WiWi_Guest Lecture: „Good Governance: Practices of Local Development from Ukraine“, Dr. Mariia Rastvorova, 8th June, 4:15 p.m.

Good Governance: Practices of Local Development from Ukraine

Wednesday, 8th June 2022
4:15 p.m.
HS 3

Registration is requested. Please send an e-mail to: geo [at] aau [dot] at

 

The presentation discusses the successful cases of local development of those territorial communities in Ukraine where Dr. Rastvorova used to work as an expert for local development in the period of 2020-2021. Dr. Rastvorova talks about the Ukrainian context of local and regional development, the implementation of decentralization reforms, and the results of two big projects on local development in different regions of Ukraine, covering in total 12 territorial communities. She gives an update on how these territorial communities manage to resist in the situation of the current war and how they apply the implemented practices of good governance nowadays.

Dr. Mariia Rastvorova is an Associate Professor of the University of Economics “KROK” (Kyiv, Ukraine) and is currently a visiting fellow at the University of Graz. She holds a PhD in Human Geography, and her thesis was dedicated to the city development management of industrial cities, and the respective roles of territorial identity and civil engagement in local development. Dr. Rastvorova has gained a second Master degree in Public Administration and works both as a researcher and practitioner in the fields of tourism, regional and local development, and local branding. She has been engaged as an expert in various international projects on the development of territorial communities and works as a PR-manager for the touristic development of Kyiv.

Einladung zur Veranstaltung „Arbeit und Gerechtigkeit? Zur Ausbeutung migrantischer & geflüchteter Arbeitnehmer*innen in Großkonzernen“ || Freitag, 13.5.22, 17-19 Uhr

Universität Klagenfurt, Stiftungssaal (O.0.01)

Anmeldung: khg [at] aau [dot] at


ÖGG-Vortragsprogramm im SS 2022 am Standort Wien

ÖSTERREICHISCHE GEOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT (ÖGG)

Vortragsprogramm im SS 2022 am Standort Wien

 

Nachdem im letzten Wintersemester 2021/22 von den drei ÖGG-Vorträgen nur der erste als Präsenzveransatltung durchgeführt werden konnte und die anderen zwei Vorträge nur als Videokonferenzen mit dem Programmsystem ZOOM stattfinden konnten, können wir Ihnen in diesem Semester wieder drei Präsenzvorträge im Neuen Institutsgebäude in Wien anbieten.

Die drei Vorträge am 11. Mai 2022, 25. Mai 2022 und 15. Juni 2022 finden im Hörsaal 5A im 5. Stock des Neuen Institutsgebäudes (NIG) der Universität Wien jeweils

am Mittwoch um 17 Uhr c.t. statt. ACHTUNG: Bitte beachten Sie die geänderte Beginnzeit und den anderen Hörsaal als zuletzt üblich.

Die Vorträge finden als Präsenzveranstaltung statt. Zusätzlich können Sie an den Vorträgen auch über das Videoprogrammsystem ZOOM online teilnehmen. Teilnahme-Links werden ebenso wie nähere Informationen zu den Vorträgen rechtzeitig bekanntgegeben.

Die Organisation der Vorträge ebenso wie die Moderation der Vortragsveranstaltungen wird – so wie vergangenes Semester – von Univ.-Prof. Dr. Alois Humer (Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien) durchgeführt.

Covid-Regelungen für die Präsenzteilnahme:

In der Universität Wien – und somit auch im Neuen Institutsgebäude – besteht FFP-Maskenpflicht (außer bei Wortmeldungen).

Prof. Alois Humer als Vortragsorganisator und Moderator und ich hoffen, dass die Vorträge aufgrund ihrer sehr aktuellen Themen und der kompetenten Vortragenden Ihr Interesse finden. Erstmals nach längerer Zeit besteht auch wieder die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag und der anschließenden Diskussion zu einem „Post-Kolloquium“ gemeinsam mit dem/der Vortragenden und dem Moderator treffen.

