Alle News der Forschungskommunikation der Universität Klagenfurt zum Thema „Working for a better life“

Erste Bilanz: MINT-Schulversuch motiviert Schüler:innen und Eltern

Österreich braucht dringend mehr gut ausgebildete Fachkräfte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das Bildungsministerium hat dazu einen Schulversuch, die „MINT-Mittelschule”, ausgeschrieben, der seit 2022 an 57 Standorten bundesweit erprobt wird. Dafür wurde ein Lehrplan für das neue, mit elf Wochenstunden ausgestattete und interdisziplinär unterrichtete Fach „MINT” entwickelt. Die Universität Klagenfurt und die Pädagogische Hochschule Kärnten begleiten den Schulversuch wissenschaftlich. Erste Resultate sind vielversprechend. Weiterlesen

Einheitsbrei oder Vielfalt: Neues Projekt untersucht die Rolle von Google, Meta und Co auf die Vielfalt digitaler Nachrichtenflüsse

Digitale Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram oder X sind zentrale Wege, über die viele Menschen Nachrichten erreichen. Gleichzeitig vertrauen viele Menschen weiterhin bekannten Medienmarken, nutzen diese aber oft über digitale Plattformen, die großen Technologiekonzernen gehören. Ein neues, vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Projekt beschäftigt sich mit dem Einfluss von Big Tech und digitalen Plattformen auf Demokratien, indem es der Frage nachgeht: Machen digitale Plattformen Nachrichten vielfältiger oder bedrohen sie Meinungsvielfalt?

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Künstliche Intelligenz in der Softwareentwicklung: „Die KI schwimmt in ihrer eigenen Suppe.“

Obwohl Künstliche Intelligenz einfache Aufgaben in der Softwareentwicklung lösen kann, brauchen wir gerade jetzt gut ausgebildete Junior-Entwickler:innen, argumentiert Martin Pinzger, Professor mit Schwerpunkt Software Engineering an der Universität Klagenfurt. Im Interview erklärt er, weshalb Large-Language-Modelle ohne neue Ideen von Menschen stagnieren und welchen Nutzen sie dennoch für die Softwareentwicklung bringen können.

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Neuer Sensor entwickelt: Robotergreifer bekommen mehr Fingerspitzengefühl

Ein Team von Forschenden rund um Hubert Zangl (Institut für Intelligente Systemtechnologien) hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen neuartigen taktilen Sensor entwickelt, der Robotergreifer deutlich sensibler macht. Die Technologie mit dem Namen CapTac misst nicht nur Druckkräfte, sondern auch so genannte Scherkräfte – also seitlich wirkende Kräfte, die auftreten, wenn ein Objekt zu rutschen beginnt. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift IEEE Robotics and Automation Letters veröffentlicht.

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