Klagifornication – Der Podcast zum Campusleben in Klagenfurt

Jannik Lorenz (23) und Samuel Hérault (21) sind Studenten der Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Klagenfurt. Die beiden produzieren mit „Klagifornication“ einen Uni-Podcast, der jeden ersten Samstag im Monat auf Radio Agora zu hören ist. Dort reden sie über Klagenfurt, das Campusleben und typische Studierenden-Themen, wie das Leben in einer WG, Lernstress oder Uni-Partys. Wie sie auf die Idee gekommen sind, was sie an ihrem Studium mögen und welche Podcasts sie privat hören, verraten sie im Interview. Weiterlesen

Texte für das Internet schreiben

Sanat Seidekhanov ist derzeit für drei Monate als Gastforscher am hiesigen Institut für Slawistik. Der aus Kasachstan stammende Linguist befasst sich mit Texten im Internet. Ursula Doleschal, Leiterin des Instituts, wird ihn in methodischen Fragen unterstützen.

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Media and Convergence Management: Bestens gerüstet für berufliche Herausforderungen!

Isabell Koinig ist Studienprogrammleiterin des Masterstudiums Media and Convergence Management. Ihre Forschungsschwerpunkte sind vielfältig und reichen von Werbewissenschaft, Medienökonomie bis hin zu Internationalem Management. Mit uns hat sie über Schnittstellenmanagement, Nomophobie und ihren persönlichen Zugang zur Medienwissenschaft gesprochen.

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KUWIloquium: Das kulturwissenschaftliche Kolloquium für Doktorand*innen

Johannes Dafinger, Postdoc-Assistent am Institut für Geschichte, hat an der LMU München Neuere und Neueste Geschichte, Geschichte Osteuropas und Völkerrecht studiert. 2017 hat er in Klagenfurt promoviert. 2013 hat er das KUWIloquium mitgegründet. In Form einer Klausur mit Übernachtung findet es nach einer Pause in diesem Jahr wieder statt. Mit uns hat er über die Idee dahinter gesprochen.

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Die Suche nach den richtigen Worten

Zukunftsängste, Präsentationsängste oder Schreibprobleme: Was kann man tun, um die finale wissenschaftliche Arbeit doch noch zum Abschluss zu bringen? ad astra hat mit dem Psychologen Hans Smoliner und der Sprachwissenschaftlerin Carmen Mertlitsch darüber gesprochen, wie man mit Leistungs- und Zeitdruck im Studium am besten umgeht.

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Geschwisterbeziehungen im Blick der Wissenschaft

Keine andere Beziehung währt so lange: Geschwister begleiten uns von der frühesten Kindheit bis ins hohe Alter und tragen maßgeblich zu unserer Persönlichkeitsentwicklung bei. Stephan Sting sprach mit ad astra über die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen.

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Im Kosmos von Susanne Friede

Mein Kosmos sind Texte und Bücher. Diese finde ich bevorzugt in Antiquariaten. Dieses „Antiquariat in den Bärenlauben“ fand ich gleich bei meinem ersten Aufenthalt hier in Klagenfurt unmittelbar nach meinem Bewerbungsvortrag. Immer, wenn ich an einen neuen Ort komme, suche ich als Erstes nach Antiquariaten. Dort treffe ich gebündelt auf die Spuren von Kulturen.

Ich bin ständig auf Spurensuche in den Materialien aus der Vergangenheit. Kultur ist materialisiert, eine Verbindung aus Ästhetik und Haptik. Sie ist aber auch ein Arbeiten mit und gegen den Tod. Indem man sich mit den Spuren der Vergangenheit beschäftigt, wird deren Tod überwunden. Jede Kultur ist eigentlich immer dabei unterzugehen, wir merken es nur nicht. Die Texte sind im Prinzip die Überlebenden.

Zu Büchern habe ich ein kreatives Verhältnis. Sie kommen und gehen. Ich freue mich riesig, wenn ich ein Buch finde, das ich schon lange gesucht habe. Das sind eben Trouvailles, Dinge, von denen man dachte, dass man sie im Leben nicht mehr sehen wird. Ich bin jedoch keine, die Bücher hortet, deshalb werden sie rotierend aussortiert. Wenn ich mir sicher bin, dass ich ein Buch wieder brauchen werde oder es wieder einmal lesen will, behalte ich es. Die anderen Bücher werden verschenkt, in Buchstationen eingestellt oder unter Freunden getauscht.

