Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Institut für Philosophie

„Tractatus“-Shortlist-Nominierung für Philosophin Ursula Renz

Die Shortlist für den hoch dotierten Essaypreis „Tractatus“ des Philosophicum Lech wurde nun veröffentlicht. Unter den Nominierten befindet sich Philosophin Ursula Renz, Professorin am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt.    Weiterlesen

Philosophie studieren: Liebe zur Weisheit theoretisch verstehen und praktisch leben

Namita Herzl studiert Philosophie, schwärmt von der Freiheit des Curriculums, den Diskussionen mit Professorinnen und Professoren und ihrer Liebe zur Weisheit. Wo sie sich beruflich sieht, was sie anderen mitgeben möchte und wieso sie ein Studium in Klagenfurt einem in Wien vorzieht, verrät sie uns im Interview.

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Was denn bitte ist kulturelle Identität?

Kulturelle Identität ist zu einem Kampfbegriff des Populismus geworden. Die Philosophin Ursula Renz wagt sich an eine Diskussion des umstrittenen Begriffs und legt mit ihrem Buch „Was denn bitte ist kulturelle Identität?“ den Versuch einer „Orientierung in Zeiten des Populismus“ vor. Eines der Ergebnisse ihres Essays: „Obwohl kulturelle Prägungen einen großen Einfluss auf uns ausüben und unser Leben nachhaltig prägen, ist es irreführend zu glauben, es ginge dabei um eine Frage unserer Identität.“

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„Die Geschlechterklasse brauchen wir nicht mehr, außer in Begehrensangelegenheiten. Und diese sind zutiefst privat.“

Die Fortschrittlichkeit im Umgang mit Menschen, die sich in den Kategorien Mann/Frau nicht einordnen können oder wollen, lässt sich am lebenspraktischen Beispiel von Unisex-Toiletten ablesen. Während diese in so manchem skandinavischen Land eine Selbstverständlichkeit sind, wurde deren Installation in öffentlichen Gebäuden kürzlich von Donald Trump wieder verboten. Universitäten wie die University of California, Berkeley halten dagegen. Die Argumente, warum an der Binarität der Geschlechter so unbedingt festgehalten werden müsse, sind häufig stark affektiv. Weltweit ist anzunehmen, dass rund 1,7 Prozent der Menschen intergeschlechtlich sind. Aktuell wurde hierzulande vom Verfassungsgerichtshof für das Personenstandsgesetz festgestellt, dass zwar die Eintragung des Geschlechts in Personenstandsregister und –urkunden nötig sei, dieses aber nicht auf männlich oder weiblich beschränkt sein dürfe. Der VfGH ließ dabei offen, wie das dritte Geschlecht zu bezeichnen ist. Wir haben mit Alice Pechriggl aus Anlass der Tagung „Gender in Transition“ darüber gesprochen, warum das Beharren auf die Zweigeschlechtlichkeit in vielen Bereichen so standhaft ist und warum sie trotzdem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht.

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Von der Fliege im Fliegenglas: Neue Einsichten zur Denk- und Arbeitsweise von Ludwig Wittgenstein

„Was ist dein Ziel in der Philosophie? – Der Fliege den Weg aus dem Fliegenglas zeigen.“ So heißt es in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen, §309. Wie er die Metapher genau verstanden haben wollte, wurde aus seinen publizierten Texten nicht in derselben Weise klar, wie dies nun anhand der Mitschriften der „Whewell’s Court Lectures“ (1938-1941) deutlich wird. Die Wittgenstein-Forscher Volker Munz und Bernhard Ritter haben die Vorlesungsmitschriften redigiert, mit Einleitungen und Verweisen auf publizierte Schriften versehen und zeitlich eingeordnet. Nun ist das Buch dazu erschienen, das viel Erhellendes zu Wittgensteins Denken bereithält.

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Vom Aufkommen der Urteilskraft: Neue Forschungsplattform zu „Judgment“

In der Frühen Neuzeit (1450/1500-1800) kam dem Begriff des Urteils bzw. der Urteilskraft eine neue Bedeutung zu: Es wurden unterschiedliche Praktiken des Urteilens geprägt und eine Kultur des Urteilens geschaffen, die bis heute ein wesentliches Merkmal aufgeklärter Gesellschaften ist. Ziel einer neuen fach- und institutionenübergreifenden Kooperation ist es nun, diesen Begriff und seine wichtige Rolle für die Ausprägung moderner Gesellschaften, die sich Werten der Toleranz und der Wertschätzung von Wissen verpflichten, zu untersuchen. Als erste öffentliche Veranstaltung findet am 2. Mai 2017 die Podiumsdiskussion „500 Jahre Reformation – und kein Ende. Eine Spurensuche in Kärnten“ an der Alpen-Adria-Universität statt.

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Was menschliches Leben auszeichnet

Die Philosophin Ursula Renz fragt danach, wie und in welchem Ausmaß die Tatsache, dass wir der menschlichen Lebensform angehören, unsere Art zu leben beeinflusst. Eine Antwort darauf möchte sie mit den Texten von Baruch de Spinoza finden.

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„Meine praktische Philosophie.“ Der Klagenfurter Herbert-Kreis und Immanuel Kant

Der Klagenfurter Herbert-Kreis um den Industriellen und Mäzen Franz Paul von Herbert (1759 – 1811) war ein Zentrum der österreichischen Aufklärung und frühen Kant-Rezeption. Seine Schwester Maria von Herbert (1769 – 1803) korrespondierte als eine von wenigen Frauen mit dem Königsberger Philosophen. Die diesjährige Herbstausstellung in der Reihe „Kostbarkeiten aus der Bibliothek“ widmet sich Immanuel Kant, dessen Rezeption in Europa und speziell dem Klagenfurter Herbert-Kreis. (Eröffnung: 19. Oktober 2016, 11:30 Uhr) Weiterlesen

Denken ist ausdrücklich erwünscht

Dr. Michael Stephan Kornau hat an der AAU das Doktoratsstudium der Philosophie absolviert. Heute leitet er bei der Sparkasse Vest Recklinghausen das Referat „Generationenmanagement“ und engagiert sich ehrenamtlich im ältesten deutschen stationären Hospiz in Recklinghausen-Süd. Im Interview erzählt er, wie er an die AAU kam, warum ein Rechnungsbeleg hinter seiner Promotionsurkunde liegt und was er an der Universität Klagenfurt besonders schätzt.

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Sehr gutes Resultat der Evaluation des Institutes für Philosophie

Das Institut für Philosophie ist das erste Institut der Fakultät für Kulturwissenschaften, das im Rahmen des neu adaptierten Peer-Review-Verfahrens von externen ExpertInnen evaluiert wurde.

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