Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Insitut für Anglistik und Amerikanistik

Eingetaucht ins Wörtermeer: Poetische Metaphern

Die Situation kennen alle: Sie sitzen vor einem Gedicht und fragen sich: Was hat denn der Autor oder die Autorin damit gemeint? Und: Wie ist die eine oder andere Metapher zu verstehen? Carina Rasse, ÖAW-DOC-Stipendiatin am Institut für Anglistik und Amerikanistik, wird in den kommenden zwei Jahren erforschen, wie Metaphern entstehen und wie sie von den Lesenden entschlüsselt werden.

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Sprache in der Politik: Warum manche den starken Vater mimen

Hinter der Kommunikation von Politikerinnen und Politikern steckt viel Kalkül, ist es doch deren Ansinnen, die eigenen Botschaften zu transportieren und Wählerinnen und Wähler für sich zu gewinnen. Die Linguistin Marta Degani hat sich aus sprachwissenschaftlicher  Perspektive mit Reden von US-PolitikerInnen beschäftigt, darunter Wahlreden von Barack Obama, aber auch von Hillary Clinton und Donald Trump.

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All You Need to Know About Coaching – Einsichten zwischen Theorie, Forschung und Praxis

Am 24. Juni 2019 leitet Eva-Maria Graf vom Institut für Anglistik und Amerikanistik eine Veranstaltung zum Thema „Coaching“ und (linguistische) „Coaching-Forschung“ an der Universität Klagenfurt.

 Coaching Programm

Assoz. Prof.in Dr.in Eva-Maria Graf ist selbst Coach, Trainerin und Angewandte Sprachwissenschaftlerin. Durch ihre Forschung hat sie erheblich dazu beigetragen die deutschsprachige (linguistische) Coaching-Forschung zu etablieren (siehe auch: https://www.aau.at/blog/coaching-bedeutet-ein-gespraech-zu-fuehren/). Sie wird im Zuge der Veranstaltung ihre im April 2019 erschienene Monographie The Pragmatics of Executive Coaching vorstellen, die die erste sprachwissenschaftliche Publikation zum Thema Coaching in Buchlänge darstellt. Außerdem gewährt sie Einblicke in den Ursprung und die Entwicklung der (deutschensprachigen) Coaching-Forschung mit Schwerpunkt auf der (qualitativen) Prozessforschung.

 

Coaching als Beratungsformat hat als Personal- und Organisationsentwicklungsinstrument besonders auch im Kontext von Wissenschaft und Universität in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Ein wissenschaftlich fundierter, aber auch praktisch ausgerichteter Thementag soll mit einem professionellen Hilfe-Format vertraut machen, das Mitarbeiter*innen, Forschende und Studierende für ihre eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung sowie zur Klärung von Karriere-, Führungs- oder Entscheidungsfragen heranziehen können.

Coaching als Forschungsgegenstand ist ein neues, sich gerade erst etablierendes (interdisziplinäres) Feld, dem sich Forscher*innen aus der Linguistik, der Psychologie, der Erziehungswissenschaft, aber auch der Betriebs- und Wirtschaftswissenschaften etc. im Kontext von Outcome- und Prozess-Forschung widmen. Coaching-Forschung vereint quantitative, qualitative und mixed-methods Ansätze und zeichnet sich durch seine praxisrelevante Ausrichtung bzw. die enge Zusammenarbeit mit der Coaching-Praxis aus. Dies zeigt sich u.a. darin, dass viele der anwesenden Wissenschaftler*innen auch selbst als Coaches tätig sind oder Ausbildungen leiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmer*innen das boomende Beratungsformat Coaching aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven näher zu bringen, den aktuellen Forschungsstand zu präsentieren und dabei auch den Bogen zur Coaching-Praxis zu spannen und den Austausch anzuregen. Dazu wird es Vorträge von Expert*innen aus dem In- und Ausland sowie einen Workshop geben (siehe Programm). Die Veranstaltung ist kostenlos, für den Workshop ist eine kurze Anmeldung unter coaching [at] aau [dot] at erforderlich (Achtung: Es gibt leider nur noch ganz wenige Rest- bzw. Wartelistenplätze). Die Vorträge können ohne Anmeldung und auch einzeln besucht werden.

 

Wann: 24. Juni 2019, 09:00 – 17:15
Wo: Stiftungssaal O.0.01

Weitere Informationen: siehe Programm oder unter: https://www.facebook.com/events/413293986091901/

Die Vergangenheit für die Gegenwart nutzen

Andrew Urban ist assoziierter Professor an der Rutgers University New Brunswick in New Jersey. Er arbeitet dort als Historiker an der Abteilung für American Studies und beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte von ArbeiterInnen und MigrantInnen. Im Sommersemester 2019 ist er mit einem Fulbright-Stipendium am Klagenfurter Institut für Anglistik und Amerikanistik. 

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