Versteckte Plätze am Wörthersee: es gibt sie!
Wir sagen euch, wo ihr im Sommer am Wörthersee entspannen könnt, ohne viel Geld auszugeben und von Touristenströmen überrannt zu werden.
Kostenlose Badeplätze am See? Kein Problem
Direkt am Friedelstrand zwischen Werft und Ruderverein Albatros: Hinter einer Hecke versteckt liegt ein 148 Quadratmeter großes Stück Wiese, ein schwimmender Steg erleichtert den Seezugang. Für Radelnde, Joggende und Skatende eine erfrischende Alternative für einen kurzen Aufenthalt im azurblauen Wasser.
In Krumpendorf am Koschat-Park geht es auch direkt zum See: Schwimmen in diesem Bereich ist zwar offiziell verboten, Wagemutige können aber über eine kleine Lücke zum Wasser, die auch eifrig genutzt wird.
In Pörtschach gibt es sogar zwei Badestellen. Direkt an der Bundesstraße liegt das Edelweißbad, ein geschützter Seegrund, der seit Jahren von den Bundesforsten zur Verfügung gestellt wird. Infrastruktur ist da, aber so gut wie keine Parkmöglichkeiten für Autos.
Geheimtipp für alle, die bei einer Radtour am Nordufer eine kurze Schwimmpause im kühlen Nass einlegen wollen. In Pörtschach-Pritschitz gibt es zusätzlich einen schmalen Badestreifen mit Steg, sehr idyllisch unterhalb der Bahntrasse gelegen. Hier empfehlen wir unbedingt mit dem Rad oder zu Fuß zu kommen. Ein paar hundert Meter weiter gibt es das ebenfalls kostenfrei zugängliche Freibad Sallach, das neben einer Liegewiese auch einen kleinen Steg, Toilettenanlagen und einen kleinen, feinen Gastro-Betrieb für den Sundowner nach der Schwimmeinheit anbietet.
Tramway –Nostalgie und Eisenbahngeschichte erleben
Unweit der Uni Richtung Lendspitz findet sich ein zum Buffet umfunktionierter, historischer Straßenbahnwagen. Das Traditionsbuffet an der Lend bietet seit Jahren Snacks und Getränke an und lädt mit zauberhaftem Charme zum Verweilen im kleinen Gastgarten ein. Dort sitzt man nah der Klagenfurter Ostbucht und vergisst die Zeit. Sinniert, erinnert sich an früher und geht zufrieden nach Hause.
Süduferstraße – Hotspot für Jugendliche
Wer extrem cool sein will, kann sich am Südufer zwischen Reifnitz und Sekirn an einem lianenähnlichen Seil über das Steilufer ins (tiefe) Wasser stürzen. Oder einfach nur bei den diversen Bauchplatschern zuschauen und eine Jause an der schön gelegenen Parkbucht genießen.
Maria Wörth – von der Hauptstraße abbiegen lohnt sich
Maria Wörth thront wie eine kleine Insel im Wörthersee. Viele fahren bei ihren Radtouren einfach daran vorbei. Dabei ist die Liegewiese an der Schiffsanlegestelle top, sogar Liegestühle stehen zur Verfügung. Eis gibt es auch – Herz, was willst Du mehr? Kulturbeflissene können sich auch in eine der beiden imposanten Kirchen begeben.













