Testimonials des Masterstudiums Visuelle Kultur

Beiträge

Visuelle Kultur: man merkt, dass alle offen für Neues sind

Dass Hannah Kröll einmal an der Uni Klagenfurt studiert, hätte sie sich noch zur Maturazeit selbst nicht gedacht. Die Lienzerin wollte ursprünglich 3D-Animation studieren, landete dann zwischenzeitlich bei Grafikdesign und hat letztlich ihren Platz in Klagenfurt im Germanistik-Studium gefunden. Zur Krönung studiert sie nun den Master Visuelle Kultur, in dem sie sowohl ihre Liebe zur Sprache als auch zum Visuellen vereinen kann. 

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Medien- und Kommunikationswissenschaften studieren: Individuell und praxisnah

Als gebürtiger Kärntner kennt Adrian Schatzmayr die Vorzüge des Lebens im Süden Österreichs. Nachdem er als Kleinkind nach Salzburg zog, dort die Schule besuchte und seine Matura am BRG Akademiestraße im Informatikzweig absolvierte, hat es ihn letzten Endes wieder nach Kärnten gezogen, wo er heute Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert. Welche Schwerpunkte er an seinem Studium mag, was für ihn den Campus erlebenswert macht und was er in den USA gemacht hat, erzählt er uns im Interview.

Warum hast du dich dazu entschlossen zu studieren? Und wie hast du dich für unsere Uni entschieden?

Direkt im Anschluss meines schulischen Werdeganges wollte ich mein Interesse an Medien weiter vertiefen. Ich würde mich selbst als Cineasten beschreiben und mich haben Filme und Serien seit meiner Kindheit fasziniert. Deshalb habe ich mich zunächst an einer FH in Salzburg beworben. Nach einem gescheiterten Bewerbungsversuch wurde mir der Rat gegeben, ich solle etwas mehr Praxiserfahrung sammeln und es im darauffolgenden Jahr erneut versuchen. Gesagt getan. Ich konnte bei verschiedenen Film- und Serien-Drehs als Setrunner und Videooperator mitarbeiten und hautnah miterleben, was es heißt ein Film- beziehungsweise Serienprojekt umzusetzen und vor allem wie viel Arbeit dahintersteckt. Im Jahr 2017 habe ich mich dann nochmals bei der FH beworben und parallel dazu an der Uni Klagenfurt. Auf die Idee hat mich mein Vater gebracht, der selbst lange beruflich in Klagenfurt tätig war. Bei der FH ist auch der zweite Versuch nicht geglückt, aber diesmal hatte ich ja ein Ass im Ärmel. Klagenfurt war also nicht meine erste Wahl, aber ich bin froh diese Entscheidung getroffen zu haben und habe es nie bereut hier zu studieren.

Wann und wie hast du herausgefunden was du studieren willst?

Es kristallisierte sich für mich heraus, dass bei meiner neugewonnenen Berufserfahrung noch ein theoretisches Grundgerüst fehlt. Dem Vorschlag meines Vaters folgend, habe ich mich auf der Website der AAU schlau gemacht, welche Studienrichtungen angeboten werden. Bei meiner Recherche bin ich auf das Studium Medien- und Kommunikationswissenschaften gestoßen und da wusste ich, dass das das Richtige für mich ist.

Welcher Moment wird dich immer an dein Studium hier erinnern?

Abgesehen von den vielen positiven Erinnerungen, die ich mit meiner Zeit an der AAU verbinde, waren es vor allem die Uni-Veranstaltungen, die mir am meisten in Erinnerung bleiben werden. Vor allem die ÖH-Skitage auf der Turracher Höhe und die Bootsparties am Wörthersee waren für mich einzigartige Erlebnisse, die ich mit meinen Studienkolleg*innen teilen durfte. Bei jeder dieser Veranstaltungen konnte ich neue Kontakte knüpfen und interessante und nette Leute kennenlernen. Meiner Meinung nach machen vor allem diese Momente das Campusleben wirklich (er-)lebenswert.

Was macht dein Studium für dich zu etwas Besonderem?

