• BE FIRST! - Research Blog

    Eine Gruppe von Jugendlichen sitzt auf einer Stiege im Park.

Herzlich willkommen!

Projektbeschreibung

Be first – aber wie? Perspektiven auf Beweggründe und Barrieren für oder gegen die Aufnahme eines Hochschulstudiums

Priorität des Forschungsvorhabens ist die Vertiefung der Kenntnisse über förderliche und hemmende Einflüsse auf die Entscheidung für oder gegen ein Hochschulstudium von Schülerinnen und Schülern aus sogenannten „bildungsfernen“ Familien. Die im internationalen Vergleich geringe soziale Bildungsmobilität zwischen den Generationen, auch als Bildungsvererbung bezeichnet, ist sowohl bildungspolitisch als auch gesamtgesellschaftlich nachteilig. Sie schließt Jugendliche aufgrund ungünstiger Startbedingungen, struktureller Barrieren, Informationsdefiziten, fehlender Vorbilder sowie entmutigender Schulerfahrungen a priori von Ermächtigungsprozessen durch Bildung aus. Das Projekt hat zum Ziel, die teils verdeckten Einflussfaktoren bewusst zu machen und dadurch Erkenntnisse über mögliche motivierende Ansätze für Bildungsplanung, Bildungspolitik und Schulgestaltung zu generieren.

Methodenkombination mit Anekdotenforschung

Das Design sieht, im Sinne von mixed-methods, quantitative und qualitative Erhebungen vor. Mittels Fragebogenerhebungen werden, in Bezug auf die forschungsleitenden Fragestellungen, repräsentative Daten über Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender (AHS) und berufsbildender (BHS) Maturaklassen gewonnen. Dieses Datenmaterial über manifeste Einfluss- und Kontextfaktoren (u.a. Bildungsniveau der Eltern und etwaiger Geschwister, strukturelle Fragen wie „urban“ oder „ländlich“) sowie über individuelle Interessenbekundungen wird mittels narrativer Interviews und reflektierender Fokusgruppen mit Schülerinnen/Schülern und Mentorinnen/Mentoren vertieft. Für die Auswertung der Interviews wird die phänomenologische Anekdotenforschung angewandt, da diese das Potenzial haben, erinnerte Erfahrungen sichtbar zu machen und mit Gegenwartsreflexionen zu verbinden.

Projektdauer:

01. Juni 2020 – 31. Mai 2022

Förderprogramm:

Jubiläumsfonds der österreichischen Nationalbank (2020-2022)

Logo_OENB_Jubilaeumsfonds

Logo Österreichische Nationalbank (OENB)

News-Blog

Studierende in einer Besprechung in der Aulatinefoto

Von Äpfeln, die weiter weg vom Stamm fallen: Warum entscheiden sich junge Menschen aus „bildungsfernen“ Familien für ein Studium?

Bildung wird in Österreich – stärker als anderswo – „vererbt“.…
Be First Sujetfoto

Be first!

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt initiiert das Peer-to-Peer-Mentoring-Programm…

Projektpartner

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Bildungsdirektion Kärnten

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Be First! Mentoringprogramm

BeFirst Logo mit Hintergrund

Be First! Das Mentoringprogramm der Universität Klagenfurt

Das Mentoringprogramm ist ein Angebot, das sich speziell an First-Generation-Studierende richtet. „First-Generation-Studierende“ sind Studierende – mit oder ohne Migrationshintergrund – die aus Familien ohne akademischen Hintergrund kommen. Als Peer-to-Peer-Mentoring-Programm konzipiert, fungieren Studierende der Universität Klagenfurt als Mentor*innen für Schüler*innen im letzten Schuljahr sowie für Studierende im ersten Studienjahr.