Beiträge

Schule in Zeiten von Corona: „Mehr Zeit zum Üben“

Aus Studien weiß man, dass im Regelunterricht im Schnitt nur sehr wenig Zeit für das strukturierte Üben aufgewandt wird. Im Gespräch mit dem Professor für Deutschdidaktik Markus Pissarek zeigt sich: Der digitale Unterricht in Zeiten von Corona könnte zum Vorteil für die Schülerinnen und Schüler mehr Gelegenheit zum systematischen Üben bieten. Gleichzeitig blickt der Deutschdidaktiker besorgt auf andere aktuelle Entwicklungen, wie jene Schüler*innen, zu denen derzeit kein Kontakt besteht und die zunehmend den Anschluss verlieren könnten.

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Versorgungssicherheit mit wichtigen Gütern unterstützen

Anpassungsfähige und ausfallsichere Versorgungsketten, sogenannte agile und resiliente Supply Chains, sind in Krisenzeiten geforderter denn je. Forscherinnen und Forscher der Universität Klagenfurt wollen nun gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Salzburg mit Algorithmen dabei unterstützen, dass wir auch in diesen Wochen und Monaten hinreichend mit Waren des täglichen Bedarfs versorgt sind.

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„Abbildungen mit Mundschutzmasken sind Teil unserer visuellen Kultur.“

Das Bild des öffentlichen Raums wird sich in den nächsten Tagen nochmals deutlich wandeln. Was wir eigentlich eher Asien zuordnen, wird nun auch in Europa Realität: Mundschutzmasken sollen zusätzlich vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Wir haben mit Anna Schober, Professorin für Visuelle Kultur, darüber gesprochen, wie Bilder in Krisenzeiten wirken und welche Rolle Kunst und Kultur in diesen Tagen einnehmen.

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„Schöpferische Zerstörung“: Wie unsere Gesellschaften auf das Coronavirus reagieren

All unsere Gewissheiten geraten ins Wanken und dem, was wir Normalität nennen, wurde in weiten Bereichen ein abruptes Ende gesetzt. Die gesellschaftlichen Gefüge sortieren sich derzeit neu. Wir haben mit dem Soziologen Dieter Bögenhold über unsere Gesellschaft in Zeiten des Coronavirus gesprochen.

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Psychologische Unterstützung per (Video-)Telefonie bereitstellen

Die aktuellen Bedrohungen, die von der Verbreitung des Coronavirus ausgehen, sind nicht nur für unsere körperliche, sondern auch für unsere seelische Gesundheit belastend. Das Psychotherapeutische Forschungs- und Lehrzentrum (PFLZ) der Universität Klagenfurt kann in dieser Situation noch einige Behandlungsplätze anbieten. Interessierte können unter +43 463 2700 1619 bzw. pflz [at] aau [dot] at Kontakt aufnehmen. Wir haben mit der wissenschaftlichen Leiterin des Zentrums Sylke Andreas über die Herausforderungen der Krise für die Psyche gesprochen.

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„Emotionen sind etwas unglaublich Soziales.“

Wie entsteht aktuell „Dringlichkeit“ rund um die Verbreitung des Coronavirus, und wie gehen wir damit um? Die Kulturanthropologin Alexandra Schwell beschäftigt sich mit Sicherheitsforschung und hat mit uns darüber gesprochen, wie sie die aktuelle Situation wahrnimmt.

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Corona-Pandemie: Wie nehmen wir Risiko wahr?

Die Ausbreitung des Coronavirus ist medial allgegenwärtig und schränkt unser Leben zunehmend ein. Aber wie nimmt der Mensch ein Risiko wahr und wie kann er einordnen, was eine Gefahr für das eigene Leben bedeutet? Stephan Dickert ist Kognitionsforscher am Institut für Psychologie und hat uns im Interview Antworten dazu gegeben.

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Katastrophenmanagement in der „Coronavirus-Krise“


Die Coronavirus-Krise fordert ein effizientes Katastrophenmanagement und einen gut überlegten Ablauf aller Einsatzorganisationen, um Panik zu vermeiden. Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Christian Wankmüller forscht zu Katastropheneinsätzen und humanitärer Logistik. Im Interview spricht er über die aktuelle Situation in Österreich und einer effizienten Maßnahmenplanung.

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„Corona-Maßnahmen sind Signale, damit alle den Ernst der Lage erkennen“

Tag für Tag werden nun neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus verkündet. Paolo Rondo-Brovetto wertet diese als wichtige Kommunikationsinstrumente, damit alle Mitglieder einer Gesellschaft verstehen, wie ernst die Lage ist. Wir haben mit dem Professor für Öffentliche Verwaltung darüber gesprochen, welche Verwaltungssysteme in Krisensituationen vorteilhaft sind, und warum er denkt, dass schnelleres Handeln nötig wäre.

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Aus den chinesischen Erfahrungen lernen

Xiang Zhao forscht zu Gesundheitspsychologie an der Universität Klagenfurt. Wir haben mit ihm über den Umgang Chinas mit COVID-19 gesprochen. Zhao empfiehlt unter anderem genauere Anweisungen an die Bevölkerung.

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