Es verbindet kommunikationswissenschaftliche Aspekte mit älteren und neueren Medien. Diese Kombination, würde ich behaupten, ist österreichweit einzigartig und bietet einem die Möglichkeit nicht nur theoretische Kommunikationsmodelle zu studieren, sondern auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Ich bezeichne mich als praktisch denkenden Menschen und verstehe und merke mir Dinge einfach besser, wenn ein Bezug zur Praxis hergestellt werden kann.

Welche Themen gefallen dir in deinem Studium am besten?

Spannend finde ich die Medienlandschaft Österreichs, die Wechselwirkung zwischen Öffentlichkeit, Demokratie und Medien, Stuart Halls Beitrag zu den Cultural Studies und die praktischen Kurse und Seminare, in denen man selbst Projekte organisieren und realisieren kann.

Wie erklärt man den Inhalt des Studiums seiner Familie oder Freunden?

Meistens lautet die Frage: „Was kannst du nach dem Studium machen?“ und nachdem man sich ein sehr breites Wissen aus beispielsweise Moderation, PR, Marketing und Journalismus aneignet, kristallisiert sich eben individuell heraus, auf welchen Bereich man sich spezialisieren will.

Hast du Erfahrungen im Ausland gesammelt? Erzähle uns etwas darüber.

Ich hatte das Privileg ein Auslandssemester in den USA an der University of Illinois at Urbana Champaign (UIUC) zu absolvieren. In diesen vier Monaten habe ich ein ganz anderes Leben, viele neue Bekanntschaften und Freunde, sowie auch eine andere Kultur kennen lernen dürfen. Abgesehen vom sprachlichen Benefit war es eine unglaubliche Bereicherung eine andere Uni in einem anderen Land besuchen zu können. Die USA waren schon lange auf meiner To-Do-Liste und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen und wahrgenommen habe für eine längere Zeit dorthin zu gehen. Ich kann nur jeder und jedem ans Herz legen ein Auslandssemester zu machen, denn so eine Möglichkeit bietet sich nicht oft.

Wo holst du dir an der Uni Hilfe, wenn du etwas brauchst oder mal nicht weiterweißt?

Wenn es um Fachspezifisches geht, melde ich mich meistens bei der zuständigen Abteilung oder der Studienprogrammleitung. Bei generellen Fragen wende ich mich entweder an Studienkolleg*innen oder auch an die ÖH.

Hat sich dein Blick auf die Welt durch das Studium verändert?

Ja, vor allem dahingehend, dass ich viele Menschen kennengelernt habe, die ich anderswo vielleicht nicht getroffen hätte, wodurch ich etwas weiter über meinen eigenen Tellerrand hinausschauen konnte. Außerdem lernt man an der Universität kritisch zu denken und man hinterfragt automatisch mehr Dinge im Alltag, als man es vielleicht vorher getan hat.

Was gefällt dir daran Student zu sein?

Vor allem die Möglichkeit sich weiterzubilden und Dinge auszuprobieren, die man sonst nie machen würde und sich so zusätzlich Gedanken machen zu können in welche Richtung man beruflich gehen wird. Und natürlich das Leben am Campus, auch wenn das gerade stark unter Corona leidet. Außerdem bietet das USI, aus sportlicher Sicht, viele spannende Kurse an, bei denen man sich auch körperlich ausprobieren kann. Und, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit unkompliziert Zeit im Ausland studieren und verbringen zu können.

Machst du noch etwas neben dem Studium? Lässt sich das gut kombinieren?

Ich arbeite noch in der e-Learning-Abteilung der AAU. Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß und das Arbeitsklima mit den Kolleg*innen könnte nicht besser sein. Aufgrund der flexiblen Arbeitseinteilung ist es mir möglich meine Lehrveranstaltungen und meine Arbeitsstunden gut miteinander zu kombinieren. Und natürlich treffe ich mich auch gerne mit meinen Freund*innen und meiner Familie und bin für (fast) jeden Spaß zu haben. An regnerischen Tagen gehe ich gerne ins Kino und sobald die Sonne scheint findet man mich am See oder am Tennisplatz.

Warum sollte man an unserer Uni studieren?

