Alle News der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
(bis Ende Dezember 2022)

„Wenn wir an die Kinder glauben, dann glauben sie auch an sich selbst“

Ilkay Idiskut ist seit 2012 als Volksschullehrerin tätig. Sie arbeitete bereits in verschiedenen Bezirken Wiens, an verschiedenen Schulen mit deutschsprachigen und/oder mehrsprachigen Kindern. In “Favoriten”, einem Dokumentarfilm von Ruth Beckermann, ist Idiskut die Protagonistin. In ihrer Schulklasse zeigt sie, wie Integration bei Kindern funktionieren kann. Bei der IMST-Tagung 2025, die unter dem Motto „MINT(T-)RÄUME: divers und vielfältig“ steht, ist Idiskut Keynote-Speakerin.

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Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung: 34 Doktorand:innen treffen sich von 18. bis 22. August 2025 zur Summer School in Klagenfurt

In neun Konsortien forschen Nachwuchswissenschaftler:innen im Doktoratsprogramm „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“; an einem der Konsortien ist das Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt beteiligt. Von 18. bis 22. August 2025 treffen sich die Early Career Researchers nun gemeinsam mit weiteren Bildungsforscher:innen zur Summer School in Klagenfurt. 

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„Eine Schule kann sich immer entwickeln.”

Wenn ein Unternehmen vor einer neuen Herausforderung steht, ruft es in der Regel nach einer Unternehmensberater:in. Eine ähnliche Unterstützung können in Österreich auch Schulen abrufen: Über die Pädagogischen Hochschulen werden Schulentwicklungsberater:innen vermittelt, die bei einer Vielzahl von Fragen unterstützen. Kristina Braun ist Doktorandin im kooperativen Doktoratsprogramm “Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung” und erforscht die Tätigkeitsbereiche der Schulentwicklungsberater:innen.

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Brücken bauen zwischen Klagenfurt und Tiflis

Tiflis, die Hauptstadt Georgiens, wird in Europa oft als ein Ort wahrgenommen, an dem sich Tradition und Moderne, aber auch pro-europäische und Einflüsse aus dem post-sowjetischen Raum mischen.

Ende Mai 2025 reiste Dr.in Cornelia Malojer vom Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) für eine Woche im Rahmen eines Erasmus+-Aufenthalts nach Tiflis. Ziel ihres Besuchs war es, an bestehende Kooperationen anzuknüpfen.

Zwischen der Universität Klagenfurt besteht seit vielen Jahren eine Erasmus-Kooperation mit der Ilia State University in Tiflis, Georgien (wissenschaftliche Leitung Prof. Franz Rauch). In diesem Rahmen haben beispielsweise Erasmusprojekte wie ARTIST und PRESS (laufend) sowie Student:innenmobilitäten stattgefunden.

Während ihres Aufenthalts hatte Malojer Gelegenheit, die Kooperationspartner persönlich kennenzulernen und an die bestehende Kooperation anzuknüpfen. „Es ging darum, in dieser ersten Auslandserfahrung neue Einblicke in eine bis dahin unbekannte Kultur zu bekommen“, betont sie. Vor Ort wurde sie von Prof.in Dr.in Marika Kapanadze von der Faculty of Business, Technology and Education betreut.

Neben der Knüpfung von wissenschaftlichen Kontakten, lag ein weiterer Schwerpunkt ihres Besuchs auf der Lehre: In insgesamt vier Lehrveranstaltungen arbeitete Malojer mit georgischen Studierenden zu Themen wie Nachhaltigkeit, rekonstruktiver Sozialforschung und kritischem Denken. Darüber hinaus stellte sie aktuelle Projekte des IUS – darunter „Klagenfurt wird klimaneutral“ und „CLARITY“ – sowie die Universität Klagenfurt selbst vor.

„Der Austausch mit den Studierenden war intensiv“, erzählt Malojer. „Wir haben offen diskutiert, Gemeinsamkeiten und Unterschiede reflektiert – zum Beispiel, wie präsent das Thema Nachhaltigkeit in beiden Ländern ist, wie politische Einflüsse wirken oder welche beruflichen Perspektiven die Bildungssysteme in verschiedenen Lebensphasen bieten.“

Trotz eines dicht gefüllten Programms an der Ilia State University blieb auch Zeit, das Land ein wenig kennenzulernen. Malojer nutzte die Gelegenheit für Ausflüge und Besichtigungen, die ihr einen tieferen Einblick in die georgische Kultur ermöglichten.

Nach einer intensiven Woche kehrte sie mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück. Ihr Fazit: „Besonders die deutlich erkennbare Auseinandersetzung der politischen Kontroversen und der leidenschaftliche Einsatz für eine gemeinsame europäische Zukunftsvision haben mich tief beeindruckt.“ Der Austausch habe insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit das Potenzial für weiterführende Kooperationen aufgezeigt und die bestehende Basis gestärkt.

Auch auf persönlicher Ebene sei die Reise bereichernd gewesen: „Allein in ein fremdes Land zu reisen war für mich eine prägende Erfahrung. Ich bin beeindruckt von der landschaftlichen Schönheit, der kulturellen Vielfalt und der großen Offenheit der Menschen.“

Georgien sei „ein wahnsinnig faszinierendes Land“, das sie auch in Zukunft wieder besuchen will, so Malojer.