Die Österreichische Geographische Gesellschaft würde sich freuen, Sie als Gast bei diesen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Mag. Dr. Helmut Wohlschlägl (Präsident)

Save the Date | Workshop „ENERGIE.MACHT.WIDERSTAND. Kritische Perspektiven in der Geographischen Energieforschung“am 24. Juni 2022

ENERGIE.MACHT.WIDERSTAND
Kritische Perspektiven in der Geographischen Energieforschung

Workshop des Arbeitskreises „Geographische Energieforschung“
in der Deutschen Gesellschaft für Geographie

Freitag, den 24. Juni 2022, Universität Klagenfurt, Stiftungssaal (0.0.01)
Universitätsstraße 65-67 | 9020 Klagenfurt/Celovec

Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung bis 31. Mai 2022 bei
Frau Natalie Schöttl, geo [at] aau [dot] at möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.

PROGRAMMFLYER


ORGANISATION:
Prof. Dr. Sören Becker I Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Antje Bruns I Universität Trier
Prof. Dr. Matthias Naumann I Universität Klagenfurt


Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung ist eine klimapolitische Notwendigkeit und eine gesellschaftliche Herausforderung, die mit verschiedenen räumlichen Konsequenzen verbunden ist. Dass dieser Übergang von vielfältigen Konflikten begleitet ist, lässt sich täglich in den Medien verfolgen.
Weniger im Blick stehen dabei die Auseinandersetzungen und Konflikte außerhalb Europas, zum Beispiel um den Abbau von Energierohstoffen, die Verlegung von Pipelines oder infolge einer grünen Landnahme für den Anbau von Energiepflanzen. Energiekonflikte materialisieren sich häufig auf der lokalen Ebene, sind jedoch mit Entwicklungen und ungleichen Machtverhältnissen auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen und in verschiedenen Regionen verknüpft. Zudem sind Energiekonflikte in historisch etablierte Machtstrukturen eingebettet, die bis in die Gegenwart reichen. In der Energieversorgung manifestieren sich jedoch nicht nur bestehende politische und ökonomische Verhältnisse, sondern es entstanden weltweit Initiativen und Ansätze, um Alternativen zu zentralisierten Versorgungsstrukturen aufzubauen.
Der Workshop „Energie.Macht.Widerstand – Kritische Perspektiven in der Geographischen Energieforschung“ führt verschiedene Perspektiven auf Macht als zentrales Element in der Veränderung und Beständigkeit von Energiesystemen zusammen und lädt zu einer Diskussion um die Perspektiven einer interdisziplinären Energie- und Klimaforschung ein.

 

Save the Date | „Die Energieversorgung der Zukunft. Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“ öffentliche Abendveranstaltung am 23. Juni 2022

DIE ENERGIEVERSORGUNG DER ZUKUNFT.
PERSPEKTIVEN AUS WISSENSCHAFT UND PRAXIS
Donnerstag, 23. Juni 2022, 18 Uhr | Universität Klagenfurt
Stiftungssaal (O.0.01) | Universitätsstraße 65-67


Prof. Dr. Sören Becker (Philipps-Universität Marburg),
Prof. Dr. Antje Bruns (Universität Trier) und
Prof. Dr. Matthias Naumann (Universität Klagenfurt):
„Energie.Macht.Widerstand – Konzeptionelle Zugänge und empirische Gegenstände einer kritischen Energiegeographie“

Prof. Dr. Daniel Barben (Universität Klagenfurt):
„Politik und Ethik nachhaltiger Energiezukünfte: Konjunkturen evidenzbasierten (Nicht)Handelns“

Dipl.-Ing. Martin Granitzer, BA (Amt der Kärntner Landesregierung, Bereich Energiewirtschaft):
„Der Kärntner Energiemasterplan. Bilanz und Ausblick“

Moderation: Prof. Dr. Kirsten von Elverfeldt (Universität Klagenfurt)


Eine Veranstaltung des Instituts für Geographie und Regionalforschung der Universität Klagenfurt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Geographische Energieforschung“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für weitere Fragen steht Natalie Schöttl, geo [at] aau [dot] at zur Verfügung.

