Daniel Barben ins Kuratorium des FWF gewählt

Daniel Barben, Professor für Technik- und Wissenschaftsforschung und Institutsvorstand des gleichnamigen Instituts an der Universität Klagenfurt, wurde ins Kuratorium des FWF gewählt. Für die Funktionsperiode 2020 bis 2023 wird er als stellvertretender Referent für das Wissenschaftsgebiet 3 – Soziologie und interdisziplinäre Sozialwissenschaften zuständig sein.

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Stellenausschreibung – PräDoc 75%

Die Universität Klagenfurt schreibt folgende Stelle zur Besetzung aus:

Universitätsassistentin / Universitätsassistent

an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Institut für Technik‐ und Wissenschaftsforschung, im Beschäftigungsausmaß von 75% (30 Wochenstunden, Uni‐KV: B 1, www.aau.at/uni‐kv). Das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt € 2.196,80 brutto (14 x jährlich) und kann sich durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen auf max. €
2.604,30 (B 1 lit.a) brutto erhöhen. Voraussichtlicher Beginn des auf vier Jahre befristeten Anstellungsverhältnisses ist der 1. September 2020.

Aufgabenbereich:

  • Mitarbeit in der Forschung des Instituts, etwa in den Themenfeldern neue Technologien,
    Governance von Forschung und Innovation, Digitalisierung, Bioökonomie, Klimawandel und
    Klimapolitik, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformation (z.B. Energie‐, Agrar‐,
    Mobilitätswende)
  • Selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten mit dem Ziel der Erstellung einer Dissertation
  • Selbständige Durchführung von Lehrveranstaltungen auf Bachelor‐Ebene
  • Publikationstätigkeit sowie aktive Teilnahme an wissenschaftlichen Kongressen (national und
    international)
  • Mitarbeit bei der Einwerbung und Durchführung von Forschungsprojekten (national und
    international)
  • Mitarbeit bei administrativen Aufgaben des Instituts
  • Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (z.B. Workshops,
    Gastvorträge)

Voraussetzungen für die Einstellung:

  • Master‐ oder Diplomstudium mit zumindest gutem Abschluss in einem sozialwissenschaftlichen
    Fach (z.B. Soziologie, Politikwissenschaft, Wissenschafts‐ und Technikforschung) an einer in‐ oder
    ausländischen Hochschule
  • Ausgewiesene Kenntnisse in sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden
  • Ausgewiesene Kenntnisse in Theorien und Themenfeldern der Wissenschafts‐ und
    Technikforschung
  • Ausgewiesene gute Kenntnisse in Englisch (in Wort und Schrift)

Der Nachweis für die Erfüllung aller Voraussetzungen für die Einstellung muss bis spätestens 3. Juni
2020 vorliegen.

Erwünscht sind:

  • Erfahrungen in der universitären Lehre
  • Auslandserfahrung
  • Erfahrungen in der Mitarbeit in Forschungsprojekten
  • Erfahrungen in der Organisation wissenschaftlicher Workshops und Symposien
  • Team‐ und Organisationskompetenz
  • Erfahrungen im universitären Betrieb

Diese Stelle dient der fachlichen und wissenschaftlichen Qualifikation von AbsolventInnen eines Master‐ bzw. Diplomstudiums mit dem Ziel des Abschlusses eines Doktoratsstudiums der Wissenschafts‐ und Technikforschung. Bewerbungen von Personen, die bereits über ein
facheinschlägiges Doktorat verfügen, können daher nicht berücksichtigt werden.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen. Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Allgemeine Informationen finden Sie unter www.aau.at/jobs/information.

Bei Interesse bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen bis 3. Juni 2020. Bewerbungen sind ausschließlich bei der Stelle mit der Kennung 197/20 in der Rubrik „WissenschaftlichesUniversitätspersonal“ über den „Für diese Stelle bewerben“‐Button im Job‐Portal unter jobs.aau.at möglich.

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise‐ und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Policy Brief: verantwortungsvolle Forschung und Innovation in Österreich

Die IFF der Universität Klagenfurt ist aktives Mitglied in der „RRI Plattform Österreich“. „RRI“ steht für „Responsible Research and Innovation“, .d.h. die Analyse und Förderung verantwortungsvoller Forschungs- und Innovationsprozesse. Als Vertreterin der IFF hat Dr. Barbara Grimpe, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung (WIHO), zusammen mit VertreterInnen anderer universitärer und außeruniversitärer Institutionen einen Policy Brief erstellt. Darin werden der gegenwärtige Stand der RRI-Forschung und -Umsetzung in Österreich zusammengefasst und Politikempfehlungen gegeben.

