Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Institut für Philosophie

Ab Herbst 2021: Unterrichtsfach Ethik kann in Klagenfurt im Lehramtsstudium belegt werden

Ab dem Wintersemester 2021/22 können Lehramtsstudierende sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium neu das Unterrichtsfach Ethik belegen. Die Universität Klagenfurt bietet das Studium in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten an. Studieninteressierte, die im Herbst mit dem Studium beginnen wollen, müssen sich für das allgemeine Aufnahmeverfahren für das Lehramtsstudium anmelden. Die Anmeldefrist läuft im Sommer zwischen 1. Juli und 13. August 2021.

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„Eine Entscheidung könnte immer auch falsch sein.“

Die Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor schwierige Fragen, über die zu entscheiden ist: Welches Leben ist mit welchem Aufwand zu schützen? Wie sehr kann man die Freiheit des Einzelnen einschränken? Und kann man jemanden zu seinem (Impf-)Glück zwingen? Wir haben mit dem Philosophen Martin Weiss über Entscheidungen und Ethik gesprochen.

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Dem Mythos auf der Spur


Wenn wir von einem Mythos sprechen, handelt es sich oft um etwas Erfundenes, etwas Phantastisches. Die Philosophin Mayya Soboleva vertritt jedoch in einem aktuellen Forschungsprojekt, gefördert vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, eine andere Position.

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Corona-Leugnung zwischen Notstandsagieren und Handeln

Die Philosophin Alice Pechriggl hat für die Serie „philosopher en temps d’épidémie“ einen Essay verfasst, den Sie hier in der Originalfassung lesen können. Das (französischsprachige) Video dazu gibt’s hier.

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Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens

Mayya Soboleva erarbeitet, gefördert vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, ein neues philosophisches Modell, wie wir den Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens begreifen können.

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„Tractatus“-Shortlist-Nominierung für Philosophin Ursula Renz

Die Shortlist für den hoch dotierten Essaypreis „Tractatus“ des Philosophicum Lech wurde nun veröffentlicht. Unter den Nominierten befindet sich Philosophin Ursula Renz, Professorin am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt.    Weiterlesen

Philosophie studieren: Liebe zur Weisheit theoretisch verstehen und praktisch leben

Namita Herzl studiert Philosophie, schwärmt von der Freiheit des Curriculums, den Diskussionen mit Professorinnen und Professoren und ihrer Liebe zur Weisheit. Wo sie sich beruflich sieht, was sie anderen mitgeben möchte und wieso sie ein Studium in Klagenfurt einem in Wien vorzieht, verrät sie uns im Interview.

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Was denn bitte ist kulturelle Identität?

Kulturelle Identität ist zu einem Kampfbegriff des Populismus geworden. Die Philosophin Ursula Renz wagt sich an eine Diskussion des umstrittenen Begriffs und legt mit ihrem Buch „Was denn bitte ist kulturelle Identität?“ den Versuch einer „Orientierung in Zeiten des Populismus“ vor. Eines der Ergebnisse ihres Essays: „Obwohl kulturelle Prägungen einen großen Einfluss auf uns ausüben und unser Leben nachhaltig prägen, ist es irreführend zu glauben, es ginge dabei um eine Frage unserer Identität.“

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„Die Geschlechterklasse brauchen wir nicht mehr, außer in Begehrensangelegenheiten. Und diese sind zutiefst privat.“

Die Fortschrittlichkeit im Umgang mit Menschen, die sich in den Kategorien Mann/Frau nicht einordnen können oder wollen, lässt sich am lebenspraktischen Beispiel von Unisex-Toiletten ablesen. Während diese in so manchem skandinavischen Land eine Selbstverständlichkeit sind, wurde deren Installation in öffentlichen Gebäuden kürzlich von Donald Trump wieder verboten. Universitäten wie die University of California, Berkeley halten dagegen. Die Argumente, warum an der Binarität der Geschlechter so unbedingt festgehalten werden müsse, sind häufig stark affektiv. Weltweit ist anzunehmen, dass rund 1,7 Prozent der Menschen intergeschlechtlich sind. Aktuell wurde hierzulande vom Verfassungsgerichtshof für das Personenstandsgesetz festgestellt, dass zwar die Eintragung des Geschlechts in Personenstandsregister und –urkunden nötig sei, dieses aber nicht auf männlich oder weiblich beschränkt sein dürfe. Der VfGH ließ dabei offen, wie das dritte Geschlecht zu bezeichnen ist. Wir haben mit Alice Pechriggl aus Anlass der Tagung „Gender in Transition“ darüber gesprochen, warum das Beharren auf die Zweigeschlechtlichkeit in vielen Bereichen so standhaft ist und warum sie trotzdem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht.

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Von der Fliege im Fliegenglas: Neue Einsichten zur Denk- und Arbeitsweise von Ludwig Wittgenstein

„Was ist dein Ziel in der Philosophie? – Der Fliege den Weg aus dem Fliegenglas zeigen.“ So heißt es in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen, §309. Wie er die Metapher genau verstanden haben wollte, wurde aus seinen publizierten Texten nicht in derselben Weise klar, wie dies nun anhand der Mitschriften der „Whewell’s Court Lectures“ (1938-1941) deutlich wird. Die Wittgenstein-Forscher Volker Munz und Bernhard Ritter haben die Vorlesungsmitschriften redigiert, mit Einleitungen und Verweisen auf publizierte Schriften versehen und zeitlich eingeordnet. Nun ist das Buch dazu erschienen, das viel Erhellendes zu Wittgensteins Denken bereithält.

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