Erstens, weil wir eine sehr moderne Uni sind und der Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden persönlicher ist als bei anderen Universitäten. Das bietet den Vorteil, dass man auf individuelle Bedürfnisse eingehen und zusammen qualitativ bessere Lösungen für Probleme finden kann. Ein weiterer Punkt ist das Thema Freizeitgestaltung. Vor allem im Sommer kann man Radfahren, Bergsteigen, Wandern gehen oder einfach den Wörthersee genießen. Viele Freunde haben mich oft belächelt und gefragt: Warum studierst du in Klagenfurt? Was ist so besonders an der AAU? Ich antwortete immer: „Habt ihr einen See vor der Haustüre?“ Darauf wissen die meisten nicht was sie sagen sollen oder geben mir sogar recht.

Was magst du an Klagenfurt?

Mir gefällt die Stadt an sich mit dem Neuen und dem Alten Platz, die Verbundenheit zu Eishockey, im Speziellen zum KAC. Ich liebe den Wörthersee und die geografische Nähe zu Italien und Slowenien. Vor allem das südländische Lebensgefühl ist spürbar, wenn man durch die Gassen Klagenfurts spaziert.

Worüber wärst du froh gewesen, wenn es dir jemand vor dem Studium erzählt hätte? Also, was ist dein Tipp für Studienanfänger*innen?

Anfangs war ich ziemlich überfordert mit der Organisation meiner Lehrveranstaltungen. Wenn man bei den Einführungsveranstaltungen nicht genau aufpasst, ist man gleich etwas verloren. Am besten macht man sich also zu Beginn einen Termin bei der ÖH aus, um zur Stundenplanerstellung beraten zu werden. Oder man wendet sich an die Uni oder jemanden, der*die schon in einem höheren Semester ist. Man bekommt auf jeden Fall Unterstützung, wen man fragt!

Wort-Rap

  • Meine Lieblings-LV war… “Producing Videos to Support (e-)Learning”
  • Mein Studi-Leben ist… herausfordernd und lustig
  • Uni geht nicht ohne… Uniwirt
  • Mich motivieren… meine Freundin, Freunde und meine Familie
  • Mein Traumjob… ist Moderator

Master Visuelle Kultur: von Bildern, individueller Wahrnehmung und unserer Gesellschaft

Nachdem sie das Gymnasium in Klosterneuburg besucht hatte, war Karolina Wochocz auf der Suche nach dem richtigen Studium. Sie probierte sich aus und merkte schnell, dass ein ‚vernünftiges‘ Studium nicht auch gleichzeitig das ‚richtige‘ Studium sein muss. Also studierte sie Kunstgeschichte im Bachelor und probierte das junge Master-Studium Visuelle Kultur, das auf diese Weise nur in Klagenfurt angeboten wird, aus. Heute ist sie dankbar dafür, in sich selbst vertraut zu haben und rät jedem jungen Menschen, ein Studium zu wählen, das einen begeistert.

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klagenfurtarts, der Vlog: in Kärnten gibt es viel zu entdecken

Was passiert, wenn eine Gruppe motivierter Studentinnen auf eine spannende Lehrveranstaltung trifft? llagenfurtarts entsteht. Was es genau mit diesem Projekt auf sich hat, verraten uns die 7 Köpfe, die dahinterstecken. 

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Visuelle Kultur: Bilder und visuelle Praktiken begegnen uns in jedem Lebensbereich

Nach dem Besuch des Kunstzweigs am BRG Viktring und der CHS Villach, hat sich die Veldnerin Ida Ulbing dazu entschieden Angewandte Kulturwissenschaft zu studieren. Dann hat sich die vielseitige 24-jährige einen Master ausgesucht, der genauso divers und interessiert ist wie sie – Visuelle Kultur. Im Studium wird alles Visuelle betrachtet, praktiziert und analysiert – Ausstellungen, Postkarten und alltäglich inszeniertes, wie Instagram-Posts.

Warum hast du dich dazu entschlossen zu studieren? Und wie hast du dich für unsere Uni entschieden?

Da ich immer sehr gut in der Schule war, stand für meine Familie, und deshalb auch für mich, fest, dass ich studieren werde – ich habe das eigentlich nie hinterfragt. Obwohl ich rückblickend betrachtet zwar das gemacht habe, was man von mir erwartet hat, weiß ich aus heutiger Sicht, dass es die richtige Entscheidung war. Das Studium hat mir viele neue Perspektiven eröffnet und ich habe mich als Person dadurch stark weiterentwickelt. Durch die Gegebenheiten von Freund und Wohnung in Klagenfurt, war es super, dass es die Uni Klagenfurt gibt. Vom Gefühl her wusste ich eigentlich schon immer, dass ich gerne in Kärnten bleiben will, weil ich in einer großen Stadt den See und die Berge einfach zu sehr vermissen würde.

