Beiträge

Corona zeigt das Primat der Zahlen

Wissenschaft scheint aktuell medial allgegenwärtig. Claudia Brunner gibt dazu zu bedenken, dass vorwiegend ein bestimmter Wissensbestand, nämlich ein kleiner Teil eines naturwissenschaftlichen, englischsprachigen Kanons, sichtbar wird. Sie hat in einem vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Habilitationsprojekt zum Thema „epistemische Gewalt“ unbequeme Fragen zu einem aufgeklärt-emanzipatorischen Selbstverständnis wissenschaftlicher Wissensproduktion gestellt und hat ihre Erkenntnisse dazu jüngst in Buchform veröffentlicht. Mit uns hat sie über die Repräsentation von Wissen im aktuellen Corona-Diskurs gesprochen.

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„Schauen Sie beim Fenster raus, und Sie sehen, dass so gut wie niemand etwas tut. Das ist die Rezession.“

Martin Wagner, Professor für Volkswirtschaftslehre am gleichnamigen Institut der Universität Klagenfurt, macht im Interview verständlich, was die gegenwärtige (wirtschaftliche) Krisensituation ausmacht, und von welchen Faktoren es abhängt, dass Volkswirtschaften funktionsfähig bleiben.

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Menschen im höheren Lebensalter: Digitale Medien gegen Einsamkeit und soziale Isolation

Einsamkeit und soziale Isolation können gesundheitliche Probleme hervorrufen. Janina Müller, Nachwuchswissenschaftlerin am Institut für Psychologie, hat für ihre Dissertation untersucht, inwiefern digitale Kommunikationsmittel einen Ausweg aus der sozialen Isolation bringen können.

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Schule in Zeiten von Corona: „Mehr Zeit zum Üben“

Aus Studien weiß man, dass im Regelunterricht im Schnitt nur sehr wenig Zeit für das strukturierte Üben aufgewandt wird. Im Gespräch mit dem Professor für Deutschdidaktik Markus Pissarek zeigt sich: Der digitale Unterricht in Zeiten von Corona könnte zum Vorteil für die Schülerinnen und Schüler mehr Gelegenheit zum systematischen Üben bieten. Gleichzeitig blickt der Deutschdidaktiker besorgt auf andere aktuelle Entwicklungen, wie jene Schüler*innen, zu denen derzeit kein Kontakt besteht und die zunehmend den Anschluss verlieren könnten.

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Versorgungssicherheit mit wichtigen Gütern unterstützen

Anpassungsfähige und ausfallsichere Versorgungsketten, sogenannte agile und resiliente Supply Chains, sind in Krisenzeiten geforderter denn je. Forscherinnen und Forscher der Universität Klagenfurt wollen nun gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Salzburg mit Algorithmen dabei unterstützen, dass wir auch in diesen Wochen und Monaten hinreichend mit Waren des täglichen Bedarfs versorgt sind.

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„Abbildungen mit Mundschutzmasken sind Teil unserer visuellen Kultur.“

Das Bild des öffentlichen Raums wird sich in den nächsten Tagen nochmals deutlich wandeln. Was wir eigentlich eher Asien zuordnen, wird nun auch in Europa Realität: Mundschutzmasken sollen zusätzlich vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Wir haben mit Anna Schober, Professorin für Visuelle Kultur, darüber gesprochen, wie Bilder in Krisenzeiten wirken und welche Rolle Kunst und Kultur in diesen Tagen einnehmen.

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„Schöpferische Zerstörung“: Wie unsere Gesellschaften auf das Coronavirus reagieren

All unsere Gewissheiten geraten ins Wanken und dem, was wir Normalität nennen, wurde in weiten Bereichen ein abruptes Ende gesetzt. Die gesellschaftlichen Gefüge sortieren sich derzeit neu. Wir haben mit dem Soziologen Dieter Bögenhold über unsere Gesellschaft in Zeiten des Coronavirus gesprochen.

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Psychologische Unterstützung per (Video-)Telefonie bereitstellen

Die aktuellen Bedrohungen, die von der Verbreitung des Coronavirus ausgehen, sind nicht nur für unsere körperliche, sondern auch für unsere seelische Gesundheit belastend. Das Psychotherapeutische Forschungs- und Lehrzentrum (PFLZ) der Universität Klagenfurt kann in dieser Situation noch einige Behandlungsplätze anbieten. Interessierte können unter +43 463 2700 1619 bzw. pflz [at] aau [dot] at Kontakt aufnehmen. Wir haben mit der wissenschaftlichen Leiterin des Zentrums Sylke Andreas über die Herausforderungen der Krise für die Psyche gesprochen.

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„Emotionen sind etwas unglaublich Soziales.“

Wie entsteht aktuell „Dringlichkeit“ rund um die Verbreitung des Coronavirus, und wie gehen wir damit um? Die Kulturanthropologin Alexandra Schwell beschäftigt sich mit Sicherheitsforschung und hat mit uns darüber gesprochen, wie sie die aktuelle Situation wahrnimmt.

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Corona-Pandemie: Wie nehmen wir Risiko wahr?

Die Ausbreitung des Coronavirus ist medial allgegenwärtig und schränkt unser Leben zunehmend ein. Aber wie nimmt der Mensch ein Risiko wahr und wie kann er einordnen, was eine Gefahr für das eigene Leben bedeutet? Stephan Dickert ist Kognitionsforscher am Institut für Psychologie und hat uns im Interview Antworten dazu gegeben.

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