Lesung mit Maria Hoppe „Die verträumte Zeit“

Das Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum lädt herzlich zur literarischen Lesung und Buchvorstellung ein.

Maria Alraune Hoppe: Die verträumte Zeit

29. Jänner 2026, 17 Uhr  | Selbstbestimmt Leben Zentrum Kärnten (BMKz) | Klagenfurt, Alpen-Adria-Platz 1


Der jüngste Philosophieprofessor der Welt spricht mit seinen Studierenden über das Sein und das Nie. Er fordert sie, das ist ihnen vertraut. Es ist seine letzte Vorlesung. Er lässt sein Auditorium diskutierend zurück, verschwindet hinter der Tafel und ward für lange Zeit nicht mehr gesehen. Schweigend erkundet er die Welt und sich selbst, nennt sich Philo, wird geliebt, gehasst und verfolgt. Auf unerwartete Weise findet er den Weg zurück.

Der Roman erzählt die Geschichte eines Mannes im Burnout, der erkennt, dass er sich in seine verschiedenen Persönlichkeitsanteile aufspalten muss, um diese Schritt für Schritt, Erfahrung für Erfahrung, erneut zusammenzusetzen, damit seine Seele heilen kann. Der Roman ist eine hoffnungsvolle Anleitung, wie sich aus einer psychischen Krise neue Wege und neue Aufgaben ergeben können.

Maria Alraune Hoppe:
In Düshorn, Deutschland, geboren, aufgewachsen in einer biologisch-dynamisch orientierten Familie in Schweden, Schulzeit in Kärnten, Studien Grafik / Design, Kunstgeschichte und Philosophie in München. Ausbildung zur Ergotherapeutin in Wien und dort langjährige Arbeit mit alten Menschen, Validationstrainerin nach Naomi Feil, Erwachsenenbildnerin, Leitung diverser Ausbildungslehrgänge. Lebt derzeit in Klagenfurt.

Qualifikationsrahmen für die Soziale Arbeit

Mit der Veröffentlichung des Qualifikationsrahmens für die Soziale Arbeit im Juni 2025 wurde von der Fachcommunity ein zentrales Dokument zu den Inhalten von Ausbildungen für Sozialarbeiter*innen sowie Sozialpädagog*innen im Hochschulbereich in Österreich erstellt. Damit ist eine gemeinsame Grundlage für alle tertiären Bildungseinrichtungen, die Ausbildungen zur Sozialarbeiter*in bzw. Sozialpädagog*in anbieten, geschaffen.

Partizipative Erstellung durch die Fachcommunity

Der Qualifikationsrahmen ist das Ergebnis eines mehrjährigen, intensiven fachlichen Austausches innerhalb der Fachcommunity. Mitgewirkt haben Vertreter*innen von Hochschulen, Berufsverbänden und wissenschaftlichen Netzwerken, die laufend in ihren Gremien über Entwürfe und Entwicklungsschritte informiert haben. Das Dokument wurde von der AG Sozialpädagogik der Paris Lodron Universität Salzburg, Fachbereichskonferenz Studiengänge Soziale Arbeit an Fachhochschulen (FBKSSO), Netzwerk Sozialpädagogik Österreich, Österreichischer Berufsverband für Soziale Arbeit (obds), Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit (ogsa), Österreichischer Fachverband für akademische Sozialpädagogik (ÖFAS) sowie der Sektion Sozialpädagogik der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) im Juni 2025 gemeinsam beschlossen und herausgegeben.

Inhalte

Der Qualifikationsrahmen definiert klare Mindeststandards für Ausbildungsinhalte auf Grundlage der Empfehlungen internationaler Verbände und bereits bestehender Dokumente, benennt berufliche Kompetenzen und Bildungsziele für Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen in Österreich und beschreibt die im Sozialarbeitsbezeichnungs-Gesetz 2024 genannten Inhalte näher. Dadurch werden künftig Übergänge und Nachqualifizierungen zwischen Ausbildungswegen erleichtert

Ein Berufsgesetz für Soziale Arbeit muss der nächste Schritt sein

Der Qualifikationsrahmen für Soziale Arbeit zeigt: Soziale Arbeit in Österreich verfügt in ihren vielfältigen Ausprägungen über ein gemeinsames Professions- und Disziplinverständnis. Er stärkt die Soziale Arbeit in Österreich sowohl in der Praxis als auch in der wissenschaftlichen Entwicklung und bietet eine wichtige Grundlage für die Ausarbeitung eines Berufsgesetzes für Soziale Arbeit, das im Regierungsprogramm der Bundesregierung als Ziel formuliert ist.

Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit in Österreich

Sozialpädagogischer Fachtag: Qualitätsvolle Schutzkonzepte – Impulse für den Gewaltschutz in der Sozialen Arbeit

Hiermit laden wir herzlich zum heurigen Sozialpädagogischen Fachtag „Qualitätsvolle Schutzkonzepte – Impulse für den Gewaltschutz in der Sozialen Arbeit“ der Universität Klagenfurt ein!

13. Juni 2025 | 08:00 – 15:00 Uhr | Universität Klagenfurt, Stiftungssaal

Die Veranstaltung wird  seitens des Arbeitsbereichs Sozialpädagogik und Inklusionsforschung des Instituts für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung in Kooperation mit der Fachstelle Kinderschutz des Amts der Kärntner Landesregierung (Abteilung 4 – Soziales), dem Universitätszentrum für Frauen*- und Geschlechterstudien und dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Universität Klagenfurt angeboten.

