Biodiversität, Gesundheit und Raum: Humangeographische Perspektiven in der Ringvorlesung Anthropozän

Am 29. April diskutierten Vertreter:innen aus Wissenschaft, Praxis und Politik im kärnten.museum die Bedeutung von Biodiversität für Gesundheit im Anthropozän. Für das Institut für Geographie und Regionalforschung beteiligte sich Martina Blank mit einer humangeographischen Perspektive:

„Biodiversität trägt wesentlich zur körperlichen und psychischen Gesundheit bei. Gleichzeitig ist der Zugang zu biodiversem Raum ungleich verteilt. Biodiversität ist damit auch Gegenstand von Auseinandersetzungen um Raum, in denen grundlegende gesellschaftliche Fragen von Eigentum und Macht verhandelt werden.“ Die Veranstaltung, die von Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger eröffnet wurde, war Teil der Ringvorlesung „Das Anthropozän/Menschenzeit – The Anthropocene“, einer Kooperationsveranstaltung des Vienna Anthropocene Network (VAN), des Instituts für Geologie und des UNESCO IGCP 732 Projektes der Universität Wien, gemeinsam mit dem Forum Anthropozän und gefördert durch das 1. Europäische Klima- und Umweltbildungszentrum/Nationalpark Hohe Tauern (Kärnten).

Weitere Informationen unter: www.forum-anthropozaen.com

Fotohinweis: Forum Anthropozän/Christian Senger. 30.04.2026

Zur Verfügung gestellt von Land Kärnten: https://www.ktn.gv.at/Service/News?nid=39433

Reihe hinten – von links nach rechts: Wolfgang Muchitsch (Direktor kärnten.museum), Michael Wagreich (Anthropozänforschung, Universität Wien), Barbara Pucker (Direktorin Nationalpark Hohe Tauern Kärnten), Sabine Seidler (Initiatorin Forum Anthropozän) , Claudia Dojen (kärnten.museum). Reihe vorne – von links nach rechts: Martina Blank (Humangeografie, Universität Klagenfurt), LR.in Marika Lagger-Pöllinger, Hans-Peter Hutter (Umweltmediziner, MedUni Wien).