Workshop zu „Epistemic Extensions of Logic Programming“ in Cruces, New Mexico

Die Forschungsgruppe Semantic Systems veranstaltet am 20. September 2019 im Rahmen der International Conference on Logic Programming (ICLP) in Las Cruces, New Mexico, USA einen Workshop zum Thema „Epistemic Extensions of Logic Programming“ (EELP Workshop 2019).

Mathematik unterstützt neue medizinische Bildgebungsverfahren

MRT, CT und Röntgen liefern uns schon gute Einblicke in das Körperinnere. Die Technik der so genannten Magnetpartikelbildgebung könnte aber neue Möglichkeiten mit hoher Auflösung, geringer Erfassungszeit und ohne schädigende Strahlung bieten. Um über die Beobachtung von magnetischen Partikeln in einem Magnetfeld auf biologische Prozesse schließen zu können, braucht die Forschung die Mathematik. Tram Thi Ngoc Nguyen arbeitet dazu an ihrer Dissertation an der Universität Klagenfurt.

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Vorhandene Mobilfunknetze für Drohnen nutzen

Schon in naher Zukunft könnten Drohnen standardmäßig Güter und Menschen transportieren, Katastrophengebiete überwachen und das Leben in abgelegenen Regionen erleichtern. Doch wie muss eine Kommunikationsinfrastruktur aussehen, um den entsprechenden Dienst zu leisten? Forscher der Universität Klagenfurt haben untersucht, welchen Herausforderungen sich traditionelle Mobilfunknetze in diesem Zusammenhang stellen müssen.

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Längere autonome Drohnenflüge ermöglichen

Zehn Minuten Flugzeit sind zu wenig für die allermeisten Anwendungen in der Praxis. Ein Team, bestehend aus Forschern der Universität Klagenfurt (AAU) und NASA-JPL/Kalifornien, arbeitet nun daran, das autonome Fliegen von Drohnen in mehreren Etappen mit zwischenzeitlichen Ladephasen zu ermöglichen. Die Ergebnisse hat Christian Brommer, Doktorand an der AAU, kürzlich in einer Publikation präsentiert.

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Ekaterina Königstorfer’s Bachelor Thesis Presented at Workshop at CHI 2019 (Glasgow, United Kingdom)

Ekaterina Königstorfer, who graduated in Fall 2018, wrote her bachelor thesis with the Interactive Systems Group (Department of Informatics Systems) on Human-Drone-Interaction. An abridged version of her thesis was presented on May 5 at the International workshop on Human-Drone Interaction of CHI 2019 in Glasgow. Congratulations!

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Werkzeuggestützte Fehlerbehebung in Wissensdatenbanken: Ein neuer Ansatz aus Klagenfurt

Anwendungssysteme der künstlichen Intelligenz — zum Beispiel in der Bioinformatik oder Medizininformatik — fußen häufig auf Wissensbasen, in denen das Fachwissen von Experten in maschinell verarbeitbarer Form gespeichert ist. Nicht selten passieren bei der Erstellung solcher Wissensbasen jedoch Fehler, was mitunter schwerwiegende Folgen haben kann, wie etwa eine falsche Therapiemethode, die das System für einen Patienten vorschlägt. Das Auffinden solcher Fehler erweist sich dann allein aufgrund der Größe der Wissensbasen als schwierig. Forscher am Institut für Angewandte Informatik haben zu diesem Zweck das Werkzeug „OntoDebug“ entwickelt, welches von zahlreichen Benutzern weltweit verwendet wird. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel, welcher im renommierten Journal „Knowledge-Based Systems“ veröffentlicht wurde, konnte der Nutzen dieses Werkzeugs im Rahmen von Benutzerstudien nun auch wissenschaftlich erfolgreich validiert werden. Die Studien zeigen insbesondere,
dass das Auffinden von Fehlern mit OntoDebug erheblich effizienter ist als Fehler ohne das Werkzeug zu suchen.

Lizenz: Creative Commons License

Nähere Informationen zu OntoDebug entnehmen Sie bitte hier.

Mathematische Frühförderung im Kindergarten

35 Kinder vom Klagenfurter Kindergarten Sunrise schlüpften am 16. Juli 2019 in die Rolle von Mathematik-Forscherinnen und -Forschern.  Weiterlesen

Neues kooperatives FFG Forschungsprojekt: AYUDO

Das Projekt AYUDO möchte es ermöglichen, bereits verteilt verfügbare digitalisierte Gesundheitsdaten, wie Vitaldaten, Lifestyle-Daten, WellBeing-Daten oder auch Medikations-, Einnahme- oder Befunddaten von älteren oder chronisch kranken Menschen längerfristig in ihrer „Persönlichen Digitalen Gesundheitsakte” zu integrieren, diese „Sammlung” für EndanwenderInnen laufend möglichst barrierefrei ergänzbar und durch neue, intelligente Services wie Zeitanalysen, Überblicke, Erinnerungen oder Frühwarnungen für ihr persönliches Gesundheitsmanagement nutzbar zu machen.

Die Verwendung der im Rahmen von AYUDO entwickelten Software soll präventiv wirken und die Selbstverantwortung und Einschätzung von EndanwenderInnen in Bezug auf den eigenen Gesundheitszustand verbessern. Auch das soziale Umfeld einer älteren oder chronisch kranken Person kann bei Bedarf durch die AYUDO Software bei der Pflege und Betreuung unterstützt werden.

Interoperabilität spielt bei der Architektur der geplanten technischen Lösung eine wesentliche Rolle und Schnittstellen zu digitalen Datenquellen sollen flexibel an die Bedürfnisse der zu unterstützenden Person angepasst werden können.  Intelligente Services sollen aufbauend auf der „Persönlichen Digitalen Gesundheitsakte” möglichst barrierefrei und in Kombination mit neuen Benutzerschnittstellen, wie digitalen Sprachassistenten, nutzbar sein.

Kontakt: Dr. Claudia Steinberger

Projektlaufzeit:  Oktober 2019 – September 2022

Projektpartner: AINF/AAU (Konsortialführung), ISYS/AAU , Groiss Informatics, FH Kärnten, Klinikum Klagenfurt;

Daniel Krenn und Annika Wille erhielten ihren Habilitationsbescheid

In diesem Jahr haben eine Kollegin und ein Kollege unserer Fakultät ihre Habilitationsarbeit erfolgreich verteidigt. Daniel Krenn, Instituts für Mathematik, erhielt die venia docendi in Mathematik, und Annika Wille, Institut für Didaktik der Mathematik, die venia docendi für Mathematik Didaktik. Der Bescheid wurde am 17. Juni 2019 vom Dekan Gerhard Friedrich und dem Prodekan Clemens Heuberger überreicht.

Herzlichen Glückwunsch an unsere junge Kollegin und an unseren jungen Kollegen für ihre hervorragende Forschung und ihre Beiträge auf dem Gebiet der Mathematik und der mathematischen Didaktik!