Science-Fiction-Filme: Warum haben Maschinenmenschen ein Geschlecht?

Im italienischen Stummfilm La bambola vivente von Luigi Maggi aus dem Jahr 1924 baut ein Wissenschaftler eine Puppe, die seiner Tochter zum Verwechseln ähnlich sieht. Dieser Maschinenmensch ist dabei klar weiblich. Larissa Grantner, Doktorandin im Programm „Italian Studies“, untersucht in einer interdisziplinären Studie, welche Rolle die Kategorie Geschlecht bei Maschinenmenschen in Filmen spielt.

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Selbstevaluationstool für Lehrer*innen: Wie gut unterrichte ich?

Wenn der Unterricht von Lehrer*innen extern evaluiert werden soll, stehen alle Beteiligten vor vielen Herausforderungen. Ein Self-Assessment-Tool hingegen kann Lehrer*innen eine wertvolle Rückmeldung zur Qualität ihres Unterrichts geben, ohne ihre Kompetenzen öffentlich in Frage zu stellen. Elisa Reci, Doktorandin am Institut für Informatikdidaktik der Universität Klagenfurt, hat eine entsprechende Plattform erarbeitet.

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Wenn Patient*innen ihre Therapeut*innen testen

Jennifer Kadur arbeitet in der psychotherapeutischen Prozessforschung und untersucht im Rahmen dessen spezielle Sequenzen, in denen die Patient*innen ihre Therapeut*innen – bewusst oder unbewusst – auf die Probe stellen.

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Auf den Spuren der Reisekorrespondenz von Giovanni Comisso

Er war ein Schriftsteller, der viele literarische Spuren gelegt hat. Zu wenige Leser*innen sind ihm auf seinen sprachlichen Pfaden gefolgt, wie Giacomo Carlesso meint. Der Doktoratsstudent verfasst seine Dissertation im gemeinsamen Doktoratskolleg „Italian Studies“ an der Università Ca’Foscari Venezia und an der Universität Klagenfurt. Uns hat er erzählt, was ihn am Treviser Autor Giovanni Comisso fasziniert.

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Schadstoffausbreitung in Städten berechnen

Um über die Schadstoffausbreitung in Städten hinreichend Bescheid zu wissen, könnte man überall Messstationen aufstellen. Das ist in der Realität nicht machbar. Deshalb arbeitet Iris Rammelmüller, Doktorandin in der FWF-doc.funds doctoral school „Modeling – Analysis – Optimization of discrete, continuous, and stochastic systems”, an mathematischen Modellierungen, mit denen sich die Belastung berechnen lässt.

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Vom Tun-Modus in den Sein-Modus wechseln – und dabei auch weiser werden?

Bernhard Wagner, Doktoratsstudent in der Psychologie, fragt sich: Gelangen Menschen, die Achtsamkeitsmeditation betreiben, auch zu mehr Weisheit? Wir haben mit ihm über seine bisherigen Erkenntnisse gesprochen.

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„Wir liebten es, ihn zu hassen“ – Bruno Kreiskys Haltung zur Nahost-Politik


Der Sozialdemokrat und Jude Bruno Kreisky war Ende der 1970er Jahre ein Verfechter der Zwei-Staaten-Lösung unter Einbeziehung der „Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO)“. In unzähligen, durchaus markigen Äußerungen, bezog er – zum Ärgernis der Israeli – Stellung. Annemarie Duller, Doktorandin im Fach Zeitgeschichte, nimmt die Presseberichterstattung dieser Zeit in Österreich und in Israel unter die Lupe, um den Auswirkungen der Haltung Kreiskys auf die Beziehung zwischen den beiden Ländern auf die Spur zu kommen.

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Was machen Health-and-Fitness-Accounts auf Sozialen Medien mit uns?

Viele User*innen folgen gesunden Influencer*innen, die uns täglich mit ihren jungen, schlanken Körpern und reichlich Ernährungstipps konfrontieren. Doch was passiert, wenn sich zahlreiche User*innen dadurch zu sehr auf gesunde Ernährung fokussieren? Antworten darauf möchte Rebecca Scheiber im Rahmen ihrer Dissertation finden.

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Mehr Sicherheit für Robotik: An welchen Schrauben muss man drehen?

Zu Beginn geht es in der Robotikforschung vor allem darum, was machbar ist. Die Systemsicherheit wird dabei häufig vernachlässigt. Jasmin Wachter, die im Karl-Popper-Kolleg „Responsible Safe and Secure Robotic Systems Engineering, SEEROSE” ihr Doktoratsstudium betreibt, will herausfinden, welche Maßnahmen man bräuchte, damit sich mehr Security für die Robotik auch auszahlt. 

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Diversity und Umweltschutz: Welche Rolle spielt CSR für Nachwuchskräfte bei der Jobwahl?

Den jungen, aufstrebenden Talenten den 1980er und 1990er Jahre sagt man nach, sie hätten sich immer für diejenigen Jobs entschieden, die den imposantesten Gehaltszettel und die steilste Aufstiegskurve zu bieten hätten. Doch was ist den heute jungen High Potentials wichtig, wenn sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden? Und ist die Generation, die für „Fridays for Future“ und „Black Lives Matter“ auf die Straße geht, dabei auch sensibler, was die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen betrifft? Gerrit Boehncke sucht in seiner Dissertation nach Antworten auf Fragen wie diese.

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