Beiträge

Schafft Österreich eine funktionierende Corona-Logistik?

„Wir haben in Summe diese Kompetenz, aber alle müssen gut zusammenarbeiten“, so die Professorin für Logistik Margaretha Gansterer, die an der Abteilung für Produktionsmanagement und Logistik der Universität Klagenfurt forscht und lehrt. Sie ist Teil der Arbeitsgruppen „Basisversorgung/Logistik“ und „Gesundheitsversorgung“ der Forschungsplattform „Covid-19 Future Operations“, die während der Coronakrise dem interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und öffentlicher Hand dienen soll. Wir haben mit ihr über die Herausforderungen von Massentests und Impfungen gesprochen.

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Forschung zu COVID-19-bedingten Krisenszenarien an der AAU: Neue Technologie wird Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung optimieren

Im Frühjahr dieses Jahres wurde vielen in Europa schmerzlich bewusst, dass die Versorgung mit Mund-Nasen-Schutz, Handschuhen und Schutzanzügen alles andere als krisensicher ist. Ein Forschungsteam aus Österreich und China wird nun an neuen Technologien arbeiten, die an verschiedenen Ebenen der Versorgungskette ansetzen und schließlich dazu führen sollen, dass Schutzausrüstung (auch in Krisenzeiten) schneller, effizienter und günstiger nach Europa gelangt.

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Das Virus und seine ungleichen Auswirkungen

Wir haben es mit SARS-CoV-2 mit einem Virus zu tun, der vor keinen Grenzen Halt macht, dennoch aber global betrachtet ganz unterschiedliche Auswirkungen nach sich zieht. In einer translokalen Vortragsreihe sprechen Geograph*innen über räumliche Ungleichheiten von Covid-19. Wir haben vorab mit einem der Organisator*innen, dem neu an die Universität Klagenfurt berufenen Matthias Naumann, über die Themen der Vortragsreihe gesprochen.

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Corona als Logistik-Problem: Forschungsprojekt sucht nach Lösungen

Während im März und im April 2020 das öffentliche Leben fast vollständig stillstand, setzt die Politik nun auf neue Strategien, die große logistische Herausforderungen bedeuten. In einem FWF-Akut-Projekt will man nun bessere Planungsmethoden für die herausfordernden Zeiten erarbeiten.

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„Man kann sich eine Gesellschaft vorstellen, in der sich die Menschen praktisch niemals von Angesicht zu Angesicht sehen“

Als Karl Popper in den frühen 1940er-Jahren über die Gefahren für die Demokratie nachdachte, entwickelte er die Vorstellung einer abstrakten Gesellschaft. Seine Überlegungen machen heute auf die politischen Risiken für eine Gesellschaft im Lockdown aufmerksam. Thomas Hainscho, der das Karl Popper Copyright Office leitet und gemeinsam mit Nicole Sager die Karl-Popper-Sammlung in der Universitätsbibliothek betreut, hat die aktuellen Bezüge in einem Text zusammengefasst.

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„Die Krise trifft auch die Medien“

Guter Wissenschaftsjournalismus ist in der Corona-Pandemie besonders gefragt. Doch die Wirtschaftskrise trifft die Redaktionen hart. Bei zukünftigen Medienförderungen sollte das bedacht werden, sagt Kommunikationsforscher Matthias Karmasin im Interview.

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„Wir können nicht darauf wetten, dass alle immer voll einsatzfähig sind.“

Fühlt man sich krank, soll man zuhause bleiben. Entsprechende Hinweisschilder sind momentan überall zu sehen. Doch wie wird sich dieses Prinzip ins Berufsleben umsetzen lassen, waren es viele doch gewohnt, schon mal trotz Schnupfen, Husten oder erhöhter Temperatur in die Arbeit zu kommen. Heiko Breitsohl leitet die Abteilung für Personal, Führung und Organisation an der Universität Klagenfurt und forscht zum so genannten Präsentismus, also dem Phänomen, trotz Krankheit zur Arbeit zu gehen. Wir haben mit ihm über die aktuelle Situation gesprochen und ihn gefragt, ob wir hinkünftig mit einem Infekt nicht mehr ins Büro kommen werden.

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Medien in der Coronakrise: Auf dem Weg von der Verlautbarung zum kritischen Blick

Die Medien, darunter auch die öffentlich-rechtlichen Sender, haben turbulente Wochen hinter sich. Larissa Krainer, außerordentliche Professorin am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, beobachtet momentan einen Wandel in der Berichterstattung. So werde zunehmend weniger Verlautbarungsjournalismus und wieder mehr kritischer Journalismus betrieben.

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Kredite stunden – unter welchen gesetzlichen Rahmenbedingungen?

Die COVID-19-Pandemie macht auch vor dem Finanzmarkt nicht halt. Auf diese „neue Normalität“ reagierte der österreichische Gesetzgeber binnen kürzester Zeit mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Eine davon ist das Kreditmoratorium, das die Situation der Kreditnehmer lindern soll. Die Zeitschrift für Finanzmarktrecht lädt dazu zu einem virtuellen Roundtable. Johannes Stabentheiner, Abteilungsleiter in der Zivilrechtssektion des BMJ, sowie Bernhard Koch, Leiter der Abteilung Legal Services Domestic RBI, diskutieren darüber, welche Vorteile, Auslegungsfragen und Herausforderungen diese Maßnahme mit sich bringt (Mittwoch, 13. Mai 2020, 17:30 Uhr, Anmeldung und Informationen hier). „Damit widmen wir uns einem hochaktuellen Thema, das einmal mehr zeigt, dass rechtliche Rahmenbedingungen und ökonomische Überlegungen Zwillingsschwestern sind“, sagt Olaf Riss vom Institut für Rechtswissenschaften an der Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Zeitschrift für Finanzmarktrecht (ZFR). Wir haben mit ihm über das Kreditmoratorium vorab gesprochen.

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Corona-Leugnung zwischen Notstandsagieren und Handeln

Die Philosophin Alice Pechriggl hat für die Serie „philosopher en temps d’épidémie“ einen Essay verfasst, den Sie hier in der Originalfassung lesen können. Das (französischsprachige) Video dazu gibt’s hier.

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