Einladung zum Online-Vortrag am Mi, 23.3.22, ab 16 Uhr zum Thema „Die Perspektive relationaler Geographien – Vom Virus als Feind zu Gesundheit in der postpandemischen Stadt“

Wir laden Sie herzlich ein zum Online-Vortrag: Die Perspektive relationaler Geographien – Vom Virus als Feind zu Gesundheit in der postpandemischen Stadt

von

Dr. Iris Dzudzek
Institut für Geographie, Universität Münster

und
Dr. Henning Füller
Geographisches Institut, Humboldt Universität Berlin


Mittwoch, 23. März 2022
16:00 – 17:30 Uhr

Link zur Teilnahme:
https://zoom.us/j/97243450155?pwd=WTZrUFdFeEpwSkRjTURhbmcyQnNEZz09


Die gesundheitspolitische Bearbeitung der Covid-19-Krise war in weiten Teilen von einer Logik geprägt, die das Virus SARS-Cov-II als feindliches Pathogen konzipiert. Diese Bearbeitung hat das Virus eindämmen können, sie hat zugleich bestehende soziale Ungleichheiten verschärft. Parallel hat öffentliche Gesundheit eine neue Dringlichkeit auf kommunaler Ebene erlangt.

Der Vortrag stellt erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Regierung und Steuerung urbaner Gesundheit nach der Pandemie vor. Aus Perspektive einer sozialen Ökologie von Gesundheit, die sich aus globalen, community bezogenen Erfahrungen im Umgang mit Epidemien ebenso speist wie aus der gesundheitsgeographischen Disziplingeschichte, befragen wir aktuell dominante Leitbilder urbaner Gesundheitsplanung wie Resilienz, Gesundheitssicherheit oder stadtteilbezogen Gesundheits- und Gemeindearbeit auf ihren Beitrag zu urbaner  Gesundheitsgerechtigkeit.


Dr. Iris Dzudzek arbeitet als Juniorprofessorin für Kritische Stadtgeographie am Institut für Geographie der Universität Münster. Sie arbeitet zu Fragen von Macht und Wissen im Spannungsfeld von Globalisierung, Stadt und Gesundheit.

Dr. Henning Füller arbeitet als Postdoc im Arbeitsbereich Kultur und Sozialgeographie am Geographischen Institut, Humboldt Universität zu Berlin. In seiner Forschung analysiert er
die Rolle von Techniken bei der Sicherstellung u. a. von Gesundheit und generell Verhältnisse von Macht und Raum. Das kürzlich abgeschlossene Habilitationsprojekt untersucht solche Wechselwirkungen am Gegenstand Public Health und Infektionskontrolle.

Absage: Online-Vortrag am 25. Jänner 2022, 16.30 Uhr von DI Robert Piechl „Wohnbau in Klagenfurt – Herausforderungen und Perspektiven aus Sicht der Stadtplanung“

Der für Dienstag, 25. Jänner 2022 um 16:30 Uhr in der Ringvorlesung geplante Vortrag von DI Robert Piechl muss leider krankheitsbedingt abgesagt werden. Der Vortrag wird nachgeholt und ein neuer Termin so bald wie möglich bekanntgegeben.

Online-Vortrag am 25. Jänner 22, 16.30 Uhr: DI Robert Piechl (Leiter der Abteilung Stadtplanung, Klagenfurt): Wohnbau in Klagenfurt – Herausforderungen und Perspektiven aus Sicht der Stadtplanung

Zum Abschluss der interuniversitären Ringvorlesung „Wohnraum für Alle?! – Geographische Wohnungsforschung in Theorie und Praxis“, die in diesem Wintersemester an der Technischen Universität Dresden, der Universität Klagenfurt und der Universität Trier stattfand, laden wir am Dienstag, dem 25. Jänner 2022 um 16.30 Uhr zum Vortrag „Wohnbau in Klagenfurt – Herausforderungen und Perspektiven aus Sicht der Stadtplanung“ ein. DI Robert Piechl, Leiter der Abteilung Stadtplanung im Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee berichtet über aktuelle Projekte des Wohnbaus und Fragen der Stadtplanung in Klagenfurt. Der Vortrag steht allen Interessierten offen, Informationen zur Teilnahme gibt es unter diesem Link: https://tu-dresden.de/bu/umwelt/geo/geographie/humangeo/die-professur/news/ringvorlesung-wohnen-fuer-alle

