Auswahl an News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

Güterverkehr mit Hilfe von Mathematik besser planen

Rund 8.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befördern für die Rail Cargo Austria jährlich mehr als 100 Millionen Tonnen Güter. Allein für den Gütertransport werden rund 620 Triebfahrzeuge und 21.500 Wagen eingesetzt. Der Einsatz von Mensch und Maschine will bei diesen komplexen Logistikaufgaben gut geplant sein. MathematikerInnen erarbeiten nun in einem von der FFG geförderten Projekt Algorithmen, die die Planung deutlich verbessern sollen.

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Tatsächliches (Entscheidungs-)Verhalten in ökonomische Modelle integrieren

Ökonominnen und Ökonomen versuchen das Handeln von Akteuren in wirtschaftlichen Zusammenhängen nachzubilden, um so Konsequenzen zu berechnen. Das Problem dabei: Viele teils restriktive Annahmen zum Verhalten von Akteuren entsprechen nicht der Realität. In einem vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank geförderten Projekt will man der Wirklichkeit nun näher kommen.

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Bessere Lösungen für wirtschaftspolitische Fragen berechnen

Ökonomische Variablen wie Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandsprodukt oder Inflation lassen sich durch wirtschaftspolitische Entscheidungen beeinflussen. Ein vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Projekt möchte (mathematische) Entscheidungsunterstützungssysteme verbessern – um letztlich auch bessere volkswirtschaftliche Lösungen zu ermöglichen.

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Die andere Renaissance: internationales Forschungsprojekt „Antiklassizismen im Cinquecento“ gestartet

Die italienische Literatur des 16. Jahrhunderts ist durch den Rückgriff auf antike und volkssprachliche Modelle geprägt, denen eine maßgebliche Vorbildfunktion zugesprochen wird. Dieser Tendenz stehen Texte aus derselben Zeit gegenüber, die gegen den vorherrschenden Klassizismus opponieren. Im Zuge einer deutsch-österreichischen Forschungskooperation, an der auch die Romanistische Literaturwissenschaft (Susanne Friede, Aina Sandrini) der Universität Klagenfurt beteiligt ist, soll erstmals eine umfassende Untersuchung und Systematisierung antiklassizistischer Literatur des Cinquecento vorgenommen werden.

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Schwärme erobern die Produktion

Im Forschungsprojekt SWILT entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Industrie4.0-Algorithmen nach Vorbildern aus der Natur.

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Effizienz für die große Datenwolke

Auf Youtube werden jede Minute rund 400 Stunden Videomaterial hochgeladen. Die Nutzerinnen und Nutzer sehen sich, den Statistiken von Youtube zufolge, jeden Tag eine Milliarde Stunden Videos an. Dieser Datenverkehr zwischen der „Cloud“ Youtube und den Endgeräten, die zu mehr als der Hälfte mobile Devices sind, muss effizient organisiert werden. Der Informatiker Radu Prodan arbeitet an der Effizienz solcher verteilter und paralleler Systeme. Im Interview spricht er über die Möglichkeiten und die Unmöglichkeiten, die uns in Zukunft erwarten und uns vor enorme Herausforderungen für Technik, Mensch und Natur stellen.

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Holzstämme automatisiert in Sägewerke einbringen

Holzstämme werden in Sägewerken schon blitzschnell zu Brettern weiterverarbeitet. Relativ langsam funktioniert hingegen das Einlegen der Holzstämme vom Lastwagen in das Sägewerk. In einem FFG-geförderten Projekt versucht man nun, diesen Schritt zu automatisieren.

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Demokratischeres Social-Media-Netzwerk als Forschungsziel

Facebook, Twitter und Co. sind zentralisierte Plattformen, die Privatunternehmen gehören und die die jeweiligen Netzwerke kontrollieren. Ein internationales EU-H2020-gefördertes Projekt unter der Projektleitung von Radu Prodan (Universität Klagenfurt) will nun mit der Blockchain-Technologie ein dezentrales Social-Media-Ökosystem schaffen.

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Machen Romane uns zu besseren Menschen? Untersuchungen anhand ethnischer amerikanischer Literatur

Spricht Präsident Donald Trump zu seinem Volk, fallen häufig diskriminierende Stereotype zu den afroamerikanischen, mexikanisch-amerikanischen sowie muslimischen Communities. Das Narrativ, dass von diesen Gruppen eine Bedrohung auf die amerikanische Nation ausgehe, prägt zahlreiche gegenwärtige Diskurse. Aber es gibt auch Gegenentwürfe. In einem vom FWF geförderten Projekt nehmen AmerikanistInnen nun in den Blick, in welcher Form ethnische amerikanische Literatur ihre LeserInnen dazu einlädt, imaginativ in die Rolle eines anderen schlüpfen und die Welt aus dessen Augen neu zu sehen. Weiterlesen

Das Konflikthafte als Teil einer europäischen Demokratie

Im EU-H2020-Projekt TRACES arbeiten Kunst und Wissenschaft gemeinsam an neuen Diskussionsräumen zu umstrittenen und schmerzhaften geschichtlichen Ereignissen, die bis heute fortwirken. Das Projekt, das nun in seinem letzten Drittel aktiv ist, wurde mit dem „European Year of Cultural Heritage 2018 (EYCH) label“ ausgezeichnet. Der Projektkoordinator Klaus Schönberger, Professor am Institut für Kulturanalyse, erklärt im Interview, was man bisher an Erkenntnissen gewonnen hat.

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