„Ex Machina“ (2015) – ein Film von Alex Garland

Was passiert, wenn ein Roboter ein Bewusstsein entwickelt? Und wie verhält es sich mit dem Machtanspruch des Menschen über Maschinen?

Liebe Studierende, das Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung lädt zum ersten gemeinsamen Filmeabend.

Wann: 15.01.2019, 18:30
Wo: Raum O1.09, K-Gebäude
Film: „Ex Machina“ (2015) – ein Film von Alex Garland

Im Anschluss gibt es eine kleine Diskussionsrunde über die Inhalte des Films. Für Snacks und Drinks ist natürlich gesorgt.

Das Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung freut sich auf ein zahlreiches Kommen!

Abgeschlossene Dissertationen

Im November 2018 haben folgende Studierende am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung ihr Doktoratsstudium abgeschlossen:

MMag. Senol Yagdi MA: „Bildungsaufstieg mit Migrationshintergrund – Aufstiegsrelevante Ressourcen und Strategien der zweiten Generation türkischer MigrantInnen in Österreich“, Betreuer: ao.Univ.-Prof. Dr. Hans Pechar. –

Mag. Marius Weigl: „Wissenschaft-Verwaltung-Polizei: Zur „Lösung der Zigeunerfrage“ in Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkriegs“, Betreuer: ao.Univ.-Prof. Dr. Markus Arnold.

Wir gratulieren herzlich!

Internationaler Workshop „Ignorance and non-knowledge: what consequences for democratic governance, politics and policy?”

Am 13. und 14. November findet an der Universität Wien der von Helene Sorgner (WIHO) mitorganisierte internationale Workshop „Ignorance and non-knowledge: what consequences for democratic governance, politics and policy?” statt. Fallstudien aus der Politikwissenschaft, Soziologie, und der Wissenschafts- und Technikforschung untersuchen im Rahmen dieses Workshops die Bedeutung von Nichtwissen als Ressource in demokratischen Prozessen. Entgegen der Vorstellung, dass demokratische Politikgestaltung sich auf das beste vorhandene Wissen gründen soll, erweist sich bei genauerer Betrachtung gerade das Nicht-Einholen von Information für unterschiedlichste politische Akteure – etwa in der Migrations-, Gesundheits- oder Finanzpolitik – von Vorteil. Wie etwa bei der Planung großer zukünftiger Forschungsprojekte dieselben Unsicherheiten als Argumente für ganz unterschiedliche Forschungsstrategien und –technologien mobilisiert werden können, zeigen Helene Sorgner und Sophie Ritson in ihrem Beitrag anhand aktueller Beispiele aus der Hochenergiephysik.

Eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Matthias Gross (Jena), Stefan Böschen (Aachen) und Ulrike Felt (Wien) am Abend des 13. November widmet sich darüber hinaus der Frage, wie sich Nichtwissen mit dem klassischen Ideal einer evidenz- und wissensbasierten Politik vereinbaren lässt.

Programm und weitere Informationen: politikwissenschaft.univie.ac.at/ignorance-workshop

Was Kinder und Jugendliche motiviert, ein Musikinstrument spielen zu lernen

Ein Musikinstrument ist schnell gekauft und die Anmeldung in der Musikschule ist unkompliziert. Doch nach den ersten Stunden stellen viele Kinder und Jugendliche fest: Ein Musikinstrument spielen zu lernen, bedeutet auch Arbeit. Um Hürden überwinden zu können, braucht es entsprechende Motivation. Martin Wieser hat dazu geforscht, was Kinder und Jugendliche antreibt, am Instrumentalunterricht dranzubleiben. Seine Ergebnisse liegen nun in Buchform vor.

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Kooperation fördert Motivation bei Lehrkräften

Studien zur Motivation von Schülerinnen und Schülern gibt es reichlich. Zur Frage, wie Lehrpersonen motiviert sind, werden und bleiben, gibt es allerdings noch wenig empirisches Wissen. Florian Müller (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung) füllt mit seiner Forschung diese Lücke und hat nun gemeinsam mit Daniela Martinek und Franz Hofmann zu dieser Frage einen Sammelband herausgegeben.

