Delegation der Kherson State University zu Gast an der Universität Klagenfurt
Vom 13. bis 17. April 2026 besuchte eine hochkarätige Delegation der Kherson State University (KSU) aus der Ukraine die AAU. Angeführt wurde sie von Rektor Oleksandr Spivakovskiy, begleitet von Alla Tsapiv, Vizerektorin für International, Research and Education Affairs, sowie der Dekanin der Pädagogischen Fakultät Lyubov Petukhova.
Der Besuch fand im Rahmen der Erasmus+ Leitaktion 171 statt und setzte einen starken inhaltlichen Fokus: Resiliente Entwicklung der seit November 2022 nach Ivano-Frankivsk dislozierten Universität für eine Rückkehr auf den teilweise zerstörten Campus in der ukrainischen Stadt Kherson.
Die KSU musste nach dem russischen Angriffskrieg ihre Heimatstadt Kherson verlassen und ist seitdem in Ivano-Frankivsk im Westen der Ukraine untergebracht. Seit April 2022 läuft der gesamte Lehrbetrieb erfolgreich online – ein Ausnahmezustand, aus dem die Universität bemerkenswerte digitale Stärke und Resilienz entwickelt hat.
Diese Themen standen auch im Fokus des Austausches mit Doris Hattenberger, Vizerektorin für Lehre und Diversität, Tilmann Reuther, dem Akademischen Koordinator der Partnerschaft und Ukraine-Experte der AAU und dem Team des International Office.
Am Besuchsprogramm stand u. a. auch ein Vormittag am Institut für Informatikdidaktik bei Andreas Bollin, der selbst vor einigen Jahren an der jährlichen internationalen Tagung ICTERI, die von der KSU mitorganisiert wird, teilgenommen hat. Ausführlich besprochen wurden dabei die didaktische Konzeption und die Wirkung des Instituts in die breite Öffentlichkeit.
Ein zentrales Anliegen von Rektor Spivakovskiy ist der Aufbau und die Ausstattung der medizinischen Fakultät seiner Universität mit Personal und Geräten entsprechend den Zertifizierungsstandards der ukrainischen Regierung. Als zentrale Partneruniversität der KSU in Österreich unterstützt die Universität Klagenfurt dieses Vorhaben aktiv und vermittelt gezielt Kontakte zu relevanten Institutionen in Österreich.
Im Rahmen des Besuchs wurden zudem die bestehenden Kooperationsabkommen zum Austausch von Studierenden um weitere drei bis fünf Jahre verlängert.










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