen.

 

Wie erklärt man den Inhalt des Studiums seiner Familie oder Freunden?

Es wird immer scherzhaft gesagt: „Das einzige, das Mathematiker*innen machen, ist 0 addieren und 1 multiplizieren“. Das ist zwar nicht ganz fernab der Realität, aber ist bei weitem nicht das einzige. Es ist als Mathematikerin gar nicht so leicht, höhere Mathematik für Außenstehende zu erklären. Am besten beschreibt es wohl folgender Satz: „Ich lerne Mathematik ohne Zahlen, dafür mit (griechischen) Buchstaben.“ Auch das ich Modelle erstelle, diese analysiere und viel programmiere, hilft dem Verständnis meiner Freunde.

 

Warum hast du dich für Klagenfurt entschieden?

Ich wohne in Spittal an der Drau und finde, dass Kärnten zum Leben einfach wunderbar ist. Die Seen zum Schwimmen und die Berge zum Wandern und Skifahren wollte ich einfach nicht verlieren, indem ich z. B. nach Graz studieren gehe. Ein weiterer Grund ist, dass ich Großstädte nicht mag, da ist Klagenfurt ein guter Kompromiss. Ebenso pendle ich, sofern kein Online-Modus an der Universität ist, jeden Tag eine Stunde hin und her, was aber gut machbar ist, da man im Zug zum Beispiel Lernunterlagen durcharbeiten kann.

 

Warum sollte man hier an der Universität Klagenfurt dieses Studium machen?

Ein großer Pluspunkt im Mathestudium ist der persönliche Kontakt zwischen Lehrpersonen und Studierenden. Da nicht so viele Personen Mathematik studieren, bist du nicht nur eine (Matrikel-)Nummer, sondern jeder Professor kennt dich beim Namen. Man kann jederzeit bei Fragen ins Büro des Professors gehen und um Erklärungen und Hilfen bitten, man ist nie allein. Außerdem kennt am Institut jeder jeden und es wird sich auch untereinander sehr viel geholfen und ausgetauscht, es existiert ein familiäres Klima.

 

Worauf freust du dich, wenn du an die Uni kommst?

Erstens auf meine Studienkolleg*innen, mit denen man nicht nur über mathematische Problemstellungen und Übungszettel diskutieren, sondern auch privat viel Spaß haben kann. Zweitens auf einen Tag voller Informationen, Lernerfolgen und neuen Möglichkeiten.

 

Was wäre ein wichtiger Tipp für Studienanfänger*innen?

Durchbeißen! Gerade am Anfang benötigt man eine große Portion Durchhaltevermögen, da die Uni-Mathematik doch sehr anders als die Schulmathematik ist, doch am Ende wird es sich auszahlen.  Außerdem bekommt man am Anfang einen Mentor zugewiesen, der einem unterstützend zur Seite steht. Traut euch unbedingt, ihn oder sie um Ratschläge oder Hilfe zu bitte, sei es speziell bezüglich mathematischer Fragen oder auch allgemeiner Fragen zum Studium.

 

Wo siehst du dich in 10 Jahren? In welchem Feld willst du beruflich tätig sein?

Das weiß ich zurzeit noch nicht, jedoch interessieren mich das Optimieren und Programmieren bereits jetzt sehr.

 

Wort-Rap

  • Mein erster Tag an der Uni war… beängstigend. Ich habe aber sofort Freunde gefunden, mit denen ich bis heute zusammen Lehrveranstaltungen besuche und eine Lerngruppe bilde. Viel hat mir das Angebot „TECHgirls: Mädchen in die Technik“ geholfen, dadurch habe ich schon höhersemestrige Student*innen gekannt, die mir am Anfang geholfen haben.
  • Mein großartigstes LV Erlebnis… das Schaffen der schwierigsten Prüfung im ganzen Bachelor-Studium: Funktionentheorie.
  • Mein Studi-Leben geht nicht ohne… die gegenseitige Unterstützung in unserer Lerngruppe.
  • Mich inspiriert…  jeder Tag aufs Neue.
  • Mein Studium in drei Worten…Verzweiflung, Übungszettel, Triumphgefühl

Eine mathematische Entdeckungsreise mit einer Leidenschaft für Zahlen

Flavio Angeloni kam für das Masterstudium Technische Mathematik von Rom nach Klagenfurt. Zusätzlich begann er in Klagenfurt mit dem Lehramtsstudium (Unterrichtsfach Mathematik und Unterrichtsfach Italienisch). Uns erzählte er, wieso er von Rom nach Klagenfurt zog und Mathematik zu seinen Leidenschaften gehört. Zukünftigen Studierenden möchte er zudem wichtige Tipps mit auf den Weg geben. Weiterlesen