Meine Freunde sehe ich regelmäßig. Sie sind meistenteils auch auf Spurensuche, in Noten, Bildern, Bibeln etwa oder – wie meine Archäologenfreunde – in alten Knochen. Ich habe mehrere, schon lange bestehende Freundeskreise. Wir sehen uns regelmäßig, treffen uns quasi rituell, ähnlich den Gruppen in alten Colleges, und wir telefonieren häufig. Das war eine Voraussetzung für meine Wissenschaftsexistenz. Diese ist ja per definitionem nicht statisch an einen Ort gebunden. Man muss bereit sein, eine Woche in Rom und die nächste in Hamburg zu verbringen. Ohne dieses Reservoir an Freunden könnte ich meinen Beruf nicht ausüben. Es sind Menschen, die weniger in der ökonomischen Welt zuhause sind. Die Gesellschaft wird zunehmend oberflächlicher, alles wird einer Funktionslogik und Optimierung untergeordnet. Literatur und Kultur bilden dazu ein Gegengewicht.

Zur Romanistik bin ich über Archäologie und Latein gekommen. Ich habe anhand antiker Vasen und Epen meine Passion entdeckt und in der Folge die ältere Philologie zum Beruf gemacht. Ausschlaggebend war ein Artus-Seminar beim Altromanisten Ulrich Mölk. Mit dem Mittelalter tat sich mir eine vollständig andere Welt auf, eine zwischen – ganz kitschig – Rittern und der Chevalerie, die mich schon mit Anfang Zwanzig völlig fasziniert hat. Es ist eine Welt, die weit zurückliegt und die wir nie wieder so richtig werden erfassen können. Dieses geheimnisvolle Aggregat von Verhaltensweisen, Idealen und Kulturtechniken, das uns wie durch einen Schleier entgegentritt, war der Ausgangspunkt für meine Dissertation. Ich erlernte auch das Altokzitanische – die Sprache der Liebeslyrik und der Trobadors – und bin nun eine der wenigen im deutschsprachigen Raum, die diese alten romanischen Sprachen lesen, unterrichten und über sie forschen kann. Damit trage ich auch eine Art von Verantwortung, das Aussterben von Zugangsmöglichkeiten zu einer Kultur zu verhindern.

Wissenschaft und Leben gehen bei mir untrennbar ineinander über. Dazu gehört auch, dass ich gerne in Frankreich bin. Wenn ich den deutschsprachigen Raum verlasse, übernimmt mein Alter Ego. In Paris habe ich ein Hotel, das immer une petite chambre für mich frei hat. Man merkt mir dann nicht mehr an, dass ich keine Französin bin. Dazu gehören natürlich ein Croissant, un café und ein Buch.

Aufzeichnung: Barbara Maier

Susanne Friede

Geboren: 1969 in Hannover, Deutschland

Beruf: Universitätsprofessorin für Romanistische Literaturwissenschaft

Ausbildung: Studium der Klassischen und Romanischen Philologie und der Klassischen Archäologie in Göttingen und Clermont-Ferrand

Kosmos: Johannes Heyn Antiquariat in den Bärenlauben, Klagenfurt, 17. Jänner 2019

Der mittelalterlichen Sprache auf der Spur

Die Arbeit an handschriftlichen Texten aus dem Mittelalter ist mühsam, aber lohnend. Der Romanist Raymund Wilhelm hat sich auf die Edition von altlombardischen Texten spezialisiert.

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Psychisch gesunde Kinder werden eher gesunde Erwachsene

Fast die Hälfte aller psychischen Erkrankungen hat ihre Ursprünge im frühen Alter der Betroffenen. Daraus entstehen im Erwachsenenalter häufig chronische Krankheiten mit negativen Auswirkungen auf Sozialleben, ökonomische Produktivität und Lebensqualität der Betroffenen.

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Von einem, der auszog, die Tumore zu besiegen

Slavisa Tubin, Facharzt am Institut für Strahlentherapie und Radioonkologie, kam im Sommer 2015 von Italien nach Österreich. Um hierzulande als Arzt tätig zu sein, brauchte er möglichst rasch gute Deutschkenntnisse, die er sich am Sprachenzentrum „Deutsch in Österreich“ aneignete.

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