Alle News von der Fakultät für Kultur- und Bildungswissenschaften

08.06.: Fabjan Hafner

WORT UND TON

Ein Abend für Fabjan Hafner / Večer posvečen Fabjanu Hafnerju

Literarisch-musikalisches Mixtape

Montag, 08. 06. 2026
19.30 Uhr

 

Der Abend ist dem vielschichtigen Werk von Fabjan Hafner gewidmet – Dichter, Übersetzer und sensibler Grenzgänger zwischen den Sprachen und Kulturen. In einer vielstimmigen wie persönlichen Zusammenstellung von Text und Klang wird sein literarisches Schaffen aus unterschiedlichen Perspektiven neu erfahrbar gemacht.

Mit Anna Baar, Peter Svetina und Uroš Zupan treten zwei Autor:innen auf, die wie Hafner in einem erweiterten literarischen Raum zwischen den Welten schreiben. Ihre Beiträge greifen Motive, Haltungen und Resonanzen aus Hafners Werk auf und führen sie in die Gegenwart weiter – persönlich, poetisch und dialogisch.

Den musikalischen Part gestalten Janez Gregorič, Arthur Ottowitz und Wolfgang Puschnig, deren Klänge sich mit den Texten verweben und eine atmosphärische Dichte erzeugen, die über das rein Literarische hinausgeht. So entsteht ein Mixtape im besten Sinne: ein Zusammenspiel von Stimmen, Sprachen und Sounds, das Erinnerung nicht konserviert, sondern lebendig hält.

Die Veranstaltung versteht sich als Hommage, die nicht abschließt, sondern öffnet – für neue Lesarten, neue Verbindungen und ein Weiterdenken im Geiste Fabjan Hafners.

 

Moderation: Dominik Srienc

Der Klang der Monarchie. Eine musikalische Geschichte des Habsburgerreiches – eine Buchvorstellung mit Musik. Mit Prof. Dr. Philipp Ther (Wien)

Dienstag, 02.06.2026, 17.00 Uhr, Universität Klagenfurt, N.1.44

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Kulturanalyse, in Kooperation mit der Gustav Mahler Privatuniversität und der Südosteuropa-Gesellschaft

Das Habsburgerreich stieg seit dem späten 18. Jahrhundert im Konzert der Großmächte ab und stand intern vor tiefen Zerreißproben. Doch die Habsburger rappelten sich immer wieder auf, überstanden Napoleon, einen Staatsbankrott, die Revolution von 1848 und die Niederlagen gegen Preußen und Italien. Haydn, Mozart und Beethoven hielten die Habsburgermonarchie ebenso zusammen wie seine Walzerkönige, Operettenfürsten und Militärkapellmeister. Mit dem »Habsburg-Pop« erreichte die Musik die Massen und wurde zu einem globalen Exportartikel. Das Reich der Musik hummte und summte, sang und tanzte, wirbelte und trommelte und ging erst unter, als die Mittel der Musik im Großen Krieg versagten. Das „vertonte Buch“ bietet mit seiner Kombination von Lesen und Hören von gestreamten Musikbeispielen zugleich ein neues Buchformat.

Philipp Ther ist Universitätsprofessor für die Geschichte Ostmitteleuropas am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien. Er ist der Träger des Wittgenstein-Preises 2019 und Gründer des Research Center for the History of Transformations (RECET).

 

Sozialpädgogischer Fachtag: Ungeteilte Inklusion. Teilhabe ohne Wenn und Aber

Ungeteilte Inklusion. Teilhabe ohne Wenn und Aber

12. Juni 2026 | 09:00 Uhr | Universität Klagenfurt, Raum z.1.09


Der jährliche Sozialpädagogische Fachtag des Arbeitsbereichs Sozialpädagogik und Inklusionsforschung (IfEB) wird diesmal in Kooperation mit der Selbstbestimmt-Leben-Initiative BMKZ sowie dem Accessibility Office / Stabsstelle GMSB der Universität Klagenfurt organisiert.

Unter dem Titel „Ungeteilte Inklusion. Teilhabe ohne Wenn und Aber“ wird der Frage nachgegangen, ob Inklusion in der Praxis tatsächlich unteilbar ist oder weiterhin begrenzt und behindert wird. Dies wird anhand von Beiträgen von Menschen mit Behinderungen aus eigener Erfahrung sowie im Rahmen gemeinsamer Forschung in den Blick genommen und reflektiert. Neben der Identifizierung von Barrieren werden auch innovative, selbst organisierte Wege zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe präsentiert, die als best-practice-Modelle Potential für die Umsetzung auf politischer Ebene aufweisen. 

Programm des Fachtags

Anmeldung erbeten bis 28. Mai 2026!

Condomini di carne e pudore: The Body in Italian Literature – 14.05.2026

Condomini di carne e pudore: The Body in Italian Literature is an international doctoral seminar jointly organized by Ca’ Foscari University of Venice and the University of Klagenfurt, bringing together scholars, postdoctoral researchers, and doctoral candidates to explore representations of the body across literature, philosophy, media, memory studies, and contemporary culture.

Co-moderated by Angela Fabris (University of Klagenfurt) and Alessandro Cinquegrani (Ca’ Foscari University of Venice), the event highlights the growing importance of interdisciplinary and transcultural approaches within the humanities. Through keynote lectures and research presentations, participants investigate how bodies move through texts, histories, technologies, and social spaces — from medieval mysticism to digital media, memory practices, and contemporary trauma narratives.

The seminar features a keynote lecture by Marika Pierdicca (Institute of Cultural Analysis), alongside contributions from four doctoral res

 

earchers of the joint doctoral program connected to the University of Klagenfurt (Silvia Corelli, Michele Caterino, Anna Faraon and Francesca Puddu), as well as a postdoctoral researcher from Klagenfurt (Giulia Zava). Their participation reflects the vibrant international and interdisciplinary research environment promoted by the University of Klagenfurt and its strong commitment to fostering emerging scholars in the fields of literary studies, intermediality, transculturality, and media analysis.

Through the active involvement of the University of Klagenfurt and the research activities coordinated by Angela Fabris in the areas of comparative literature, transculturality, and intermedial practices, the event strengthens collaborations between Austrian and Italian academic institutions within a broader European research network. The seminar thus becomes a space where academic exchange, innovative methodologies, and new perspectives on embodiment intersect.

Inspired by Valerio Magrelli’s Nel condominio di carne, the event invites participants to rethink the body as a space of memory, language, vulnerability, desire, and political negotiation.