Florian Thurner of ND Projects GmbH in our interview about the University of Klagenfurt Technology Scholarships

Florian Thurner, Managing Director of ND Projects GmbH talked with us about the good cooperation in the scope of the University of Klagenfurt Technology Scholarships programme and the ways scholarship holders can benefit from an internship at ND Projects GmbH.

 

AAU is very grateful that ND Projects GmbH has recognized the potential of the Technology Scholarships programme from the very beginning and was willing to support it and offer internship opportunities to scholarship holders. What has been the motivation behind the support and which potential did you see in this scholarship initiative?

In the IT industry, and especially in Carinthia, we face the challenge of recruiting enough qualified young people in software development. With this cooperation we have the opportunity to give students an insight into our work and our daily routine as software developers already during their studies. This helps the students in their orientation and gives them the opportunity to find out whether the job can be interesting for them in the medium to long term.

Thanks to the Technology Scholarships programme, many qualified and motivated students from all over the world have been able to take up studies at AAU and start internships at local ICT companies. From your perspective as a managing director in a company that is part of the Carinthian labour market, why should a company participate in the Technology Scholarships programme by sponsoring scholarships and offering internships?

Long-term retention of employees is very important in our complex software solution, which involves a long training phase. Therefore, the cooperation gives us, as an employer, the opportunity to get to know the interns as potential future employees and to have a sound basis for decision-making after the internship, how the candidates fit into the team and how a cooperation can look like after the end of their studies.

During the first matching event orginized in the scope of the Technology Scholarships programme in December 2019, you met a highly qualified female scholarship holder and a student of Informatics master’s degree programme at AAU. She started her internship at ND Projects GmbH shortly after. Today, two years later, she is a full-time employee with the company. Can you describe us this path from your perspective?

With Ms. Nadja Dardagan we have found an excellent, dedicated employee who has become an important part of our development department. After she with our software as an intern and supported various projects and teams, we were able to take her on as a full-time employee. In the meantime, she has acquired her own areas of responsibility and is active in the team that is responsible for the development of our standard solution.

Due to our strong growth, we are constantly hiring new employees and interns, so our experienced employees also increasingly have the task of providing technical guidance to new colleagues and leading teams or projects.

Can you tell us a little bit more about the field of expertise of ND Projects GmbH and in which particular ways scholarship holders would from an internship at ND Projects GmbH?

As a Microsoft partner, we sell an ERP industry solution specialized for the construction industry and accompany our customers from the initial training to the start of operations, thus helping our customers to optimize and digitize their processes. With an internship, students can gain their first practical experience on what it is like to work in a development team and also learn to take on initial responsibility. Through the software basis Microsoft Dynamics 365 Business Central, the interns can position themselves in a future-proof and innovative software area and establish themselves there in the long term.

 Thank you very much for providing us with your valuable expertise. Lastly, we would be glad to offer you the opportunity to share your thoughts on the Technology Scholarships programme with everyone who might be interested in it, and kindly ask if there is anything you would like to add from your side?

We are convinced that with this programme we can offer potential applicants, in addition to a very attractive location, an interesting and varied job with great development opportunities. Within the Alps-Adriatic region, we offer one of the world’s most attractive locations where you can perfectly combine living and working.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alps-Adriatic Scientific Award erstmals ausgeschrieben

Um junge Wissenschaftler*innen aus dem Alpen-Adria-Raum zu ermutigen, Forschung zu betreiben, die für die Region selbst von entscheidender Bedeutung ist, schreibt die Alpen-Adria-Rektorenkonferenz (AARC) heuer erstmals den Alps-Adriatic Scientific Award aus. Absolvent*innen eines Diplom-, Master- oder Doktoratsstudiums können sich bis 30. November 2022 dafür bewerben.

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University of Klagenfurt Technology Scholarships

Die positive Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) hat zu einer steigenden Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften geführt.

