Auswahl an News seitens der Universität Klagenfurt zu Forschung

Das Konflikthafte als Teil einer europäischen Demokratie

Im EU-H2020-Projekt TRACES arbeiten Kunst und Wissenschaft gemeinsam an neuen Diskussionsräumen zu umstrittenen und schmerzhaften geschichtlichen Ereignissen, die bis heute fortwirken. Das Projekt, das nun in seinem letzten Drittel aktiv ist, wurde mit dem „European Year of Cultural Heritage 2018 (EYCH) label“ ausgezeichnet. Der Projektkoordinator Klaus Schönberger, Professor am Institut für Kulturanalyse, erklärt im Interview, was man bisher an Erkenntnissen gewonnen hat.

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Ist ein Team der Besten immer das beste Team?

Bei den olympischen Spielen in Sotschi 2014 schied das für Gold programmierte russische Eishockey-„Dream-Team“ im Viertelfinale nach einer Serie von enttäuschenden Spielen gegen Finnland aus. Und das, obwohl das Team praktisch nur aus Superstars, also den stärksten Einzelspielern aller Teams, bestand. War das bloß Zufall, oder gibt es dafür eine systematische Erklärung?

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10. Oktober in Kärnten: FWF-Projekt stellt den Mythos auf den Prüfstand

Wie gehen die Kärntnerinnen und Kärntner mit den Erinnerungen und den Inszenierungen zum 10. Oktober um, dem Termin der Volksabstimmung 1920, bei der es in Südkärnten um den Verbleib bei Österreichs ging? 2020 jährt sich das Ereignis zum 100. Mal. Der Theatermacher Bernd Liepold-Mosser geht gemeinsam mit dem Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität dem Mythos auf den Grund.

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Schnell & automatisch reagieren: Neue Techniken für cyber-physische Systeme

Die Informatik kann Lösungen für gegebene Probleme errechnen. Ändert sich das Problem jedoch stetig, wie im Fall eines Verkehrssystems, haben es die so genannten flexiblen cyber-physischen Systeme schwer, stets optimale Lösungen vorzuschlagen. In einem von der FFG geförderten Projekt versucht man nun mit Methoden der Wissensverarbeitung, neue Ansätze zu entwickeln, die ein automatisiertes und schnelles Reagieren auf neue Gegebenheiten ermöglichen.

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Solide mathematische Grundlage für Simulationen

Wenn die Wissenschaft Prozesse modelliert, tut sie dies häufig mit dem Ziel, durch Simulationen an Computern zukünftige Szenarien zu errechnen. In einem FWF-Projekt geht es nun darum, durch Integro-Differenzengleichungen beschriebene Prozesse besser zu fassen.

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Vom Außen aufs Innere schließen: Inverse Probleme in der Mathematik ermöglichen neue Einblicke

Inverse Probleme in der Mathematik bestimmen die Ursachen für Effekte: Beispielsweise kann man über das Messen von Spannungsverteilung an der Körperoberfläche auf die Beschaffenheit des Gewebes im Körper schließen. Die Lösung solcher Probleme ist derzeit häufig sehr rechenzeitintensiv. Barbara Kaltenbacher arbeitet daher nun in einem FWF-Projekt an neuen Rechenverfahren für allgemeine inverse Probleme.

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Neues Forschungsprojekt: Was passiert zwischen den Psychotherapiestunden?

Eine Psychotherapiestunde dauert in der Regel 50 Minuten und findet häufig einmal in der Woche statt. Die Psychotherapieforschung vermutet, dass zwischen den Therapiesitzungen relevante Prozesse ablaufen. Diese möchte nun ein Forschungsteam rund um Professorin Sylke Andreas und Doktorand Thorsten-Christian Gablonski, gefördert vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank, untersuchen und darauf basierend eine App entwickeln, die die so genannten Intersession-Prozesse erhebt, kontrolliert und fördert.

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Technologie der Zukunft: Projekt zu cyber-physischen Systemen gestartet

Bei cyber-physischen Systemen arbeiten mechanische und elektrotechnische Komponenten unterstützt von Software so zusammen, dass sie selbstständig und eigeninitiativ miteinander vernetzt zu Problemlösungen kommen. In einem aktuellen EU-Horizon2020-Projekt entwickeln nun Forscherinnen und Forscher Werkzeuge und Methoden für die nächste Generation von CPS-Systemen.

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Wissenschaft und Kunst reflektieren europäisches Kulturerbe

Gibt es ein harmonisches europäisches Kulturerbe, oder ist es nicht im Gegenteil so, dass die europäische Kultur durch ihre Konflikte und historischen Brüche gekennzeichnet ist? Ist es möglich, festgefahrene Fronten zu überwinden, um zu einer europäischen Imagination zu kommen, in der Differenzen und Widersprüche selbstverständlicher Teil des Gemeinsamen sind? ForscherInnen und Kulturschaffende in neun europäischen Ländern gehen dieser Frage in einem EU-Horizon-2020-Projekt nach. Anfang Mai treffen sie sich in Klagenfurt zu einer Auftaktveranstaltung.

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Avantgarde zwischen Jazz, Girls und Technikeuphorie


Das blühende internationale Kulturleben im Österreich der Zwischenkriegszeit als Großforschungsprojekt.

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