Alle News der Forschungskommunikation der Universität Klagenfurt zum Thema „Working for a better life“

Wie wirkt sich Hitze auf familiäre Gewalt aus?

Der Klimawandel führt zu steigenden Temperaturen und häufigeren extremen Hitzewellen, die sich auf vielen Ebenen auswirken. Antonio Piolanti, Post-Doc-Forscher an der Abteilung für Gesundheitspsychologie der Universität Klagenfurt, wird in den nächsten drei Jahren untersuchen, wie sich extreme Umgebungstemperaturen auf Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen und auf Kindesmisshandlung auswirkt. Für seine Forschung konnte er ein MSCA Global Postdoctoral Fellowship der Europäischen Kommission (Horizon Europe) sowie ein Erwin Schrödinger Fellowship des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF einwerben.

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Erste Bilanz: MINT-Schulversuch motiviert Schüler:innen und Eltern

Österreich braucht dringend mehr gut ausgebildete Fachkräfte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das Bildungsministerium hat dazu einen Schulversuch, die „MINT-Mittelschule”, ausgeschrieben, der seit 2022 an 57 Standorten bundesweit erprobt wird. Dafür wurde ein Lehrplan für das neue, mit elf Wochenstunden ausgestattete und interdisziplinär unterrichtete Fach „MINT” entwickelt. Die Universität Klagenfurt und die Pädagogische Hochschule Kärnten begleiten den Schulversuch wissenschaftlich. Erste Resultate sind vielversprechend. Weiterlesen

Einheitsbrei oder Vielfalt: Neues Projekt untersucht die Rolle von Google, Meta und Co auf die Vielfalt digitaler Nachrichtenflüsse

Digitale Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram oder X sind zentrale Wege, über die viele Menschen Nachrichten erreichen. Gleichzeitig vertrauen viele Menschen weiterhin bekannten Medienmarken, nutzen diese aber oft über digitale Plattformen, die großen Technologiekonzernen gehören. Ein neues, vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Projekt beschäftigt sich mit dem Einfluss von Big Tech und digitalen Plattformen auf Demokratien, indem es der Frage nachgeht: Machen digitale Plattformen Nachrichten vielfältiger oder bedrohen sie Meinungsvielfalt?

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Künstliche Intelligenz in der Softwareentwicklung: „Die KI schwimmt in ihrer eigenen Suppe.“

Obwohl Künstliche Intelligenz einfache Aufgaben in der Softwareentwicklung lösen kann, brauchen wir gerade jetzt gut ausgebildete Junior-Entwickler:innen, argumentiert Martin Pinzger, Professor mit Schwerpunkt Software Engineering an der Universität Klagenfurt. Im Interview erklärt er, weshalb Large-Language-Modelle ohne neue Ideen von Menschen stagnieren und welchen Nutzen sie dennoch für die Softwareentwicklung bringen können.

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