74 Prozent der Deutschen sind nur dann für technische Neuerungen, wenn sie mit sozialen Werten wie Umweltschutz oder Gerechtigkeit harmonieren

Das ist nur eines der Ergebnisse, die das Projekt TechnikRadar hervorbrachte. Die Studie will ein langfristiges Monitoring darüber bieten, was die Deutschen über Technik denken. Das Projekt wird für die ersten drei Jahre von acatech (Deutsche Akademie für Technikwissenschaften) und der Körber-Stiftung gefördert. Der Projektgruppe gehört unter anderem Daniel Barben, Vorstand des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der AAU, an.

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Aufwachsen außerhalb der Familie: Soziale Unterstützung und emotionale Zugehörigkeit sind ausschlaggebend für Bildungsweg

„Care Leaver“ sind Personen, die zumindest zeitweilig außerhalb der Herkunftsfamilie in institutioneller Betreuung aufwachsen und von dort aus den Übergang ins Erwachsenenleben vollziehen. Ein Team rund um Stephan Sting (Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung) hat sich mit den Bildungschancen dieser jungen Menschen beschäftigt. Das Projekt wurde vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank gefördert. Die Ergebnisse werden nun am kommenden Freitag im Rahmen eines Fachtages präsentiert.

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„Jetzt ist es gut so.“

Wege entstehen, indem man sie geht. Denise Voci, die nach der Matura im grenznahen Tarvisio davon träumte, ihr Leben als Musikerin zu verbringen, führten ihre Wege nach Klagenfurt, um hier Medien- und Kommunikationswissenschaften zu studieren. Heute ist sie Universitätsassistentin und verfasst ihre Dissertation in einem internationalen Projekt, das sich mit grenzüberschreitendem Medienmanagement beschäftigt.

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Wissenswelten zwischen Himmel und Alltag: Internationale Mittelalter-Tagung in Klagenfurt

Angelika Kemper (Institut für Germanistik) und Christian Domenig (Institut für Geschichte) laden vom 7. bis 8. Juni 2018 Expertinnen und Experten aus aller Welt zur Tagung zum Thema „Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit“. Im Interview haben sie schon vorab erzählt, welche Bedeutung Wissen im Mittelalter hatte.

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Mehr als ein Religionskrieg: Zum 400. Jubiläum des Dreißigjährigen Krieges

Am 23. Mai 1618 begingen protestantische Stände Gewalthandlungen an katholischen Statthaltern der Habsburger in Prag. Der Prager Fenstersturz war der Beginn des Dreißigjährigen Krieges, der in den folgenden Jahrzehnten – begleitet von Hungersnöten und Seuchen – ganze Landstriche Europas entvölkern sollte. Das Institut für Germanistik der AAU lädt in Kooperation mit der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld von 22. – 23. Mai 2018 zu einer internationalen Tagung „Der Dreißigjährige Krieg – Ereignis und Narration“, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung. Dabei soll dem vornehmlich als Religionskrieg erzählten Geschehen vieldimensional auf den Grund gegangen werden.

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„Can we fly this on Mars?“ – Mars-Helikopter nimmt an Mars-Mission teil

Als der JPL-NASA-Mitarbeiter Stephan Weiss 2013 seine Drohnen-Navigationstechnologie bei einer Flugdemonstration gegenüber dem damaligen JPL-Leiter Charles Elachi vorführte, fragte ihn dieser: „Can we fly this on Mars?“ Das war der Startpunkt für eine erfolgreiche Entwicklungsgeschichte, die nun darin gipfeln wird, dass eine adaptierte Version von der vom nunmehrigen Professor an der Alpen-Adria-Universität entwickelten Drohnenflugtechnik bei der Mars-Mission 2020 zum Einsatz kommen wird.

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Literatur und Bilder der Grenze: Grenzüberschreitende Alpen-Adria-Tagung zur Italianistik in Klagenfurt

13 Universitäten aus Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Bosnien und Herzegowina sind an einer grenzüberschreitenden Tagung zu italienischer Literatur und Bildern beteiligt, die vom 16. bis 18. Mai an der Alpen-Adria-Universität stattfinden wird. Damit soll ein offener Blick auf ein Gebiet mit schwierigem kulturellem Erbe, aber hoffnungsfroher gemeinsamer Zukunft geworfen werden.

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Das Konflikthafte als Teil einer europäischen Demokratie

Im EU-H2020-Projekt TRACES arbeiten Kunst und Wissenschaft gemeinsam an neuen Diskussionsräumen zu umstrittenen und schmerzhaften geschichtlichen Ereignissen, die bis heute fortwirken. Das Projekt, das nun in seinem letzten Drittel aktiv ist, wurde mit dem „European Year of Cultural Heritage 2018 (EYCH) label“ ausgezeichnet. Der Projektkoordinator Klaus Schönberger, Professor am Institut für Kulturanalyse, erklärt im Interview, was man bisher an Erkenntnissen gewonnen hat.

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Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schiene. Grenzübergreifendes Pilotprojekt zwischen dem Hafen in Triest und dem Logistik Center Austria Süd (LCA) wird entwickelt und beforscht

Triest hat einen Hafen mit einem Platzproblem aufgrund des schmalen Küstenbereichs hin zur Stadt. Fürnitz hat die ideale Lage am Knoten der baltisch-adriatischen Achse (Danzig-Warschau-Wien-Villach-Triest-Venedig-Bologna) und der Tauernachse (München-Salzburg-Villach-Ljubljana-Zagreb-Belgrad-Sofia-Istanbul). Um Verzögerungen bei der Zollabwicklung zu verhindern und die Belastung der Umwelt zu reduzieren, will man nun im Interreg-Projekt Smartlogi an neuen Formen intelligenter Logistik arbeiten, die unter anderem einen grenzüberschreitenden Zollkorridor ermöglichen sollen.

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„Digitale Medienereignisse lassen uns sehr schnell zu einem kollektiven digitalen Dorf werden.“

Katrin Döveling leitet die internationale Tagung „Global Mediatization Research and Technology. Findings, Challenges and International Perspectives in the Digital Age“, die von 19. bis 21. April 2018 an der Alpen-Adria-Universität stattfindet. Daran teilnehmen werden Forscherinnen und Forscher aus aller Welt, unter anderem aus China, Australien, USA und weiten Teilen Europas. Im Interview erklärt sie, warum sie es für essenziell hält, das Thema der Digitalisierung und den Einfluss der digitalen Medien auf sämtliche Bereiche des Lebens breiter zu diskutieren.

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