Das Dokument basiert auf den jahrelangen Forschungserfahrungen der RRI-Plattform-Mitglieder in nationalen und internationalen Projekten. In dem jüngsten Projekt in dieser Reihe ging es um die Möglichkeiten und Grenzen, RRI im Gesundheitsbereich (24h-Betreuung) zu realisieren. Der Fokus lag hier auf der möglichst verantwortungsvollen Entwicklung von Technologien, welche die BetreuerInnen in ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

Quelle Bild: Bundesarchiv, Bild 183-J0130-0301-002 / Raphael (verehel. Grubitzsch), Waltraud / CC-BY-SA 3.0; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en; ohne Veränd.

Neuerscheinung! Die Klimamanipulation verantwortlich kommunizieren?

Matzner, Nils; Barben, Daniel (2020): Climate Engineering as a Communication Challenge: Contested Notions of Responsibility Across Expert Arenas of Science and Policy 42 (1). In: Science Communication, 107554701989940. DOI: 10.1177/1075547019899408.

Die Technologien von Climate Engineering (CE) oder Geoengineering versprechen eine Alternative gegen den globalen Klimawandel darzustellen. Da diese Technologien mir vielen Risiken verbunden sind, ist eine verantwortliche Kommunikation geboten. Diese neue Studie untersucht, wie ExpertInnen die verschiedenen Verantwortungsproblematiken um CE diskutieren. Die Analyse einer vielzahl von ExpertInnen-Dokumenten hat die großen Herausforderungen verantworlicher Forschung und Entwicklung von CE gezeigt.

Abstract

Climate engineering (CE) is often said to bring about significant opportunities as well as risks. The pursuit of CE measures can be framed as either responsible or irresponsible, resulting in contentious and ambiguous communication. This article starts out from a notion of responsibility regarding subjects, objects, norms, and authorities. It will identify and analyze discursive patterns of responsibility across six expert arenas and provide a comparative mapping of these patterns. Better understanding controversy may help in finding common ground for designing research and policy strategies around CE. Taking on the challenges of communicating CE-related responsibilities would support CE governance.

Karrierewege aus der Wissenschafts- und Technikforschung

 

 

 

 

 

 

Am 6. Dezember 2019 fand in Wien der Workshop „STS: Skills, Career Trajectories and Stories” statt, der vom Verein STS Austria gemeinsam mit Martina Merz organisiert wurde. Studierende aus den Masterstudiengängen zu Wissenschaft, Technik & Gesellschaft der AAU und der Universität Wien hatten die Möglichkeit, sich mit AbsolventInnen dieser Studienrichtung über Karrierewege und Berufsfelder auszutauschen. Im Format einer „Living Books“-Diskussion erzählten die AbsolventInnen von Ihren Werdegängen und Tätigkeiten in Bereichen wie Wissenschaftskommunikation, Politikberatung und Forschungsmanagement. Eine internationale Perspektive brachte Jessica Mesman (Maastricht University) ein. Als langjährige Koordinatorin des internationalen Masterstudiengangs der European Inter-University Association on Society, Science and Technology (ESST), an dem auch die AAU beteiligt ist, vermittelte sie den angehenden Wissenschafts- und TechnikforscherInnen ein lebendiges Bild von den Fähigkeiten, die sie im Laufe des Studiums erwerben werden, und die sie vor allem als reflektierte und kritische VermittlerInnen zwischen den Disziplinen auszeichnen.

Einen ausführlichen Bericht zum Workshop und zu den „Living Books“ finden Sie hier.

Die Teilnahme der Klagenfurter Studierenden fand im Rahmen der Lehrveranstaltung Berufsfelder angewandter Wissenschafts- und Technikforschung statt, die im ersten Semester des Masterstudiums Wissenschaft, Technik & Gesellschaft verpflichtend ist. Im Rahmen dieses Seminars lernen die Studierenden u.a. durch Exkursionen an außeruniversitäre Forschungs- und Beratungseinrichtungen und Museen die vielfältigen gesellschaftlichen Kontexte und Aufgaben kennen, in denen die Expertise von Wissenschafts- und Technikforschenden zur Anwendung kommt.

„Lernen hat immer auch einen kulturellen Aspekt.“

Über drei Jahre vernetzten sich Lehrende von Universitäten, Hochschulen und Schulen im Rahmen des internationalen Erasmus+-Projekts ARTIST. Ziel war es, naturwissenschaftliche Bildung mit Aktionsforschung zu verknüpfen. Am Projekt nahmen zehn Partner aus Ländern in Europa und Asien (Deutschland, Österreich, Irland, Georgien, Türkei, Philippinen und Israel) teil. Wir haben mit dem österreichischen Projektleiter Franz Rauch (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung) über das Projekt gesprochen.

