EAA-AAA Joint Panel: Werbung und Kommunikation als Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden im digitalen Zeitalter
Unter Mitwirkung von Prof. Dr. Sandra Diehl, Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft, und Prof. Dr. Ralf Terlutter, Institut für Management, fand im Rahmen der 24. International Conference on Research in Advertising (ICORIA 2026) in Barcelona das 5. gemeinsame Panel der European Advertising Academy (EAA) und der American Academy of Advertising (AAA) zum Thema „How can advertising contribute to individuals’ health and wellbeing in the digital age?“ statt. Im Mittelpunkt der hochkarätig besetzten Diskussionsrunde standen die Chancen und Herausforderungen digitaler Werbung für Gesundheit und Wohlbefinden.
Zur Panelist gehörten:
- Prof. Dr. Sela Sar (University of Illinois Urbana-Champaign, USA; Past President der American Academy of Advertising), der den Schutz vulnerabler Zielgruppen – insbesondere von Kindern und Jugendlichen – in der digitalen Werbung thematisierte.
- Prof. Dr. Liselot Hudders (Ghent University, Belgien; Board Member der European Advertising Academy), die die Rolle von Health Influencern, deren Glaubwürdigkeit sowie ihren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten diskutierte.
- Prof. Dr. Ralf Terlutter (Universität Klagenfurt, Institut für Management; Past President der European Advertising Academy), der beleuchtete, wie Werbung und Kommunikation zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz beitragen können.
- Prof. Dr. Harsha Gangadharbatla (University of Colorado Boulder, USA; Past President der American Academy of Advertising), der den Zusammenhang zwischen Social Media, Algorithmen, Werbung und psychischer Gesundheit in den Fokus stellte.
Die Diskussion wurde von Prof. Dr. Sandra Diehl (Universität Klagenfurt; Präsidentin der European Advertising Academy) und Prof. Dr. Chang Dae Ham (University of Illinois Urbana-Champaign, USA; President-Elect der American Academy of Advertising) moderiert.
Das Panel verdeutlichte eindrucksvoll, dass Werbung im digitalen Zeitalter nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgt, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung für die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden trägt. Die internationale Perspektive der Expert:innen zeigte sowohl Risiken als auch Chancen digitaler Kommunikationsformen auf und lieferte wertvolle Impulse für Forschung und Praxis.










Ralf Terlutter


