22nd Century Campus: Neue Perspektiven für den Campus
Im Rahmen einer Universitätsversammlung wurden Mitarbeiter:innen und Studierende der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt am Dienstag, dem 20. Jänner, über den aktuellen Stand des Projekts 22nd Century Campus informiert. Vorgestellt wurde ein zentrales Zukunftsprojekt, das neue Potenziale für Lehre, Forschung, Zusammenarbeit und den gesamten Universitätsstandort eröffnet.
Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt informierte Mitarbeiter:innen und Studierende am Dienstag im Zuge der internen Informationsveranstaltung umfassend über den aktuellen Planungsstand des Projekts 22nd Century Campus (22CC). Ziel der Veranstaltung war es, transparent über Inhalt, Struktur und Qualität des Neubauprojekts zu informieren, die funktionale Logik des Projekts darzustellen und den offenen Dialog innerhalb der Universität weiter zu fördern.
Der 22nd Century Campus ist als klar strukturiertes, offenes Learning- und Research-Center konzipiert. Der Neubau bündelt künftig zentrale universitäre Funktionen an einem Ort und schafft damit kurze Wege, klare Orientierungen und eine hohe funktionale Nutzungsqualität. Geplant sind moderne Hörsäle und Seminarräume, flexibel nutzbare Lern- und Forschungsflächen, zeitgemäße Arbeitsbereiche sowie vielfältige Begegnungs- und Aufenthaltszonen. Damit unterstützt das Projekt zeitgemäße Lehr- und Lernformen ebenso wie Austausch, Zusammenarbeit und interdisziplinäre Vernetzung am Campus.
Ein zentraler Programmpunkt der Veranstaltung war die Präsentation des Projekts durch das international renommierte Architekturbüro Snøhetta. Die Architekt:innen erläuterten die Grundidee des Entwurfs, die Weiterentwicklung seit dem Architekturwettbewerb sowie die funktionalen Qualitäten des Gebäudes und zeigten auf, wie Architektur, Nutzung und Campus-Logik ineinandergreifen.
Ada Pellert, Rektorin der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, betonte im Rahmen der Versammlung die besondere Bedeutung des Projekts:
„Mit neuen Hörsälen und Seminarräumen, modernen Begegnungs- und Aufenthaltsbereichen sowie Lern- und Forschungsräumen der Zukunft entsteht ein offenes, inspirierendes Learning and Research Center – ein Ort zum Ankommen, zum Lernen und zum Wohlfühlen. Das ist für mich heute ein rundum erfreulicher Moment für unsere Universität.“
Der Neubau sei konsequent auf die Bedürfnisse der Studierenden und Mitarbeiter:innen ausgerichtet und verbinde funktionale Klarheit mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Architektur von Snøhetta mache diesen Anspruch als offenes, inspirierendes Learning- und Research-Center der Zukunft sichtbar.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die funktionale und soziale Dimension des Gebäudes. Klare Zonierungen, gut lesbare Strukturen und flexibel nutzbare Räume ermöglichen vielfältige Nutzungen über den gesamten Tag hinweg – für Studium, Forschung, Arbeit und Begegnung. Rektorin Pellert zeigte sich überzeugt, dass der Neubau „unseren Campus nachhaltig bereichern, die Universität weiter stärken – und die gesamte Region beflügeln“ werde. Information und der Dialog mit Mitarbeiter:innen wird auch künftig ein zentraler Bestandteil der Projektkommunikation bleiben.
Im Zuge des Dialogs ergriffen drei Aktivistinnen das Wort und entfalteten ein Transparent, mit dem sie ihren Protest gegen die Bodenversiegelung und insbesondere gegen den Standort zum Ausdruck brachten.
Für die Bundesimmobiliengesellschaft unterstreicht Maximilian Pammer, Leiter des Unternehmensbereichs Universitäten, den Anspruch des Projekts: Das 22CC sei ein wichtiger Schritt, um der Universität Klagenfurt modernste Infrastruktur bereitzustellen und den Campus als attraktiven Wissenschafts- und Arbeitsort weiterzuentwickeln. Die BIG lege dabei besonderen Wert auf architektonische Qualität, hohe Funktionalität und langfristige Nachhaltigkeit im Sinne einer zukunftsorientierten Campusentwicklung.
Ein zentraler Fokus liegt zudem auf einer verantwortungsvollen ökologischen Gestaltung: So werden beispielsweise für rund 40 Bäume, die im Zuge des Projektes entfernt werden 40 neue Bäume direkt am Areal sowie weitere 110 Bäume am gesamten Campus gepflanzt. Insgesamt werden damit 150 neue Bäume die Aufenthaltsqualität am Campus weiter steigern. Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Maßnahmen im Zuge eines umfassenden Konzeptes getroffen, um das Projekt als Vorzeigeprojekt auch im internationalen Vergleich umzusetzen.
Mit dem 22nd Century Campus entsteht ein qualitativ hochwertiges, funktional durchdachtes und zukunftsorientiertes Projekt, das den Universitätsstandort Klagenfurt langfristig stärkt und neue Perspektiven für Lehre, Forschung und Zusammenarbeit eröffnet.
Renderings & Informationen unter: https://www.aau.at/universitaet/campus/22cc/










Walter Elsner - photo riccio




