Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Insitut für Geschichte

Der Körper des Kaisers: Identität der sterblichen Überreste aus dem Sarkophag Ottos des Großen bestätigt

Seit Jänner 2025 steht das Grabmal Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom im Mittelpunkt eines umfangreichen Projekts zur Dokumentation und Konservierung dieses bedeutenden Denkmals. Nachdem der steinerne Sarkophag sowie der darin aufgefundene, ebenfalls stark konservierungsbedürftige Holzsarg im letzten Jahr geöffnet worden waren, wurde der Grabinhalt mit großem Aufwand in den letzten Monaten dokumentiert und zur Sicherung, Erhaltung und Untersuchung entnommen. Anfang 2026 bildete sich eine multidisziplinäre Forschungsgruppe, der auch Thomas Wozniak, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Grundwissenschaften am Institut für Geschichte der Universität Klagenfurt angehört. Das Team widmet sich der grundlegenden anthropologischen, medizinischen und naturwissenschaftlichen Untersuchung der sterblichen Überreste aus der Grablege. Die bisherigen Erkenntnisse wurden am 18. März im Rahmen eines Pressetermins in Magdeburg vorgestellt.

Weiterlesen

Vergessene Kriegsgefangene: Neue Forschung zu sowjetischen Soldat:innen im Zweiten Weltkrieg

Millionen sowjetischer Soldat:innen gerieten im Zweiten Weltkrieg in deutsche Gefangenschaft – mehr als die Hälfte starb an Hunger, Gewalt und den katastrophalen Lagerbedingungen. Die Historikerin Alexandra Pulvermacher spricht im Interview über das Schicksal der sowjetischen Rotarmist:innen in der besetzten Ukraine und erklärt dabei, warum dieses Thema bis heute nur unzureichend erforscht ist.

Weiterlesen

Wie füllten Adelige in der Habsburgermonarchie ihre Kassen?

Geld und Reichtum fallen nicht vom Himmel, das galt schon für adelige Familien der Habsburgermonarchie. Die Untersuchungen von Veronika Hyden-Hanscho, Assistenzprofessorin am Institut für Geschichte, zeigen, wie strategisch der Adel beim Vermehren seines Hab und Guts vorging. Im Interview spricht sie über Einkommen, Management und ökonomisches Denken dieser Familien.

Weiterlesen

Andrea Ettinger für Arbeit über Weltwirtschaftskrise von 1929 ausgezeichnet

Die Klagenfurter Ökonomin Andrea Ettinger wurde mit dem „Preis des Geschichtsvereines für Kärnten und des Landeshauptmannes von Kärnten“ ausgezeichnet. Sie erhielt ihn für ihre Masterarbeit über die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise von 1929 auf die Kärntner Industrie. Die Überreichung des mit 3.000 Euro dotierten Preises erfolgte am 2. April 2025 durch Geschichtsvereins-Direktor Wilhelm Wadl und Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser. 

Weiterlesen