Wann und wie hast du herausgefunden was du studieren willst?

Mein Weg zum Studium war ziemlich chaotisch. Ich bin vielseitig interessiert, deshalb wollte ich auf jeden Fall studieren. Nur was wusste ich nicht. Beim ersten Studium, für das ich mich interessiert habe, war ich zu spät für die Aufnahmeprüfung, danach wurde ich bei einem anderen Studium durch ein Missverständnis nicht angenommen. Ich begann ein weiteres Studium, nur um dann herauszufinden, dass es nicht das Richtige war. Ich habe dann angefangen zu arbeiten bis zu dem Zeitpunkt als mein damaliger Freund begonnen hat in Klagenfurt Angewandte Kulturwissenschaft zu studieren. Da dachte ich, das könnte doch auch etwas für mich sein und inskribierte mich. Schlussendlich war das genau die richtige Entscheidung. Im Zuge des AKuWi-Studiums fand ich Freude am Studieren und inskribierte mich drei Semester später ebenfalls für den Psychologie-Bachelor. Nach dem Abschluss des AKuWi-Bachelors war mir schon klar, dass es mit dem Master Visuelle Kultur weitergehen würde, weil ich schon während des Bachelors in einige Lehrveranstaltungen hineinschnuppern konnte. So fand ich auf Umwegen zum richtigen Studium.

Was nimmst du aus dem Studium mit?

Bei interessanten Themen selbst zu recherchieren und sich weitere Informationen einzuholen, um sich eine eigene Meinung bilden und vertreten zu können. Studieren heißt auch kritisch zu sein.

Was macht dein Studium für dich zu etwas Besonderem?

Für mich ist der Master Visuelle Kultur einzigartig, weil das Studium durch seine Vielseitigkeit genau meinen Bedürfnissen entspricht. Bilder und visuelle Praktiken begegnen uns in so gut wie allen Lebensbereichen und Themenfeldern, weshalb man sich innerhalb des Studiums in beinahe jede Richtung vertiefen kann. So kann man sich beispielsweise mit historischen Bildmotiven, aber auch mit Protestplakaten des Klimastreiks oder dem Instagram-Selfie der kleinen Schwester auseinandersetzen. Auch verbindet der Master Visuelle Kultur sowohl theoretische als auch praktische Aspekte von Bildwelten, man hat also neben der theoretischen Auseinandersetzung mit Bildern auch die Möglichkeit, selbst zur Produzent*in von Bildern und visuellen Praktiken zu werden.

Welche Schwerpunkte gefallen dir in deinem Studium am besten?

Ich persönlich interessiere mich am meisten für die außerinstitutionellen Aspekte und den alltäglichen Gebrauch von Bildern, vor allem im politischen und historischen Kontext. Das heißt, mir gefallen vor allem die Schwerpunkte in meinem Studium, in denen es weniger um das Ausstellungswesen, sondern zum Beispiel mehr um den Einsatz von Bildern in Protestkulturen geht oder um visuelle Inszenierungen von Motiven, die Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung und Meinung nehmen. So war eine der spannendsten Erkenntnisse des Studiums für mich zu sehen, wie in der Kolonialzeit über die bewusst inszenierte (fotografische) Abbildung verschiedener Völker ein Bild des exotischen „Anderen“ im europäischen Bewusstsein geformt wurde.

Hast du Erfahrungen im Ausland gesammelt? Erzähle uns was darüber.

Auslandssemester habe ich leider keines gemacht – aber was nicht ist, kann ja noch werden. Doch im Bachelorstudium habe ich im Zuge einer Lehrveranstaltung zur Architektur der Nachkriegsmoderne mit meiner Projektgruppe eine unterirdische Militärbasis aus dem kalten Krieg in Italien entdeckt – das war ziemlich spannend. Außerdem gab es Exkursionen innerhalb Österreichs, die auch sehr interessant waren. Wegen der Pandemie fielen andere, wie die nach Ljubljana, leider aus.

