IT-Ferialpraktikum: Hinter den Kulissen von Lernvideos

Vier Wochen lang haben Patrick, Gottfried, Alina und Helena im Projekt „Hinter den Kulissen von Lernvideos“ mitgearbeitet. Dabei wurden sie von den Universitätsmitarbeiterinnen Nicole Burgstaller, Claudia van der Rijst, Nina Lobnig und Claudia Steinberger betreut und tatkräftig unterstützt. Wir haben mit den IT-Ferialpraktikant*innen über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen während dieser aufregenden Zeit gesprochen.

Um was geht es im Projekt? Woran habt ihr gearbeitet?

Lernvideos sind eine simple Methode, um den zu erlernenden Stoff mit der eigenen Geschwindigkeit zu meistern. Doch solche Videos müssen erst einmal erstellt werden. Und darum dreht sich unser Projekt. Bei uns wurden Lernvideos mit der Hilfe von verschiedensten Programmen (Premiere Pro, Character Animator usw.) sowie einer selbst erstellten Webanwendung der Studenten der Uni Klagenfurt namens aDBenture, wo einem durch spielerische Erfahrung die Grundlagen einer SQL-Abfrage beigebracht werden, erstellt. Zudem gibt es für den Zuschauer eine Protagonistin, welche einem durch das Video begleitet: Sam Winter. Die Erstellung eines einzelnen Videos läuft wie folgt ab:

  1. Sam Winter (und Nebencharaktere) in Character Animator animieren (Lippensynchro, Armbewegungen etc.)
  2. PowerPoint-Präsentation mit OBS-Studio aufnehmen
  3. Eingegebene SQL-Abfragen auf aDBenture mit OBS-Studio abfilmen und Screenshots der Ergebnisse erstellen
  4. Hintergrundsounds für entsprechende Kulisse raussuchen
  5. Die einzelnen Clips nun mit Premiere Pro zusammenschneiden und das fertige Video erstellen

 

Zusätzlich zu unserer Hauptaufgabe haben wir noch einige Nebenquests bekommen. Diese waren:

  • Zusammenfassung von Transkripten mit Screenshots erstellen
  • Transkripte für YT-Videos auf Englisch und Deutsch erstellen
  • Interaktive Elemente in schon fertige Videos einfügen (H5P)
  • Diagramme in Doodly animieren
  • Bekleidung der Charaktere in Photoshop umändern

Am Ende unseres Praktikums ist es uns gelungen, 3 fertige Videos für YouTube zu produzieren, was in dieser kurzen Zeit eine starke Leistung ist.

 

Wie sah euer typischer Tagesablauf aus?

Einen „typischen“ Alltag haben wir an sich nicht gehabt, da wir immer unterschiedliche Aufgaben zu erledigen hatten. Jeder von uns fing zu einer unterschiedlichen Zeit an und hörte auch unterschiedlich auf zu arbeiten, jedoch setzten wir uns immer gemeinsam in der Pause wo hin und jausneten zusammen.

Während der Arbeitszeit ging jede*r von uns seinen/ihren gegebenen Aufgaben nach, sei es das Schneiden von einem Video oder der Überarbeitung von einer Szene, welche noch besser aussehen könnte.

 

Was gefiel euch besonders gut im Praktikum?

  • Selbstbestimmende Arbeitszeiten und Pauseneinteilung
  • Generelle Hilfe von Projektleitern bei Unklarheiten
  • Freiraum bezüglich Videoerstellung
  • Kreative Ideen sind erwünscht
  • Gutes Arbeitsklima und freundliche Projektleiter

 

Welche Erfahrungen könnt ihr für eure Zukunft mitnehmen?

Patrick:Dieses Praktikum hat mir noch einmal vor Augen geführt, wie viel Spaß es eigentlich macht eigene Videos zu erstellen und diese mit eigenen kreativen (teils auch dummen) Ideen zu schmücken. Zu sehen, dass Leute durch meine Videos eine gute Zeit haben und sich unterhalten fühlen, ist das schönste Gefühl für einen Creator. In dieser Richtung sehe ich mich persönlich am meisten aufgehen und könnte mir vorstellen diesen Schwerpunkt zu studieren und ihn auch beruflich anzugehen. Nicht nur das, sondern ich habe auch tolle Leute auf dem Weg kennengelernt, welche meine Zeit im Praktikum noch versüßt haben. Alles in allem hat sich das Praktikum sehr gelohnt und ich kann es jedem nur ans Herz legen, welcher seine kreative Seite durch das Schneiden von Videos hervorbringen möchte.“

 

Gottfried: Ich konnte bei diesem Praktikum erste Erfahrungen mit Programmen wie Premiere Pro und dem Adobe Character Animator machen, mit welchen ich zuvor noch nicht gearbeitet habe. Außerdem konnte ich sehen, welche Schritte getätigt werden müssen, um schlussendlich einen optimalen Workflow für die Videoproduktion zu haben.“

 

Helena: Ich kann Vieles aus dem Praktikum mitnehmen. Ich erhielt erste Einblicke in das Animieren von Charakteren und konnte meine Erfahrungen im Thema Videoproduktion erweitern.“

 

Alina: Durch dieses Praktikum konnte ich einige Erfahrungen mit Adobe Character Animator sammeln und meine Kenntnisse mit Premiere Pro erweitern. Außerdem konnte ich miterleben, wie viel Arbeit in den Videos steckt, aber auch wie viel Spaß es macht, bei diesem Projekt mitzuhelfen.“

 

Ein paar Facts über die IT-Ferialpraktikant*innen: 

Patrick:

Der 19-jährige Schüler der HAK 1 Klagenfurt verbringt seinen Alltag mit Videospielen und dem Video-Schnitt, weshalb ihn dieses Praktikum angesprochen hat. Wenn es darauf ankommt, kann man sich auf ihn verlassen, auch wenn er etwas schüchtern und nervös wirkt.

Gottfried:

Durch seine Schulung in der HTL Wolfsberg besteht schon seit Anfang der Schulzeit bei diesem 17-jährigen Schüler ein generelles Interesse zur Informatik. Daraus bildete sich sein großer Wissensstand im Gebiet Datenbanken, wobei er es sich nicht nehmen lässt mit seinen Freunden außerhäusliche Aktivitäten zu unternehmen.

Alina:

Eine begabte Animatorin der CHS Villach mit ausreichender Erfahrung der Adobe-Programme und einem Wissensdrang, sich in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Durch ihren Ehrgeiz lässt sie kein Projekt unvollendet, und ihr Pflichtbewusstsein lässt trotz ihrer jungen 19 Jahre nichts zu wünschen übrig.

Helena:

Auf der Suche nach einem Sommerjob stolperte diese 17-Jährige auf die Uni Klagenfurt und bekam schlussendlich durch ihre guten Kenntnisse in der Filmproduktion diese Stelle. Eine Mischung von selbstbewusster Charakterisierung und politischem Interesse brachte sie zu dem Punkt, wo sie heute steht.