Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Forschungscluster Nachhaltigkeit

„Es gibt keine unpolitische Wissenschaft.“


Forschung, die die Perspektive der Menschen in der Gesellschaft miteinbezieht, gilt häufig als Hoffnungsträgerin für nachhaltige, gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Helge Kminek, Erziehungswissenschaftler am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung, hat in einer aktuellen Publikation gemeinsam mit Kolleg:innen ausgelotet, wie die Idee, gesellschaftliche Transformationen anzuregen, in Konzepten transdisziplinärer Forschung angelegt ist. Das Paper erschien nun im hoch renommierten Environmental Sciences Europe.

Weiterlesen

Klagenfurter Schüler:innen forschen im Sparkling-Science-Projekt „Klagenfurt wird klimaneutral“

Die Landeshauptstadt Klagenfurt ist die einzige österreichische Vertreterin in der Horizon Europe Mission „100 climate-neutral and smart cities by 2030“. Um das Ziel, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden, zu erreichen, sind ehrgeizige Projekte geplant. Doch wie kann die klimagerechte Stadt entstehen? Und was lernen wir über eine Gesellschaft, wenn wir untersuchen, wie unterschiedliche Dringlichkeiten und Bedürfnisse – auch von vulnerablen und marginalisierten Gruppen – konkurrieren und verhandelt werden. Klagenfurter Schüler:innen werden in dem Sparkling-Science-Projekt zu Forscher:innen, die erfragen, wie es um die dringlichen Bedürfnisse in unterschiedlichen Gruppen bestellt ist. Das Kick-Off-Event fand am Mittwoch, 2. Oktober an der Universität Klagenfurt statt.

Weiterlesen

Policy Brief: Klimaschutz als notwendige Daseinsvorsorge

Dieser Policy Brief wurde vom Forschungsprojekt „Reflexive Governance in a Changing Climate: How to Address Uncertainties in Transformation Strategies?“ (RefGovCC.AT) erstellt. Gefördert vom Österreichischen Klima- und Energiefonds.

Weiterlesen

Wenn eine millimetergroße Schnecke Großprojekte zum Scheitern bringt

Die Bauchige Windelschnecke ist nur wenige Millimeter groß, könnte aber potenziell Großprojekte wie Flughäfen zum Scheitern bringen. Dies verdankt sie ihrem Status als „stark gefährdet“ in Österreich und in der Schweiz, sowie als „vom Aussterben bedroht“ in Bayern. An ihrem Beispiel untersuchten Forscherinnen und Forscher – gefördert vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank -, durch welche gesellschaftlichen und institutionellen Prozesse solche Qualifizierungen erfolgen und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Naturschutzarbeit ergeben.

Weiterlesen