25.03.: Lange Nacht der Forschung
Das Robert Musil Institut / Kärntner Literaturarchiv freut sich, bei der Langen Nacht der Forschung 2026 an der Universität Klagenfurt dabei zu sein.
Wir zeigen mit unserer Station „Frisch gestrichen“ spannende Einblicke in Literatur und Archivarbeit (U 09) und empfehlen außerdem die Station „Erleben und Erlesen: Warum reden wir über Bücher?“ des Instituts für Germanistik (U 11) – und weisen auf das Literaturmobil des Literatur-Schwerpunktjahres 2026 hin, das vor dem Eingang zum Hauptgebäude besucht werden kann.
- Station U 09 (Robert Musil-Institut / Kärntner Literaturarchiv)
„Frisch gestrichen“: korrigieren, tilgen, löschen, überschreiben, durchstreichen, ersetzen auf Schriftsteller:innenmanuskripten
Korrekturen auf dem Manuskriptblatt einer berühmten Autorin: Was war falsch, was hat sich verbessert? Die Besucher:innen können sich in die Forschungsarbeit des Kärntner Literaturarchivs einbringen, indem sie ihre Beobachtungen mit einer Schreibmaschine auf eine Karteikarte tippen und über Korrekturen, Streichungen, Verbesserungen etc. ins Gespräch kommen.
- Station U11 (Institut für Germanistik)
Erleben und Erlesen: Warum reden wir über Bücher?
BookTalks, BookTok, Welt-Literatur-Spiel und Epochenraten: so kann man Literatur erleben! Wir diskutieren mit prominenten Gästen außergewöhnliche Bücher. Du kannst zur BookTokerin werden und ein Video zu deiner Leseempfehlung auf nehmen. Leseinspiration gibt es bei uns im Welt-Literatur-Spiel und beim Epochenraten. Literatur lebt und Literaturwissenschaften sind keine verstaubte Angelegenheit.
18.00 Uhr: Mit den Sprachwissenschaftlern Luca Melchior, Vorstand des Instituts für Germanistik, und Steven Schoonjans, Studienprogrammleiter, diskutieren die Studierenden Marie Rangetiner, Sara Vidanović und Manuel Jug das unterhaltsame Sachbuch „Österreichisches Deutsch. Eine 300-jährige Liebesgeschichte“ von Stefan Dollinger und Anneliese Rieger-Roschitz.
20.00 Uhr: Ab 20 Uhr diskutieren Lydia Mischkulnig, Schriftstellerin und Lehrende für literarisches Schreiben im Masterstudium Kreatives Schreiben und Schreibkulturen, Johannes Waßmer, Professor für Kreatives Schreiben und Schreibkulturen, Doris Moser und Torsten Voß vom Institut für Germanistik über Joy Williams „Stories 2“ und über Dorothee Elmiger „Die Holländerinnen“. - Vorplatz vor dem Haupteingang der Universität
Literaturmobil
Literatur-Schwerpunktjahr 2026: Unter dem Leitgedanken „Literatur lesen, schreiben, erfahren“ soll das literarische Schaffen in und aus Kärnten/Koroška in all seiner Vielfalt ins Rampenlicht gerückt werden. Ziel ist es, Literatur als lebendige, soziale und kulturelle Praxis erlebbar zu machen – generationen-, sprach- und regionsübergreifend.
Das Literaturmobil, eine mobile Bühne und Bibliothek, reist von Mai bis Oktober 2026 durch Kärnten. An Schulen, öffentlichen Plätzen und Festivals wird es Lesungen, Workshops und kreative Aktionen anbieten bzw. für solche zur Verfügung stehen – und so neue literarische Impulse setzen.