Wo holst du dir an der Uni Hilfe, wenn du etwas brauchst oder mal nicht weiterweißt?

Bei kleinen Fragen oder Problemen wende ich mich in den meisten Fällen zuerst an meine Studienkolleg*innen oder die Studienvertretung, da diese einem oft am besten weiterhelfen können. Bei größeren Anliegen ist es allerdings auch hilfreich, sich an Lehrende oder an die ÖH zu wenden.

Hat sich dein Blick auf die Welt durch das Studium verändert?

Ja, auf jeden Fall. Das fällt mir auch im Alltag immer öfter auf. Ich hinterfrage Dinge viel mehr als zuvor oder mache mir Gedanken über Umstände und Zusammenhänge, auf die ich früher gar nicht geachtet hätte. Auch die zwischenmenschliche Kommunikation und Gesprächsthemen mit Freund*innen und Familie haben sich durch mein Studium und die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, verändert.

Wie erklärt man den Inhalt des Studiums seiner Familie oder Freunden?

Da der Master Visuelle Kultur sehr vielseitig ist und viele sich darunter gar nichts vorstellen können, versuche ich es immer einfach auszudrücken und sage dann meist, es geht darin um alles, was mit Bildern und bildlichen Darstellungen zu tun hat: Kunst, Fotografie, Film, Werbung aber auch um gesellschaftliche (Alltags-)Praktiken, in denen Bilder eingesetzt und zur Kommunikation verwendet werden. Dabei setzten wir uns im Studium sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Herstellung, Verbreitung, Aneignung, Inszenierung, Bedeutung und Rezeption verschiedenster visueller Medien auseinander.

Was gefällt dir daran Student*in zu sein?

Da ich eben sehr offen, vielseitig interessiert und auch hin und wieder unentschlossen bin, gefällt es mir, dass sich mir im Studium so viele neue Perspektiven eröffnen. Man eignet sich Wissen an, man lernt seine Interessen besser kennen und entwickelt sich weiter. So ergeben sich viele neue Chancen und Wege und trotzdem ist man nicht an einen bestimmten Bereich gebunden und kann sich flexibel entfalten. Also erweitert man nicht nur seinen eigenen Horizont, sondern es öffnen sich auch neue berufliche Perspektiven.

Was machst du noch neben dem Studium? Lässt sich das gut miteinander kombinieren?

Ich arbeite sehr viel. Im Sommer als Motorbootfahrerin in einer Wasserskischule und im Winter am Berg als Ski- und Snowboardlehrerin. Im Frühling und Herbst betreue ich neben dem Studium den Skaterpark in Klagenfurt und gehe öfters Babysittern. Das klingt viel, lässt sich aber super mit dem Studium vereinbaren und mir bleibt trotzdem noch genügend Freizeit, in der ich mich am liebsten mit Freund*innen treffe oder sportlich betätige. Neben allen möglichen Wasser- und Wintersportarten, Longboarden und Zumba habe ich seit Kurzem auch Yoga und verschiedene USI-Kurse für mich entdeckt. Ab und zu entspanne ich aber auch einfach mit einem Buch oder bei einem Film auf der Couch.

Warum sollte man an unserer Uni studieren?

Abgesehen von der einzigartigen Lage direkt am See und der schönen Umgebung, ist die Uni deshalb die beste Wahl, weil sie so familiär ist und man sich als Student*in auch wirklich wahrgenommen fühlt. Mit vielen Lehrenden kann man sich persönlich austauschen und bei Problemen findet man schnell die richtige Ansprechperson. Ich habe auch den Eindruck, dass die Uni stets bemüht ist, sich weiterzuentwickeln und die Struktur, den Unialltag und vor allem die Studien bestmöglich zu gestalten, wobei auch auf die Meinung von Studierenden Wert gelegt wird.

Was magst du an Klagenfurt?