Online-Vortrag am 18. Jänner 2022: Univ.-Prof. Dr. Tobias Chilla (Erlangen): Die EU-Kohäsionspolitik unter dem Einfluss EUropäischer (Des)Integration

Online-Teilnahme mit dem Videoprogrammsystem ZOOM; Teilnahme-Link:
https://univienna.zoom.us/j/94126590050?pwd=bnB5aVVGVVg1a0JqZ3psQnhVa2tJUT09/
Achtung: Zusätzlich ist die Eingabe eines Kenncodes erforderlich: Kenncode 241664.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Ringvorlesung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Humer
„Kohäsionspolitik und räumliche Governance der Europäischen Union“ statt.


Zum Vortrag
Über Jahrzehnte war es eine meist stillschweigende Grundannahme der Kohäsionspolitik, dass zunehmende europäische Integration eine Voraussetzung für abnehmende Disparitäten ist. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen auf EU-Ebene ist jedoch zu fragen, inwiefern dieser Zusammenhang heute bestätigt werden kann.
Die Reflexion dieser Frage erfolgt erstens auf der konzeptionellen Ebene, in der die politikwissenschaftliche und die raumwissenschaftliche Perspektive auf Integration kombiniert werden. Beide disziplinäre Brillen haben sich über Jahrzehnte hinweg mit dem europäischen Einigungsprozess auseinandergesetzt, auch wenn die räumliche Sichtweise lange deutlich weniger prominent war. Zweitens wird anhand von Fallbeispielen diskutiert, inwieweit Disparitäten und Kohäsion miteinander einhergehen. Ein Beispiel sind hierbei grenzüberschreitende Kontrollen im Schengen-Raum.
Der Vortrag kommt zu dem Schluss, dass die EU-Kohäsionspolitik das Phänomen der Desintegration in die Politikgestaltung einbeziehen muss, und dass Kohäsion auch in Zeiten der Desintegration ein relevantes Ziel bleibt.

Zur Person des Vortragenden
Univ.-Prof. Dipl.-Geogr. Dr. Tobias Chilla:
Tobias Chilla (geb. 1973) studierte an den Universitäten in Köln und Bonn Geographie (Diplom) sowie Städtebau und öffentliches Recht. Die Promotion erfolgte 2004 an der Universität zu Köln. Er ist seit 2012 Inhaber der Professur für Geographie mit dem Schwerpunkt Regionalentwicklung am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen. Die akademischen Stationen vor der Berufung umfassen Köln, Luxemburg und Bamberg sowie Saarbrücken, wo er sich 2012 an der Universität des Saarlandes mit einer Arbeit über die räumlichen Auswirkungen der europäischen Integration in konzeptioneller Hinsicht habilitierte.
Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Regionalentwicklung, insbesondere in Hinblick auf grenzüberschreitende und europäische Dynamik. Viele seiner Forschungsprojekte sind auf der Schnittstelle von angewandter, politiknaher Analyse und Grundlagenforschung angesiedelt. Wenn auch oft nur implizit, so liegt seinen Arbeiten die Reflexion von räumlicher und politischer Integration zugrunde: Welche Regionen profitieren von europäischer Einigung mehr oder weniger und warum? Wie lassen sich regionale Entwicklungspfade positiv beeinflussen?
Tobias Chilla ist Erstautor des 2016 erschienenen UTB-Lehrbuchs zur Regionalentwicklung. Der dem Vortrag zugrundeliegende Artikel ist in Co-Autorenschaft mit Dr. Estelle Evrard, Maître Assistant an der Universität Luxemburg, entstanden.

 

Vortragsankündigung zum Download (pdf)

Master Online-Infoweek 2022 von 21. bis 24. Feber 2022

https://www.aau.at/studieninteressierte/master-infoweek/