Am 15. Juni 2026 fand die praktische Umsetzung des Projekts „Mehrsprachige Escape Rooms zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann“ statt, das von Dr. Jaime Climent de Benito, Dr. Cristina Gavagnin und Mag. Virginie Leclerc, Maîtrise, vom Institut für Romanistik geleitet und organisiert ist. Verantwortlich für die Digitalisierung und die Umsetzung war dott.ssa Mag. Alice Orel, BEd. Der Workshop fand in Kooperation mit dem Bachmann-Gymnasium statt: Projektkoordinatorin an der Schule ist Prof. Mag. Cornelia Esterl. Beteiligt an dem Workshop waren auch Prof. Mag. Dr. Alice Schellander, Prof. Mag. Sibylle Schmiedmeier, Prof. Mag. Christina Thuller-Habernigg.
An dem Vormittag nahmen 50 Schüler:innen des Bachmann-Gymnasiums an einem mehrsprachigen Escape Room im Freien teil. Unter der Leitung von Studierenden des Instituts für Romanistik wanderten sie dabei auf den Spuren von Elisabeth, der Protagonistin der Erzählung „Drei Wege zum See“.
Hier ist der Beitrag für den Jahresbericht der Schülerin Lena Leitgeb (Klasse 6b):
„Mehrsprachiger Workshop zum 100.Geburtstag von Ingeborg Bachmann
Im Rahmen des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann veranstaltete die Universität Klagenfurt einen Escape Room rund um das Kreuzbergl. Die Schüler:innen der drei Sprachenklassen 6a, 6b und 7a hatten die Möglichkeit, daran teilzunehmen. In mehrsprachigen Gruppen wurden dabei multimediale Aufgaben auf Italienisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Englisch gelöst. Als Bonusmaterial gab es Videoclips aus der Verfilmung der Erzählung „Drei Wege zum See“ sowie eine originale Audioaufnahme Bachmanns zu ihrer Kindheit in Kärnten. Abschließend gestalteten wir ein Buchcover für die mehrsprachige Ausgabe von ,,Tre sentieri per il lago – Tres senderos hacia el lago – Trois sentiers vers le lac – Three Paths to the Lake“. Zwei Gewinnergruppen konnten sich über Büchergutscheine freuen und für alle Teilnehmer:innen war es ein interessanter Einblick in das Werk von Ingeborg Bachmann.
Bei diesem Workshop lernten wir nicht nur, besser im Team zu arbeiten, sondern uns wurde auch bewusst, wie eng die romanischen Sprachen miteinander verwandt sind und, dass man eine Sprache verstehen kann, ohne sie jemals gelernt zu haben.“