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Policy Brief: Klimaschutz als notwendige Daseinsvorsorge

Dieser Policy Brief wurde vom Forschungsprojekt „Reflexive Governance in a Changing Climate: How to Address Uncertainties in Transformation Strategies?“ (RefGovCC.AT) erstellt. Gefördert vom Österreichischen Klima- und Energiefonds.

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Policy Brief: Klimaschutz als notwendige Daseinsvorsorge

Policy Brief: Klimaschutz als notwendige Daseinsvorsorge

Erstellt vom Forschungsprojekt „Reflexive Governance in a Changing Climate: How to Address Uncertainties in Transformation Strategies?“ (RefGovCC.AT). Gefördert vom Österreichischen Klima- und Energiefonds.

Klima- und Energiefonds

 

Ausgangsproblem: Klimakrise als Jahrhundertaufgabe der heutigen Generationen

Der Klimawandel hat sich in der Wahrnehmung vieler zur Klimakrise ausgewachsen: zum einen wegen der sich bereits ereignenden oder absehbaren dramatischen Folgen, zum anderen wegen der bislang unzureichenden politischen Bemühungen, die globale Erwärmung einzudämmen. Entscheidungen in allen Gesellschaftsbereichen sind dringend erforderlich, um ambitionierte und verbindliche Klimaziele durch wissenschaftlich-technische und institutionelle Innovationen sowie gesellschaftliche Lernprozesse erreichen zu können. Da die bisherige Klimapolitik Stückwerk und weitgehend unwirksam geblieben ist – dafür stehen etwa der Überarbeitungsbedarf des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) sowie die weiterhin gestiegenen Treibhausgasemissionen –, braucht es neue Ansätze der Governance. Auf dem Spiel steht das Gelingen der Jahrhundertaufgabe Klimaschutz. Die zur Verfügung stehende Zeit, so die klimawissenschaftlichen Befunde, ist knapp. Lange Versäumtes gilt es schnell nachzuholen.

Klimaschutz als staatliche und gesellschaftliche Aufgabe in verteilter Verantwortung

Klassische Aufgaben des Staates gelten der Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung nach innen und außen. Dazu gehören traditionell die Gefahrenabwehr und, seit ein paar Jahrzehnten, die Risikovorsorge. Der Stand des wissenschaftlichen Wissens zum Klimawandel ist inzwischen so weit konsolidiert, dass Konsens besteht über die wesentlichen gesellschaftlichen Treiber, die maßgeblichen Entwicklungstrends und die absehbaren Folgen für irdisches Leben (davon abgesehen gibt es freilich viele offene wissenschaftliche Fragen und Unsicherheiten). Deshalb liegt es in der politischen Verantwortung des Staates (wie der Staatengemeinschaft), Rahmenbedingungen zu setzen, die die gesellschaftliche Entwicklung in längerfristig tragfähige, nachhaltige Bahnen lenkt. Den Akteuren aus Wirtschaft – sei es Industrie, Landwirtschaft oder Handel – und Zivilgesellschaft, einschließlich der Bürgerinnen und Bürger und ihrer Haushalte, obliegt es, entsprechende substantielle Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Der Begriff der Governance steht für dieses Zusammenspiel staatlicher Regierungsinstitutionen (Government) mit anderen gesellschaftlichen Akteuren. Damit stellen sich auch Fragen, wie Akteure verschiedener Gesellschaftsbereiche produktiv zusammenwirken können, etwa in aufeinander abgestimmten Strategien (statt in wechselseitigen Blockaden).

Anstelle einer unkoordinierten Verantwortungsdiffusion, bei der viele Akteure zu wenig tun, bedarf es einer koordinierten Verteilung der Verantwortung für den Klimaschutz zwischen staatlichen Einrichtungen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Klimaschutz als Regierungsprogramm – Politikintegration national und international