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Edupreneurship für die Schulen: „Die Ökonomie ist in pädagogischen Fragen besser als ihr Ruf.“

Stefan Brauckmann, Professor für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Bildungsbereich, wirft in einem aktuell publizierten Artikel Fragen zur Umsetzung des New-Public-Management-Modells im Schulwesen auf. Schulleiterinnen und Schulleiter müssten demnach stärker im Sinne von „Edupreneurship“ handeln, um den Herausforderungen der Gegenwart gerecht zu werden.

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Neuerscheinung! Verantwortungsvoll das Klima manipulieren?

Vorschaubild der Neuerscheinung von Matzner; Barben 2018Matzner, Nils; Barben, Daniel (2018): Verantwortungsvoll das Klima manipulieren? Unsicherheit und Verantwortung im Diskurs um Climate Engineering. In Nina Janich, Lisa Rhein (Eds.): Unsicherheit als Herausforderung für die Wissenschaft. Berlin: Peter Lang, pp. 143–178. (Deutscher Beitrag mit englischem Abstract)

At the Paris Conference 2015, international climate policy reached an agreement to limit global warming to a maximum of 2°C (if possible 1.5°C). As this ambitious goal may not be met with conventional mitigation of greenhouse gas (GHG) emissions, it could require the development of new climate engineering (CE) technologies. CE is defined as the intentional, large- scale intervention into planetary systems in order to slow down global warming. Two key issues pertaining to CE that have been raised to date are uncertainty and responsibility (e.g., different kinds of uncertainty CE will bring about, different approaches to responsibly dealing with global warming and CE, respectively). In this article, we will conduct a discourse analysis of “uncertainty” and “responsibility” in five discourse arenas – i.e., science, policy, science- policy interface, NGOs and think tanks – showing how articulations of uncertainty and responsibility vary between as well as within arenas. We will conclude that neither “uncertainty” nor “responsibility” provide any clear guidance on how to deal with CE and global warming but that, instead, one has to comprehend how divergent aspects of uncertainty and responsibility are articulated and framed such that they constitute competing approaches to governing CE and global warming.

Link zum vollständigen Artikel

Wie entdecken wir Kategorien des Denkens?

Von 29. August bis 1. September treffen sich knapp 90 TeilnehmerInnen zur „11th International Conference on Conceptual Change. Epistemic Cognition and Conceptual Change“ in Klagenfurt. Sie beschäftigen sich mit den Vorstellungen von Wissen, die Lernende haben und die ihr Lernen bestimmen.

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2nd STS Austria Conference an der AAU, 17.-19.9.2018 – Programme

 

STS Austria-Conference Programme-2018 08 10

General information plus hotels restaurants-STS Austria 2018

International Summer School on the Philosophy, History, and Sociology of Particle Physics (Wuppertal, 23–30 July 2018)

The DFG/FWF research group “The Epistemology of the Large Hadron Collider” has organised a summer school that draws upon interdisciplinary perspectives of past, present and future particle physics. The summer school features keynotes from physics, philosophy, sociology and history, including Prof. Martina Merz (AAU), and a series of working groups. There will be 30 international participants from advanced students to early-career researchers.

Helene Sorgner and Sophie Ritson have organised and will lead a working group on contemporary perspectives on practices in high-energy physics. The working group is dedicated to exploring the recent approaches developed from a practice-oriented perspective in science and technology studies, and history and philosophy of science. This presents an opportunity for participants to engage with contemporary contributions in discussions of high-energy physics, in diverse areas such as measurement practices, organisation, visual practices, and communications.

Further information: https://www.lhc-epistemologie.uni-wuppertal.de/news-events-publications/news/summer-school-2018.html