Ich liebe die Kombination aus Stadt und Natur, die Klagenfurt bietet. Wer wie ich eher Natur- als Stadtmensch ist und trotzdem nicht auf infrastrukturelle Vorteile verzichten möchte, für den*die ist Klagenfurt die beste Option. Ich liebe es im Sommer täglich die Sattnitz mit dem Rad oder Longboard entlang an den See zu fahren, gehe gern am Kreuzbergl spazieren oder auf den Zwanzgerberg und zum Ebenthaler Wasserfall, den ich erst vor Kurzem entdeckt habe. Gleichzeitig ist man schnell in der Innenstadt und hat alles was man braucht. Auch in der Stadt gibt es viele Initiativen und Veranstaltungen von jungen Klagenfurter*innen und Student*innen, die das Stadtleben mitgestalten – auch das finde ich super.

Worüber wärst du froh gewesen, wenn es dir jemand vor dem Studium erzählt hätte? Also, was ist dein Tipp für Studienanfänger*innen?

Mein Tipp: nehmt an den Welcome Days teil. Ich kann mich erinnern, dass ich zu Beginn total überfordert war, da ich keine Ahnung vom System und der Organisation der Uni hatte und mir jede noch so basale Information umständlich bei den anderen Student*innen erfragen musste. Mit den Welcome Days, in denen alles rund um den Unialltag und Studium erklärt wird, kann man sich so einiges an Zeit und Unsicherheiten ersparen.

Wort-Rap

  • Meine Lieblings-LV war… „Mit Bildern kommunizieren. Postkarten, visuelle Kultur und Öffentlichkeit“.
  • Mein Studi-Leben ist… vielseitig.
  • Uni geht nicht ohne… Exkursionen.
  • Mich motivieren… Professor*innen, mit denen man sich auf Augenhöhe austauschen kann.
  • Mein Traumjob… Uniprofessorin oder Wissenschaftsjournalistin.

Master Visuelle Kultur: Film, Fotografie und Bildende Kunst – die Vielfalt, die ich mir gewünscht habe

Stefanie Leeb studiert Germanistik und Visuelle Kultur im Masterstudium. Ihr Engagement in und ihr Interesse an verschiedenen Dingen zeigte sich schon in ihrer Schulzeit. Durch den Besuch der CHS Villach und der HLW Spittal an der Drau sammelte sie bereits Erfahrungen im Tourismus, der Freizeitwirtschaft oder dem Bereich Gesundheit und Soziales. Jetzt belegt sie zwei Studien, die sich gegenseitig wunderbar ergänzen. Wie das genau geht, verrät sie uns im Interview.

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Erzählen mit und über Bilder: Von privater Fotografie, Lehrmitteln und Stereotypen

In einem Seminar zu Digitalem Kuratieren beschäftigten sich Studierende der Universität Klagenfurt mit Beständen aus der Fotosammlung des Volkskundemuseum Wien und gestalteten daraus eine Online-Ausstellung zu den Themen Alkohol-Abstinenz, private Reisefotografie und volkskundliche Blicke auf die „Huzulen“. Die Präsentation findet am Donnerstag, den 15. Juli 2021 um 12.30 Uhr online statt.

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Einblick in die Lehre… 3 Fragen an Marko Zubak

Night Studies beschäftigen sich mit der Erforschung städtischer Nächte. Marko Zubak spricht im Interview über die Dimensionen dieses interdisziplinären Forschungsgebiets und darüber, was Studierende in seiner Lehrveranstaltung lernen sollen. 

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Ob Film, Kunst oder Fotografie, die Bereiche der visuellen Kultur gehen ins Unendliche

Die gebürtige Kärntnerin Yvette Rosalie Puff hat in Innsbruck Germanistik studiert. Mittlerweile hat es sie wieder zurück in die Heimat verschlagen, wo sie nun in Klagenfurt das Masterstudium Visuelle Kultur belegt. Wie sie auf das Studium aufmerksam geworden ist und was ihr daran besonders gefällt erklärt sie uns im Gespräch.

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Das Visuelle ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken

Florian Gucher kommt aus St. Stefan im Gailtal, studiert im Master Visuelle Kultur und Germanistik. Er möchte im Kulturjournalismus tätig sein. Da das Studium Visuelle Kultur ihm in beruflicher Hinsicht viele Perspektiven öffnet, war für ihn die Entscheidung für das Studium schnell getroffen. Mit uns spricht er über Visuelle Kultur im Alltag, seine Erfahrungen in Klagenfurt und gibt Einblicke in die kuratorische Praxis.

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