Die Universität Klagenfurt reagiert auf diesen Bedarf durch gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Anzahl von Absolvent:innen im IKT-Bereich, u.a. durch das Angebot der fünf englischsprachigen Masterstudien Informatics, Information Management, Information and Communications Engineering,  Mathematics und Game Studies and Engineering, durch die verstärkt auch sehr gut qualifizierte internationale Studierende gewonnen werden sollen.

Anfang 2019 wurde mit den in Kooperation mit der Österreichischen Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) entwickelten University of Klagenfurt Technology Scholarships zusätzlich auch ein innovatives Stipendienformat für internationale Studierende dieser Studienprogramme etabliert, das insbesondere auch die soziale Durchlässigkeit fördert, da es sich an hochqualifizierte Bachelor-Absolvent:innen aus Entwicklungsländern und -gebieten richtet.

Seit Start des Programmes haben 32 Stipendiat:innen aus zwölf Ländern/Regionen der Welt ihr Studium an der AAU begonnen und wurden in Zusammenarbeit mit der  Wirtschaftskammer Kärnten und der Industriellenvereinigung Kärnten dabei unterstützt, im ersten Jahr ihres Masterstudiums einen bezahlten Praktikumsplatz im IKT-Bereich zu finden.

Im Wintersemester 2021/22 verzeichnete das Programm seinen ersten Absolventen, der das Masterstudium Information and Communications Engineering mit Auszeichnung abschloss. Im Februar 2022 erfolgte der positive Studienabschluss einer weiteren Stipendiatin.

 

„Aufgrund ihrer internationalen Erfolge expandieren die Kärntner Technologieunternehmen immer mehr. Dies schafft zahlreiche Arbeitsplätze. Mittels der Technology Scholarships können talentierte junge Menschen nach Kärnten geholt werden, denen an der Universität Klagenfurt eine exzellente Ausbildung in den Bereichen Informatik oder Informationstechnik zuteilwird und die dann direkt Anschluss an Kärntner Technologieunternehmen finden. Ein Erfolg – sowohl für die Studierenden als auch für die Unternehmen!“

„Durch den Austausch mit den Studierenden erhalten Unternehmen neue Ideen und lernen andere Perspektiven kennen. Umgekehrt profitieren die Studierenden vom praktischen Know-how der heimischen Wirtschaft und bauen früh ein wertvolles Netzwerk auf. Es ist eine Win-win-Situation für beide Seiten.“

 

Martin Zandonella von der Wirtschaftskammer Kärnten (WKO) in unserem Interview über die University of Klagenfurt Technology Scholarships

Wir haben mit Martin Zandonella, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Kärnten (WKO), über den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Kärnten gesprochen und auch darüber, warum Unternehmen am Stipendienprogramm Technology Scholarships teilnehmen sollten.

 

Könnten Sie sich und die Wirtschaftskammer Kärnten kurz vorstellen?

Ich bin Obmann der Sparte Information & Consulting in der Wirtschaftskammer Kärnten und vertrete in dieser Funktion die Interessen von mehr als 6.000 Kärntner Unternehmen aus dem Bereich Information, Kommunikation und Consulting. Unsere Betriebe sind der Motor des Innovations- und Zukunftsstandortes und beschäftigen an die 15.000 Arbeitnehmer im Land.


Die AAU ist sehr dankbar, dass die Wirtschaftskammer Kärnten (WKO) und die
Industriellenvereinigung Österreich (IV) seit der Planungsphase des Technology Scholarship Programmes ihr Know-how mit der AAU geteilt und das Projekt von Anfang an aktiv unterstützt haben. Was war die Motivation der WKO, dieses Stipendienprogramm zu unterstützen und welches Potenzial haben Sie in dieser Initiative gesehen?