Die Wahrnehmung der Staatsaufgabe Klimaschutz ist vom politischen Willen der Regierungen, Ministerien, Behörden und Parlamente in Bund und Ländern abhängig. Vor allem der politische Wille der mit übergeordneten Entscheidungsbefugnissen ausgestatteten Instanzen ist in Österreich bisher größtenteils nur unzureichend ausgebildet – trotz des problemorientierten Engagements der Mitarbeitenden der verschiedenen Verwaltungsapparate. Zukünftig notwendig ist, die Fragmentierungen und Blockaden über die verschiedenen Ebenen und Bereiche politischer Institutionen hinweg zu überwinden. Des Weiteren ist erforderlich, dass Ziele des Klimaschutzes und der Bewältigung von Klimawandelfolgen in allen Politikfeldern berücksichtigt werden. Dazu gehört auch, alle politischen Entscheidungen auf den Prüfstand ihrer klimapolitischen Implikationen zu stellen und Alternativen entsprechend zu priorisieren. Dies gilt nicht nur für die Energie- und Umweltpolitik, sondern auch für die Verkehrs- und Regionalentwicklungspolitik, Land- und Forstwirtschaftspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Sozialpolitik. Das Anspruchsniveau, die Wirksamkeit, die intendierten wie nichtintendierten Folgen sind systematisch zu erfassen, zu bewerten und in der Folge auch anzupassen bzw. neu zu justieren. Dafür ist die Einrichtung spezialisierter Agenturen der Datensammlung und -aufbereitung, des Assessments und Monitorings empfehlenswert.

Da gesellschaftlicher Umbau auch mit Fragen der Verteilung von Kosten und Nutzen einhergeht, ist insbesondere darauf zu achten, dass die sozial Schwächeren und vor allem Schwächsten durch Klimaschutz nicht zusätzlich belastet, sondern vielmehr begünstigt werden. Um eine durch Klimaschutz motivierte Politikintegration in Österreich voranzutreiben, bietet sich an, übergreifende Formen der Politikgestaltung zu erproben und problemlösungsorientiert umzusetzen – sei es als Verfassungsziel, als Klimapakt, als Klimakabinett oder als Klimaministerium mit erweiterten Kompetenzen. Um die erfolgreiche Umsetzung der Langzeitstrategien zu gewährleisten, sollte Klimaschutz in der Weise institutionalisiert werden, dass er von wechselnden Regierungsmehrheiten in seinen wesentlichen Grundlagen nicht gefährdet wird (was freilich immer noch Raum für spezifische Akzentsetzungen lassen würde). Zu vermeiden gilt es, dass Klimaschutz als langfristiges Generationenprojekt durch tagespolitischen Meinungsstreit gefährdet wird. Umgekehrt ist die Sinnhaftigkeit klimapolitischer Maßnahmen und Maßnahmenpakete im Hinblick auf ihre zukünftige Tragfähigkeit, einschließlich Wirtschaftlichkeit, gut nachvollziehbar darzulegen.

Was die supranationale Politikintegration betrifft, kann Österreich nicht nur von der Einbindung in die Europäische Union und die Vereinten Nationen profitieren, sondern sollte hier auch Chancen nutzen, sich durch technologische und institutionelle Innovationen als Vorreiter zu profilieren. Dies erfordert freilich, einerseits von den Erfahrungen anderer Nationen zu lernen, andererseits sich in der internationalen Zusammenarbeit zu engagieren.

Klimaschutz als gesellschaftliche Transformation – Revitalisierung von Demokratie

Der Klimawandel stellt vielfältige globale wie regionale Herausforderungen, deren Bewältigung eine weitreichende gesellschaftliche Transformation bedeutet. Eine solche berührt überkommene, für die Betroffenen mitunter selbstverständliche Präferenzen, es entstehen Interessens- und Zielkonflikte. Diese verlangen Aushandlungs- und Ausgleichsprozesse, welche die Bildung verfestigter Lager tatsächlicher oder vermeintlicher Verlierer und Gewinner verhindern sollen. Demokratische Institutionen und Öffentlichkeit bieten Raum für solche Verständigungsprozesse. Ihre Ergänzung um erweiterte Möglichkeiten der Mitsprache und Beteiligung für die Zivilgesellschaft, Industrie und andere Interessensvertreter eröffnet besondere Chancen dafür, langfristig notwendige Legitimität zu sichern. Diese bildet eine kritische Ressource für Strategien und Prozesse der gesellschaftlichen Transformation – wie auch für ihre demokratische Gestaltung. Dabei könnte auch die Vitalität der aktuellen Klimaproteste wie „Fridays for Future“ zur Erprobung neuer Formen von Demokratie genutzt werden, um kreative Ideen und Initiativen zu befördern.

Daniel Barben, Jenan Irshaid, Nils Matzner, Vanessa Erat (Universität Klagenfurt), Christoph Görg, Willi Haas (Universität für Bodenkultur Wien), Projektteam RefGovCC.AT (ACRP 8)

Der Policy Brief als pdf.

Der Zwischenbericht des Projektes RefGovCC.AT als pdf.