Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Behinderte Eltern: Wie ergeht es ihnen in Österreich?

Als „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ wollen Personen bezeichnet werden, die durch die Gesellschaft Behinderungen aufgrund von diskriminierenden Zuschreibungen, Ausgrenzung und Vorurteilen erfahren. Rahel More hat untersucht, wie es Frauen und Männern mit Lernschwierigkeiten ergeht, wenn sie in Österreich Eltern werden. Ihre Ergebnisse stellt sie nun in Buchform vor.

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EBW studieren: Durch Diskussion und Interaktion auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten

Manchmal hilft es auf andere zu hören, um gute Entscheidungen treffen zu können. Pavel Barbot wollte jahrelang etwas anderes studieren, bevor für ihn, durch große Unterstützung aus seinem Umfeld, die Entscheidung auf Erziehungs- und Bildungswissenschaften fiel. Heute ist der 25-jährige, der aus Karlsruhe stammt und nach Klagenfurt kam, um seiner Familie nah zu sein, zufrieden mit seiner Wahl und engagiert sich ehrenamtlich bei queeren, feministischen und sexualpädagogischen Themen.

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Sandra Hölbling-Inzko: Die Stadt Klagenfurt, ein urbaner, öffentlicher Raum.

Sandra Hölbling-Inzko hat Angewandte Kulturwissenschaft studiert. Heute ist sie im Projektmanagement tätig und als Vorsitzende des Vereins Lendhauer aktiv. Mit uns spricht sie über die Belebung des Lendhafens und wie es gelingen kann, dass Klagenfurter*innen, die direkt in der Landeshauptstadt leben, die Stadt als den urbanen, öffentlichen Raum sehen, der er sein sollte.

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„Denn wir tun nicht, was wir wissen“

Das Corona-Virus hat sich global verbreitet, die Bekämpfung würde daher auch globale Maßnahmen erfordern. Doch agieren die Staaten weitgehend durch nationale Alleingänge und nach alten Rezepten. Warum das so ist, fragen wir Hans Karl Peterlini, UNESCO-Lehrstuhlinhaber zu „Global Citizenship Education – Culture of Diversity and Peace“. 

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GENE Global Education Award für Qualität in Globalem Lernen

Der Universitätslehrgang Global Citizenship Education unter wissenschaftlicher Leitung von Hans Karl Peterlini, gewinnt für Österreich einen von sieben europaweit ausgeschriebenen GENE Awards „Quality and good practice in Global Education across Europe“ 2020/21. Das interdisziplinäre, berufsbegleitende Master-Programm, eine Kooperation zwischen der Universität Klagenfurt, der NGO KommEnt und der Pädagogischen Hochschule Kärnten, wird als eine der besten Fortbildungsinitiativen für Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich Globales Lernen ausgezeichnet.

Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission vernetzt das Global Education Network Europe (GENE) sechzig Ministerien und Agenturen wie die Austrian Development Agency und das BMBWF aus 25 Staaten in Europa, um das fächerübergreifende Bildungskonzept Globales Lernen/Global Citizenship Education zu stärken und weiterzuentwickeln.

Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann gratuliert: „Ich freue mich sehr über den Erfolg und vor allem auch über die Vielfalt der Initiativen, die mit ihrem Wirken wesentliche Beiträge zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) leisten.“ Der besondere Dank des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung geht an die Verantwortlichen für den Universitätslehrgang Global Citizenship Education, der vom Bildungsministerium gemeinsam mit der Austrian Development Agency gefördert wird und 2018 bereits den österreichischen Sustainability Award gewonnen hat. „Nun hat das Masterprogramm auch international seine herausragende Stellung in Fortbildung der Lehrkräfte im Sinne globaler Nachhaltigkeit bewiesen“, so der Minister.

Weiterführende Informationen:
https://www.gene.eu/awards

 

Universitätslehrgang „Global Citizenship Education“ mit GENE Award 2021 ausgezeichnet

Die Universität Klagenfurt wird damit für ihre Arbeit zu „Global Education“ ausgezeichnet. Der GENE Award, der von der Europäischen Union finanziert wird, zeichnet einmal jährlich qualitativ hochwertige Initiativen in dem Bereich aus.

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Einblick in die Lehre… 3 Fragen an Matthias Huber


Das Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung hat mit dem Arbeitsbereich Schulpädagogik und historische Bildungsforschung einen Raum geschaffen, in dem demokratiefördernde, Differenzen und Ungleichheiten berücksichtigende und geschlechterbewusste Qualitätsentwicklung an Schulen in Lehre, Forschung und Fortbildung im Fokus steht. Um einen näheren Einblick zu erhalten, haben wir mit Matthias Huber gesprochen. Der Professor für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung erzählt von der Bedeutung der Emotionen und warum diese Erkenntnis heute so relevant ist.

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Neue Professur im März 2021 an der Universität Klagenfurt


Im März 2021 wurde Caroline Schmitt auf die Professur „Migrations- und Inklusionsforschung“ berufen.

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Berufsbildung in Österreich und Äthiopien: Bildungswissenschaftler*innen forschen gemeinsam

In Österreich gibt es ein sehr traditionsreiches Berufsbildungssystem mit berufsbildenden Schulen und Lehrbetrieben. Allerdings war man mit der Einführung eines Nationalen Qualifikationsrahmens, sowohl für Zwecke der Vergleichbarkeit und die Schaffung von Einstiegsmöglichkeiten in berufliche Lernprozesse in späteren Lebensphasen, verhältnismäßig zögerlich. Nach rund zehnjährigen Vorbereitungsarbeiten gibt es seit 2016 nun ein entsprechendes Gesetz. In Äthiopien implementierte man schon 2006 ein entsprechendes Modell. Gleichzeitig arbeitet man dort momentan intensiv am Auf- und Ausbau der beruflichen Bildung. In einem gemeinsamen Projekt von äthiopischen und österreichischen Bildungswissenschaftler*innen tauschen sich Expert*innen nun über die jeweiligen Systeme aus und forschen an den neuen Konzepten der Qualifikationsrahmen.

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Buchpräsentation: Erinnerungskulturen im Grenzraum

Wie können Schüler*innen heute noch Zugang zu den historischen Ereignissen vor 100 Jahren finden? Welche Teile der Geschichte sind zur Auseinandersetzung mit zukunftsrelevanten Fragen nützlich? Diesen Fragen ging ein Projekt zur Kärntner Landesausstellung 2020 nach. Die Ergebnisse werden nun in Buchform präsentiert.

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