Professorin für Humangeographie: Univ.-Prof. Dr. Martina Blank
Martina Blank ist seit September 2025 als Professorin für Humangeographie am Institut für Geographie und Regionalforschung der Fakultät für Sozialwissenschaften tätig.
Sie studierte Politologie, Lateinamerikastudien und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie an der Universidad de Buenos Aires und an der School of Oriental & African Studies in London. 2008 promovierte sie an der Freien Universität Berlin im Fach Politikwissenschaft. 2025 habilitierte sie sich im Fach Geographie an der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Arbeit über urbane Fluchtmigrationsregime.
Ihre akademische Laufbahn führte sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Von 2017 bis 2023 war Martina Blank als Postdoc am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt tätig. Es folgten eine Professurvertretung im Fachbereich Erdsystemwissenschaften an der Universität Hamburg (2024) sowie eine Gastprofessur für Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt (2025), bevor sie dem Ruf nach Klagenfurt folgte.
Ihr Werdegang zeichnet sich durch Interdisziplinarität aus: Einerseits wechselte sie die wissenschaftliche Disziplin – von der Politikwissenschaft zur Geographie – andererseits sammelte sie umfangreiche Erfahrungen außerhalb der Universität. So leitete sie mehrere Jahre ein entwicklungspolitisches Netzwerk in Hessen und war in Frankfurt am Main als Leiterin für die Unterbringung von Geflüchteten tätig.
Martina Blank vertritt die Humangeographie in ihrer gesamten Breite. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Zusammenhang von gesellschaftlicher Transformation und Raum. Zuletzt arbeitete sie vor allem zum Nexus von Migration und Stadt; an der Universität Klagenfurt möchte sie sich verstärkt Fragen der sozial-ökologischen Transformation widmen. Methodisch liegt ihr Schwerpunkt auf qualitativer Sozialforschung mit besonderem Interesse an forschungsethischen Fragen und kollaborativen Methoden. Sie forscht bevorzugt transdisziplinär in Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.















