Alle News seitens der Universität Klagenfurt zum Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung

Master Sozialpädagogik und soziale Inklusion: Die Vertiefung in das eigene Interesse

Nach dem Abschluss des Oberstufenrealgymnasiums Gurk und einer Ausbildung zur Diplomsozialbetreuerin in der Altenarbeit zog es Bellinda Puchner an die Universität. Die 28-Jährige entschied sich nach dem Bachelor Erziehungs- und Bildungswissenschaft dazu, sich im Master auf Sozialpädagogik und soziale Inklusion zu spezialisieren. Die Kärntnerin wohnt mit ihrer 5-köpfigen Familie in St. Veit an der Glan wo sie mit ihrem Mann das Theater Freiraum² Bühne Mittelkärnten betreibt. Weiterlesen

Im Namen von Wissenschaft und Kindeswohl: Buchpublikation und Theaterstück zur Gewalt an Kindern und Jugendlichen in heilpädagogischen Institutionen der Jugendwohlfahrt und des Gesundheitswesens in Kärnten zwischen 1950 und 2000

Gewaltprävention kann ohne die Aufarbeitung der Bedingungen, die historische Gewalt ermöglichten, nicht gelingen. Dies zeigt die aktuelle Studie „Im Namen von Wissenschaft und Kindeswohl“ des Forschungsteams unter der Leitung von Ulrike Loch. „Die Aufarbeitung systematischer Kindesmisshandlung ist nicht nur für die Opfer von emotionaler Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft, die den Opfern nicht geglaubt und jahrzehntelang weggesehen hat“, so Ulrike Loch. Für ihre Forschung erhielt sie den Kärntner Menschenrechtspreis; derzeit ist zudem ein Theaterstück zu sehen, um die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Gewalt anzustoßen.

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„Die Krise sind nicht die Menschen auf der Flucht.“


Die Omnipräsenz der Coronapandemie hat Themen wie Flucht und Migration aus der medialen Sichtbarkeit verschwinden lassen. Jedoch zwingen anhaltende Konflikte in Afghanistan, im Sudan, in Belarus oder entlang der ‚Balkanroute‘ täglich viele Menschen, ihre Heimatländer zu verlassen. Caroline Schmitt forscht zu Migration und Inklusion und hat mit ad astra über die aktuellen Spannungsfelder gesprochen. Weiterlesen

Elementarpädagogik – hoher Wert und wenig Stellenwert?


Durch die Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres und den steigenden Bedarf an Pädagog*innen bekommt die Elementarpädagogik zunehmende Aufmerksamkeit. Den Stellenwert, den sie verdient, hat sie aber noch lange nicht, meint Bildungswissenschaftlerin Veronika Michitsch im Interview.  Weiterlesen

Diversitätspädagogik in Schule und Gesellschaft: mein passendes Studium

Björn Weber kommt aus Waiblingen. Von dort hat es ihn nach Klagenfurt verschlagen, weil ihn ein Studium ansprach, von dem er gar nicht wusste, dass er danach suchte. Nachdem Corona ihn ursprünglich um seine Pläne brachte, passte er sich an die neuen Umstände an. Nun blickt er auf Erfahrungen in der Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zurück und fokussiert sich heute voll und ganz auf sein Studium – Diversitätspädagogik in Schule und Gesellschaft. 

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Behinderte Eltern: Wie ergeht es ihnen in Österreich?

Als „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ wollen Personen bezeichnet werden, die durch die Gesellschaft Behinderungen aufgrund von diskriminierenden Zuschreibungen, Ausgrenzung und Vorurteilen erfahren. Rahel More hat untersucht, wie es Frauen und Männern mit Lernschwierigkeiten ergeht, wenn sie in Österreich Eltern werden. Ihre Ergebnisse stellt sie nun in Buchform vor.

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EBW studieren: Durch Diskussion und Interaktion auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten

Manchmal hilft es auf andere zu hören, um gute Entscheidungen treffen zu können. Pavel Barbot wollte jahrelang etwas anderes studieren, bevor für ihn, durch große Unterstützung aus seinem Umfeld, die Entscheidung auf Erziehungs- und Bildungswissenschaften fiel. Heute ist der 25-jährige, der aus Karlsruhe stammt und nach Klagenfurt kam, um seiner Familie nah zu sein, zufrieden mit seiner Wahl und engagiert sich ehrenamtlich bei queeren, feministischen und sexualpädagogischen Themen.

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Sandra Hölbling-Inzko: Die Stadt Klagenfurt, ein urbaner, öffentlicher Raum.

Sandra Hölbling-Inzko hat Angewandte Kulturwissenschaft studiert. Heute ist sie im Projektmanagement tätig und als Vorsitzende des Vereins Lendhauer aktiv. Mit uns spricht sie über die Belebung des Lendhafens und wie es gelingen kann, dass Klagenfurter*innen, die direkt in der Landeshauptstadt leben, die Stadt als den urbanen, öffentlichen Raum sehen, der er sein sollte.

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„Denn wir tun nicht, was wir wissen“

Das Corona-Virus hat sich global verbreitet, die Bekämpfung würde daher auch globale Maßnahmen erfordern. Doch agieren die Staaten weitgehend durch nationale Alleingänge und nach alten Rezepten. Warum das so ist, fragen wir Hans Karl Peterlini, UNESCO-Lehrstuhlinhaber zu „Global Citizenship Education – Culture of Diversity and Peace“. 

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GENE Global Education Award für Qualität in Globalem Lernen

Der Universitätslehrgang Global Citizenship Education unter wissenschaftlicher Leitung von Hans Karl Peterlini, gewinnt für Österreich einen von sieben europaweit ausgeschriebenen GENE Awards „Quality and good practice in Global Education across Europe“ 2020/21. Das interdisziplinäre, berufsbegleitende Master-Programm, eine Kooperation zwischen der Universität Klagenfurt, der NGO KommEnt und der Pädagogischen Hochschule Kärnten, wird als eine der besten Fortbildungsinitiativen für Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich Globales Lernen ausgezeichnet.

Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission vernetzt das Global Education Network Europe (GENE) sechzig Ministerien und Agenturen wie die Austrian Development Agency und das BMBWF aus 25 Staaten in Europa, um das fächerübergreifende Bildungskonzept Globales Lernen/Global Citizenship Education zu stärken und weiterzuentwickeln.

Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann gratuliert: „Ich freue mich sehr über den Erfolg und vor allem auch über die Vielfalt der Initiativen, die mit ihrem Wirken wesentliche Beiträge zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) leisten.“ Der besondere Dank des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung geht an die Verantwortlichen für den Universitätslehrgang Global Citizenship Education, der vom Bildungsministerium gemeinsam mit der Austrian Development Agency gefördert wird und 2018 bereits den österreichischen Sustainability Award gewonnen hat. „Nun hat das Masterprogramm auch international seine herausragende Stellung in Fortbildung der Lehrkräfte im Sinne globaler Nachhaltigkeit bewiesen“, so der Minister.

Weiterführende Informationen:
https://www.gene.eu/awards