DAS LIEBE GELD während des Studiums

WG-Zimmer oder Studierendenheim, Essen und Trinken, Kleidung, Bücher und Lehrmaterial, Hobbies – Studieren kostet Geld. Auch wenn du zu den Glücklichen zählst, die von den Eltern finanziell unterstützt werden – Es bringt ein Stück Freiheit, sich selbst um einen Zuverdienst zu kümmern, deine Möglichkeiten sind Vielfältig. 

Laut einer Studierenden-Sozialerhebung verfügen Studierende in Österreich über durchschnittlich 1.200 Euro im Monat. Klingt nach viel Geld. Doch davon müssen viele Rechnungen bezahlt werden, und so bleibt nicht mehr allzu viel übrig. Zusätzlich ist zu bedenken, dass es sich um einen Durchschnittsbetrag handelt, manche Studierende müssen mit deutlich weniger Budget auskommen. Im Durchschnitt kostet Studieren, Essen und Wohnen 1.000 Euro im Monat.

NEBENJOBS ZAHLEN SICH AUS
Viele Studierende der Universität Klagenfurt arbeiten neben ihrem Studium. Gutes Zeitmanagement und Flexibilität sind gefragt. Jobben bringt aber nicht nur Geld, sondern auch einen Pluspunkt beim Einstieg in die Berufswelt. Egal ob Ticketverkauf, Gastro-Erfahrung, Kinderbetreuung oder die Mitarbeit im Call Center – jede praktische Erfahrung ist ein Gewinn, trägt zur persönlichen Entwicklung bei und bringt dich auch in deiner beruflichen Laufbahn weiter. Nebenjobs werden nämlich auch von Personalverantwortlichen gerne gesehen. Im Idealfall hat der Job einen Konnex zum Studium und bringt frischen Praxis-Wind in die manchmal trockenen Lern-Stunden.

Wenn du noch auf der Suche bist, kannst du dir wertvolle Informationen beim Karriere-Service der Universität holen. Hier gibt es Support bei Bewerbungsunterlagen und -gespräch, Netzwerkveranstaltungen und Workshops werden organisiert und aktuelle Jobausschreibungen findest du im wöchentlichen Jobletter. Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen und ein guter erster Eindruck beim Vorstellungsgespräch sind auch bei der Suche nach einem passenden Nebenjob das Um und Auf.
www.aau.at/alumni-karriere

ÖSTERREICHISCHE HOCHSCHÜLER*INNENSCHAFT UNTERSTÜTZT
Die Österreichische Hochschüler*innenschaft (ÖH) ist die gesetzliche Vertretung der Studierenden. Für sie wird jedes Semester ein bestimmter Betrag bezahlt, der aktuelle Stand liegt bei 20,70 Euro. Dafür kannst du eine Reihe von Leistungen und Beratungen in Anspruch nehmen. Aktuell kannst du dir bei der ÖH an der Universität Klagenfurt einen Laptop, Akku oder Werkzeug kostenfrei ausleihen und im Strandbad Klagenfurt gratis Stand-Up-Paddeln. Für soziale Härtefälle hat die ÖH beispielsweise einen Fonds aufgesetzt, aus dem finanzielle Unterstützungen (ohne Rechtsanspruch) an Studierende bezahlt werden. Bei dieser Unterstützung handelt es sich um einen einmaligen Betrag pro Kalenderjahr. Die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine Unterstützung aus dem Sozialfonds sind in den Richtlinien festgehalten.
www.oeh.ac.at/sozialfonds

STAATLICHE BEIHILFEN UND FÖRDERUNGEN ALS ZUSÄTZLICHE GELDQUELLE
Hast du dich schon über mögliche Beihilfen und Förderungen informiert? Ein wenig Zeit in die Recherche zu stecken, lohnt sich definitiv. Familien- und Studienbeihilfe sind bekannt. Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten, um deinen Finanzpolster aufzubessern. Das Sozialreferat der ÖH ist auch in dieser Angelegenheit eine hervorragende Anlaufstelle. Hier wirst du über deine Möglichkeiten informiert, wie du die Studiengebühren zurückbekommst, Wohnbeihilfe beantragst, ein Selbsterhalter*innen- oder Studienabschluss-Stipendium erhältst.
Eine Liste zu Stipendienprogrammen findest du hier: www.aau.at/stipendien.

Außerdem liefert www.grants.at einen guten Überblick über sonstige Unterstützungen.

SPAREN IM ALLTAG LEICHT GEMACHT
Mit deinem Studierendenausweis holst du dir den besten Tarif beim Universitätssportinstitut und hältst dich fit. Bei der Mensa an der Universität Klagenfurt gibt es leckere Gerichte zum kleinen Preis. Zusätzlich profitierst du von Vergünstigungen bei zahlreichen Freizeiteinrichtungen (Sport, Museum, Kino, Theater etc.), bei den Stadtwerken und den ÖBB und kannst so im Alltag sparen. Nicht nur das, mittlerweile erhältst du mit deinem Ausweis auch bei vielen Unternehmen (beispielsweise bei technischen Anschaffungen) bessere Konditionen. Generell gilt, es lohnt sich, Preise zu vergleichen und sich zu informieren. Den besten Preis kannst du mittlerweile ganz einfach online recherchieren und so Geld sparen. Wichtige Informationen über Aktionen und Neuigkeiten rund um den Campus erhältst du über den Newsletter der ÖH und die Social-Media-Kanäle der Universität (Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter).

STIPENDIENPROGRAMME DER UNIVERSITÄT KLAGENFURT

Die Universität Klagenfurt hat unterschiedliche Stipendienprogramme ins Leben gerufen. Sie unterstützen dich nicht nur bei der Finanzierung deines Masterstudiums, sie vernetzen dich auch mit Kärntner Unternehmer*innen und helfen dir dabei, bereits früh in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Du bist im Endspurt deines Bachelorstudiums und möchtest Arbeitserfahrung mit Konnex zu deinem künftigen Masterstudium sammeln? Unsere Stipendien unterstützen dich dabei!

KLAGENFURT-STIPENDIUM 

Das Stipendium richtet sich an Masterstudierende aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Kultur. In diesem Programm werden Studienleistungen sowie soziales Engagement honoriert und es bringt dich mit interessanten Arbeitgeber*innen aus der Region zusammen. Praktikum, Projekt-Mitarbeit, Masterarbeit, zukünftiger Arbeitplatz – es liegt an dir! Hol dir einen der begehrten Stipendienplätze.
www.aau.at/klagenfurtstipendium

„Das Stipendium gibt mir eine einzigartige Chance: So kann ich die zukunftsorientierte Kärntner Tech-Branche mitgestalten.“

TECHNOLOGY-STIPENDIUM 

Das Stipendium fördert internationale Masterstudierende aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnik. Du kommst mit Unternehmer*innen in Kontakt und findest ein bezahltes Praktikum, durch das du dein Studium finanzierst. Diese Kontakte unterstützen dich auch in der Zeit nach dem Studium.
www.aau.at/stipendien

„In Klagenfurt zu studieren ist eine großartige Erfahrung, die sich als eine der besten Entscheidungen meines Lebens erwiesen hat.“