Vorträge:


Christiane Hintermann (Villach) & Robert Grollitsch (Klagenfurt):

„Handeln statt Hoffen“ – Praxisimpulse aus der Sozialen Arbeit für gelebten Kinderschutz


Detlef Maag (Berlin):

Wissensdiskriminierung(en) von betroffenen Erfahrungswissenden im professionellen und wissenschaftlichen Kontext von Gewaltschutzdebatten


Barbara Kavemann (Berlin):

Wie funktionieren Bilder in der Prävention mit Kindern und Jugendlichen mit kognitiven Beeinträchtigungen? Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts BeSt – Beraten und Stärken


Anmeldung bis zum 25.05.25 erbeten unter: https://conference3.aau.at/event/168/overview. Bei der Anmeldung kann die Teilnahme an einem der folgenden Workshops ausgewählt werden:

  • Christiane Hintermann, Sexualpädagogik Kärnten: Sexuelle Bildung als Präventionsmaßnahme im Kinderschutz

Der Workshop geht der Frage nach, welche positiven Effekte eine achtsam begleitete Sexualentwicklung in Kombination mit sexueller Bildung für Kinder hinsichtlich der Prävention von übergriffigen Situationen, bis hin zu sexualisierter Gewalt, haben kann. Erarbeitet werden klare Schutzfaktoren, auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen, um Kinder und Jugendliche von Anfang an zu stärken und zu bilden.

  • Robert Grollitsch, (un)aufgeregt – Verein zur Förderung sexueller Bildung & Prävention sexualisierter Gewalt: der Verhaltenskodex als Schlüssel für Gewaltschutz

Der Workshop thematisiert die Bedeutung eines Verhaltenskodex als zentrales Instrument des Gewaltschutzes in der Sozialen Arbeit. Die Teilnehmenden setzen sich mit den wesentlichen Bausteinen eines wirksamen Kodex auseinander und analysieren Praxisbeispiele, um so eigene Ansätze zur Umsetzung in ihrem jeweiligen Arbeitskontext zu entwickeln.

  • Petra Regenfelder-Davis, Fachhochschule Kärnten: Intersektionale Schutzkonzepte als Best Practice an Hochschulen

Wie sind Menschen durch Gewalt an Hochschulen betroffen oder exkludiert? Wie können wir unsere Kulturen der Bildung und Zusammenarbeit verändern – hin zu einem gewaltfreien, Vielfalt-schätzendem Miteinander? Wo können wir ansetzen, um intersektionale Schutzkonzepte in die Praxis zu bringen? Der Workshop dient der Vernetzung von Mitarbeitenden und Studierenden von Hochschulen in Österreich.

  • Farina Schorn, Roman Ulram, Delfi Kinderschutzzentrum: Kinderschutzkonzepte begreifen, verstehen und umsetzen

Was sind Kinderschutzkonzepte? Wie kann ich den Prozess beginnen? Was ist die Bedeutung von diesen „Konzepten“? Diese Fragen sind derzeit für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen omnipräsent und das ist gut so! Alle Formen der Gewalt und sexueller Missbrauch an jungen Menschen finden sich in allen Bereichen des Lebens auch in Institutionen. Gemeinsam sichere Orte für Kinder und Jugendliche zu schaffen, diese Orte achtsam, machtsensibel und partizipativ zu gestalten- das bedeuten Kinderschutzkonzepte.

Armutsdiskurse – Armut in Literatur und Öffentlichkeit

Armutsdiskurse | LITERATUR IM GESPRÄCH

Donnerstag, 30.1.2025

Robert-Musil-Institut für Literaturforschung, Bahnhofstraße 50, 1. Stock, 9020 Klagenfurt am Wörthersee


Mit Kindern über Armut reden

Zwei interaktive szenische Lesungen für Kinder zum Thema Armut

14.00 – 16.00 Uhr

14.00 Uhr: 4-6 Jahre und

15.00 Uhr: 7-10 Jahre

Anmeldung erforderlich: musil-institut [at] aau [dot] at oder 0463 2700 2914


Armutsdiskurse. Armut in Literatur und Öffentlichkeit

18.30 – 20.15 Uhr

Über das Ausmaß, die Verteilung und die Messung von Armut wird häufig diskutiert. Dagegen bleibt die Frage, welche Bilder über Armut und Arme in Medien und Gesellschaft kursieren, häufig außen vor. Vereinfachende und moralisch aufgeladene Vorstellungen, prägen eine Auseinandersetzung, die politisch explosiv ist, aber die Betroffenen fast nie zu Wort kommen lässt. Im Rahmen einer Lesung und Buchpräsentation treffen Stimmen aus Literatur und Wissenschaft auf Betroffene und Fachkräfte sozialer Einrichtungen.

18.30 Uhr – Lesung eigener Text von Andreas Pavlic und Eva Schörkhuber

Moderation und Gespräch: Edith Bernhofer

19.15 Uhr – Buchpräsentation des Sammelbandes Armutsdiskurse. Perspektiven aus Medien, Politik und Sozialer Arbeit

Buchpräsentation und Podiumsgespräch mit:

  • Anja Kerle (Herausgeberinnen, Hochschule RheinMain)
  • Fabian Kessl (Herausgeber, Universität Wuppertal)
  • Alexander Brenner-Skazedonig (Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung)
  • Wolfgang Wodt Schmidt (Verein „einfach unerhört!“)

Moderation: Alban Knecht (AAU Klagenfurt / Die Armutskonferenz Österreich)


Eine gemeinsame Veranstaltung von

  • Robert-Musil-Institut für Literaturforschung
  • Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung
  • Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Die Veranstaltung wird auch online übertragen. Dafür ist eine Anmeldung nötig: renate [dot] bojanov [at] aau [dot] at

Flyer-Armutsdiskurse-Musil-Haus[1]