News veröffentlicht vom Institut für Volkswirtschaftslehre, Analytics und Operations Research

7. Kärntner Wirtschaftsgespräch – Was kann Österreich von der Schweiz lernen – und umgekehrt?

Link zur Aufzeichnung: https://www.aau.at/blog/was-kann-oesterreich-von-der-schweiz-lernen-und-umgekehrt/

Link zur Homepage der Kärntner Wirtschaftsgespräche mit Informationen zu allen Veranstaltungen der Gesprächsreihe (Folien, Aufzeichnungen, …).

Am 1. Juli 2026 fand das 7. Kärntner Wirtschaftsgespräch statt. Im Zeichen der Fußball-WM stehend war es ein „Landermatch“ zwischen Österreich und der Schweiz: „Was kann Österreich von der Schweiz lernen – und umgekehrt?“; veranstaltet vom Fachbereich Makroökonomik und Quantitative Wirtschaftsforschung des Instituts für Volkswirtschaftslehre, Analytics und Operations Research der Universität Klagenfurt.

Erstmalig wurde als Veranstaltungsort ein Saal im Zentrum der Stadt gewählt. Damit wollen wir die Gesprächsreihe noch stärker für die Öffentlichkeit erreichbar machen. Wir nennen dieses Format „KWG in der Stadt“ und hoffen auf weitere Möglichkeiten, die Kärntner Wirtschaftsgespräche an guten Veranstaltungsorten in der Stadt durchführen zu können.

Nach der Einleitung folgte ein erster Impulsvortrag von Univ.-Prof. Dr. Martin Wagner (Institut für VAOR, Universität Klagenfurt). Darin strengte er einen Vergleich zwischen ganz wesentlichen ökonomischen Charakteristika, aber auch weniger wichtigen Aspekten, der beiden Länder an und warf damit auch gleich die Frage auf, wie sich besonders markante Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen Österreich und der Schweiz begründen lassen.

   

Damit bereitete Martin Wagner die Bühne für Prof. Dr. Christoph Schaltegger, Leiter des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, der sich in seinem Vortrag mit dem Titel „Donner der Geschichte: Finanzen, Staat und Gesellschaft“ insbesondere den Themen Budget, Föderalismus, Schuldenbremse und direkte Demokratie in der Schweiz widmete.

Im Anschluss daran diskutierten die Vortragenden unter der Moderation von Mag. Uwe Sommersguter, Leiter des Wirtschaftsressorts Kärnten/Osttirol der Kleinen Zeitung, untereinander und mit dem Publikum, was die beiden Länder nun tatsächlich voneinander lernen könnten. Der Abend wurde auch diesmal mit einem lockeren Austausch bei einem kleinen Buffet abgerundet.

v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Martin Wagner, Mag. Uwe Sommersguter, Prof. Dr. Christoph Schaltegger

 

7. Kärntner Wirtschaftsgespräch | 1. Juli 2026 | 17:30 Uhr | in der Stadt!

Ländermatch (vulgo Diskussionsabend)

„Was kann Österreich von der Schweiz lernen – und umgekehrt?“

Die Schweiz und Österreich ähneln sich in vielerlei Hinsicht: Beide sind rohstoffarme Binnenstaaten, deren hoher Wohlstand nur durch hohe Produktivität gesichert werden kann. Es gibt aber auch wesentliche Unterschiede: Die Schweiz ist essentiell direktdemokratisch organisiert und stärker föderalisiert als Österreich, strukturell mehrsprachig, nicht Mitglied in der Europäischen Union und verfügt mit dem Schweizer Franken über eine eigene Währung. Vielen gilt die Schweiz mit hohen Einkommen, geringer Staatsverschuldung und tiefer Arbeitslosenquote als wirtschaftliches Vorbild, was auch durch die starke Wirtschaftsmigration in die Schweiz zum Ausdruck kommt. Aufbauend auf einem Vergleich der makroökonomischen Situation zwischen Österreich und der Schweiz und einem Vortrag, der wesentliche Aspekte der politökonomischen Situation der Schweiz ausleuchtet, werden wir eingehend diskutieren, was Österreich von der Schweiz lernen kann, was die Schweiz von Österreich und was vielleicht beide von globalen Best-Performern lernen könnten. Welche Notwendigkeiten bezüglich Weichenstellungen für eine gute Zukunft können wir aus der Diskussion ableiten?

Nach einer Einführung in das Thema und einem „Ländervergleich Österreich – Schweiz“ durch Martin Wagner (Institut für Volkswirtschaftslehre, Analytics und Operations Research, Universität Klagenfurt) hält Christoph A. Schaltegger (Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik, Universität Luzern) einen Impulsvortrag mit dem Titel „Donner der Geschichte: Finanzen, Staat und Gesellschaft.

Im Anschluss an den Vortrag diskutieren Christoph A. Schaltegger und Martin Wagner unter der Moderation von Uwe Sommersguter (Wirtschaftsressort Kärnten/Osttirol, Kleine Zeitung).

Nähere Details entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsfolder.

Wann und wo:
Mittwoch, 1. Juli 2026
17:30 Uhr
Veranstaltungssaal der BKS Bank Zentrale
St. Veiter Ring 43, 9020 Klagenfurt

Eintritt frei – kleines Buffet im Anschluss (bitte um Anmeldung unter QED [at] aau [dot] at)

Homepage der Kärntner Wirtschaftsgespräche

Herzlichen Glückwunsch zum Doktortitel!

Wir gratulieren Sebastian Veldhuis zum erfolgreichen Abschluss seines Doktorats in Volkswirtschaftslehre!

Sebastian Veldhuis hat am 26. Mai 2026 erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel „Essays on Instabilities and Nonlinearities in Long-Run Macroeconomic Relationships“ vor der Prüfungskommission verteidigt.

Die Arbeit ist im Rahmen des vom Jubliäumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderten Projekts „Instability and Nonlinearity in Long-Run Money Demand: Econometric Theory and Empirical Analysis“ entstanden.

Wir freuen uns mit ihm und wünschen Sebastian für die Zukunft nur das Beste!

KIHS Konjunkturreport

Der Juni-Konjunkturreport des KIHS ist unter https://kihs.at/konjunkturreport/Konjunkturreport_Juni_2026.pdf verfügbar.

Falls Sie den Konjunkturreport regelmäßig (einmal pro Quartal) erhalten möchten, geben Sie dies bitte unter office [at] kihs [dot] at  bekannt.