Die Wirtschaft leidet in Kärnten stark unter dem Fachkräftemangel und das bremst innovative Betriebe aus, besonders im IKT-Bereich und den digitalisierten Branchen. Das wollen wir ändern und aktiv etwas unternehmen. Deshalb ist uns die enge Vernetzung und Zusammenarbeit mit der AAU sehr wichtig. Aus- und Weiterbildung ist für uns der Schlüsselfaktor, um Talente frühzeitig zu fördern und zukunftsrelevante Skills aufzubauen. Die Chance, gut qualifizierte internationale Studierende als hoch qualifizierte Arbeitskräfte für die Kärntner Unternehmen zu gewinnen, gilt es zu nutzen. Bereits früh sollen sie Kontakte zur heimischen Wirtschaft knüpfen und so die Vorzüge des Lebens- und Wirtschaftsstandortes Kärnten kennen lernen.

 

Aus Ihrer Sicht als Sparten-Obmann der Interessenvertretung zahlreicher in der IKT-Branche tätiger Unternehmen, warum sollte sich ein Unternehmen mit der Förderung von Stipendien und Praktika am Technology Scholarship Programm beteiligen?

Durch den Austausch mit den Studierenden erhalten Unternehmen neue Ideen und lernen andere Perspektiven kennen. Umgekehrt profitieren die Studierenden vom praktischen Know-how der heimischen Wirtschaft und bauen früh ein wertvolles Netzwerk auf. Es ist eine Win-win-Situation für beide Seiten. Zusätzlich ist es für Unternehmen eine ausgezeichnete Möglichkeit, um ihre Vorzüge den Fachkräften von morgen zu präsentieren und sie für den regionalen Arbeitsmarkt zu gewinnen. Bereits jetzt ist Kärnten ein attraktiver Ort für junge, ausländische Fachkräfte. Durch die Teilnahme an Stipendien- und Praktikaprogrammen wird das für Studierende erleb- und spürbar. Betriebe können so nachhaltige in ihre Zukunft investieren und sich die besten Köpfe in ihr Unternehmen holen.


Dank des Technology Scholarship Programmes konnten viele qualifizierte und motivierte Studierende aus aller Welt ein Masterstudium an der Fakultät für Technische Wissenschaften der AAU und in ein Praktikum/eine Teilzeitbeschäftigung bei lokalen IKT-Unternehmen aufnehmen. Warum ist Ihrer Meinung nach der regionale Arbeitsmarkt für hochqualifizierte IKT-Absolvent*innen so attraktiv?

Mit den englischen Masterstudiengängen an der Fakultät für Technische Wissenschaften der AAU wird in Kärnten eine Top-Ausbildung geboten. Durch den Mix aus Studium und Praktika können Studierende tiefer in die Bereiche des Informationsmanagements eintauchen, praktische Erfahrungen im Berufsleben sammeln und wertvolle Kontakte zur regionalen Wirtschaft knüpfen. Unsere Unternehmen zeichnen sich durch eine innovative Dynamik aus und reagieren durch ihre Flexibilität äußerst erfolgreich am internationalen Markt. Gerade durch die eher kleineren Strukturen steht neben dem Fachlichen auch das Menschliche im Mittelpunkt. Die offene und gastfreundliche Mentalität der Kärntner schlägt sich in der Wirtschaft nieder. Jungen, engagierten Fachkräften steht einer raschen Karriere nichts im Wege – ohne auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu verzichten. In der Mittagspause schnell in den See springen oder vom Büro direkt auf den Berg – das alles ist in Kärnten möglich. Auch für Familien ist Kärnten ein Land mit hoher Lebensqualität.

 

Vielen Dank, dass Sie uns Ihr wertvolles Fachwissen zur Verfügung gestellt haben. Zu guter Letzt würden wir Ihnen gerne die Möglichkeit bieten, Ihre Gedanken zum Technology Scholarship Programm mit allen Interessierten zu teilen und fragen Sie, ob Sie von Ihrer Seite noch etwas hinzufügen möchten?

Kärntner Betriebe arbeiten international und heimsen regelmäßig hochkarätige Auszeichnungen ein. In einem solchen Umfeld zu arbeiten, eröffnet jungen Menschen unglaubliche Chancen und verschiedenste Möglichkeiten. Wir arbeiten daran, dass diese Erfolge nach außen hin sichtbarer werden und nehmen ausländische Fachkräfte mit offenen Armen auf.