Alle News von der Fakultät für Kultur- und Bildungswissenschaften

Einkommenssituation des Adels in der Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert

Veronika Hyden-Hanscho arbeitet am Institut für Geschichte der Universität Klagenfurt an ihrer Habilitationsschrift zur Einkommenssituation des Adels in der Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert. Protoindustrien, wie das abgebildete Manufakturdorf der Familie Waldstein in Horní Litvínov/Oberleutensdorf in Böhmen nach einem Kupferstich von Birckhart und Reiner 1728, sowie Geldinvestitionen, Kreditgeschäfte und die Güterverwaltung stehen im Zentrum der Betrachtung. Ihr Projekt ist Gegenstand eines Blogbeitrags im Österreichischen Wissenschaftsblog Schrödingers Katze der UNIKO. Nachzulesen unter:

https://www.schroedingerskatze.at/wie-verdiente-der-adel-in-der-habsburgermonarchie-geld/

Was hat meine Uni mit Krieg zu tun? Zivilklauseln als Friedensarbeit in Forschung und Bildung

Vortragsaufzeichnung jetzt online!

Senta Pineau von der in Deutschland bundesweiten Initiative „Hochschulen für den Frieden – Ja zur Zivilklausel!“ sprach am 26.1.2026 auf Einladung des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung über den Auftrag von Universitäten, gerade in Zeiten des Krieges ein Raum der zivilen Forschung und Bildung zu bleiben. Nur dann, so die Referentin, können die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen glaubwürdig verfolgt werden.

Vortrag (ca. 50 Min.)

Video-Teaser (ca. 3 Min.)

 

Zum Inhalt:

Auf welche Weise sind Forschung und Bildung auch an Universitäten mit Aufrüstung, Militarisierung und Krieg verstrickt? Und warum sollten sie das gerade in Zeiten des Krieges nicht sein? Die in Deutschland, einem NATO-Mitgliedsstaat, seit vielen Jahrzehnten aktive Bewegung für Zivilklauseln als Selbstverpflichtung von wissenschaftlichen Einrichtungen, ausschließlich für zivile Zwecke zu forschen und zu lehren, gerät zunehmend unter Druck. Im neutralen Österreich ist das Konzept weitgehend unbekannt. Zugleich forcieren auch hierzulande Fördergeber*innen aus Militär und Rüstungsindustrie immer mehr Kooperationen mit Universitäten und in Bildungseinrichtungen. Diese Entwicklung einer materiellen und finanziellen sowie auch einer diskursiven, kognitiven und affektiven Militarisierung breiter Teile der Gesellschaft und der Normalisierung von Krieg als politische Handlungsoption und gesellschaftliche Realität wollen wir problematisieren.

Wir laden alle Angehörigen der Universität – in Forschung und Lehre, Verwaltung und Leitung – dazu ein, sich mit diesen Fragen in ihrem Wirkungsbereich zu beschäftigen.

Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung / Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

20.02.: Humming Lights – „Bachmann Reloaded“, EP-Präsentation

Die Lyrik Ingeborg Bachmanns in ein modernes, musikalisches Gewand zu hüllen, ist eine Herausforderung, der sich Humming Lights mit Leidenschaft gestellt haben. Die Listening Session bietet erstmals die Gelegenheit, in die vertonten Gedichte hineinzuhören. Umrahmt wird das Programm durch eine Lesung der Originaltexte, die den direkten Dialog zwischen Wort und Klang erlebbar macht.

Am Freitag, 20. Februar 2026, laden das Duo Humming Lights (Susanne Kubelka & Dirk Schilling) gemeinsam mit dem Robert-Musil-Institut zu einem besonderen Abend im Zeichen Ingeborg Bachmanns ein. Im Mittelpunkt steht die exklusive Präsentation der neuen 4-Titel-EP „Bachmann Reloaded“.

  • Freitag, 20.02.2026

  • 19:00 Uhr

  • Robert-Musil-Institut, Klagenfurt, Bahnhofstraße 50, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

  • Listening Session „Bachmann Reloaded“, Kurzlesung, Projektvorstellung „Installation & Audiowalk 100 Jahre Bachmann“.

  • Get-together bei Drinks.

 

Das Kärntner Duo „Humming Lights“ – bestehend aus der Sängerin/Künstlerin Susanne Kubelka und dem Multi – Instrumentalisten/Produzenten Dirk Schilling – meldet sich nach dem 22 er Debüt Album „Rauland“ und der EP „Weltenbruch“ mit einem ambitionierten Projekt zurück.
Auf der 4-Track-EP „Bachmann Reloaded Vol. 1“ vertonen sie das literarische Erbe Ingeborg Bachmanns neu und katapultieren deren Lyrik direkt ins 21. Jahrhundert.

Während das Duo aktuell mit 15 Bachmann-Gedichten live tourt, haben sie für diese Studio-Aufnahmen ihren Sound noch einmal erweitert. In ihrem Studio in Bad Eisenkappel wurde das Fundament aus Gesang, E-Gitarre und Klavier durch Schlagzeug, Bass und den jungen serbischen Trompeter Andrej Maksimović ergänzt.

Das Ergebnis ist ein atmosphärischer Hybrid: Einflüsse aus Jazz und osteuropäischer Melancholie treffen auf alternativen Rock á la Nick Cave, gepaart mit subtilen Facetten von klassischem Gesang und Spoken Poetry.
Susanne Kubelka interpretiert die Texte dabei als musikalisch-schauspielerische Urgewalt – rasant, expressiv und im nächsten Moment zerbrechlich zart. In Kombination mit Dirk Schillings kraftvoll-filigraner Produktion beweisen „Humming Lights“, dass deutschsprachiger Alternative/Art-Rock weit über Genregrenzen hinauswachsen kann!

www.humminglights.net

 

Ausblick auf das Bachmann-Jubiläumsjahr
Neben der EP-Präsentation geben Susanne Kubelka und Dirk Schilling erstmals Details zu einem weiteren Großprojekt bekannt: Im Auftrag der Stadt Klagenfurt entsteht zum 100. Geburtsjubiläum Ingeborg Bachmanns eine große Installation am Hauptbahnhof mit Audiowalk durch die Stadt, die neue künstlerische Maßstäbe setzen wird.

Sophie Marie Kornsee mit dem Europa-Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet

Sophie Marie Kornsee wurde für ihre Masterarbeit mit dem Europa-Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet. Dieser Preis wird an Studierende vergeben, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit den Themen Europa oder Europäische Union sowie deren Auswirkung und Relevanz für Kärnten beschäftigt haben.

Die feierliche Preisverleihung erfolgte am 13. 1. 2026 durch LH Peter Kaiser im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung.

Die ausgezeichnete Masterarbeit mit dem Titel Che storia! Italienisch-deutscher Geschichteunterricht in Theorie und Praxis darf zweifellos als Pionierleistung gesehen werden. Bilingualer Geschichteunterricht ist zwar ein moderner didaktischer Zugang und auch gut erforscht; bislang gab es allerdings keine Studie zur Sprachenkombination Italienisch / Deutsch. Zudem leistet die Studie einen willkommenen Beitrag zur Förderung von Europa-Bewusstsein, vor allem mit dem bilingual aufbereiteten Kapitel über die Geschichte der EU.

Wir gratulieren herzlich!