Newsletter ZFF 2023/1

FRIEDENSGRÜSSE IN ZEITEN DES KRIEGES
Seit unserem letzten Neujahrsgruß 2022 scheint die Welt nicht mehr dieselbe zu sein. Zumindest fühlt es sich für viele Menschen in Europa so an. Für andere hingegen ist dies keine neue Erfahrung. Krieg und bewaffnete Konflikte sind der Grund, warum sie hierhergekommen sind.

Newsletter ZFF 2023/1

 

ZFF-Medientipp: „Für den Frieden braucht es eine gewisse Radikalität“

Im Rahmen des Ö1-Schwerpunkts „Frieden denken“ spricht Werner Wintersteiner, Initiator und langjähriger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung an der AAU, in den „Gedanken“: Sonntag, 11. Dezember 2022, ab 9:05 Uhr.

Promotionsstelle am ZFF

Wir freuen uns auf Bewerbungen für eine Promotionsstelle am Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, Institut für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung. Gemeinsam wollen wir an Fragen der Friedensbildung und politischer Pädagogiken (Globales Lernen, Menschenrechtsbildung, Global Citizenship Education und verwandte Ansätze) weiterarbeiten (4 Jahre, 75%). Fragen gern an claudia [dot] brunner [at] aau [dot] at, Bewerbungen bis 30.11.2022 direkt über das Bewerbungsportal!

Projektabschluss KnowWar

Als kleinster Partner war das Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt über mehrere Jahre am Projekt KNOWWAR – KNOWLEDGE PRODUCTION IN TIMES OF FLIGHT AND WAR am Rande beteiligt. Initiiert vom Projektleiter Helmut Krieger (Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien) haben NGOs, Universitäten und Forschungsinstitutionen aus Palästina, Syrien, dem Libanon und Österreich über viele Herausforderungen hinweg zusammengearbeitet und sich mit folgenden fragen beschäftigt:

  • was bedeutet es, in Zonen von Krieg und Konflikt kritische Forschung zu betreiben?
  • wie gelingt Transdisziplinarität mit sozialen Akteur*innen unter prekärsten Lebensbedingungen?
  • welche Herausforderungen birgt der Zusammenhang von Flucht, Migration, Entwicklungszusammenarbeit und Wiederaufbaumaßnahmen in Krieg und Konflikt für Forscher*innen in und aus der Region?
  • welche solidarischen Bündnisse können unter diesen Bedingungen zwischen Forschenden entstehen und was bleibt unmöglich?

Nun ist das Projekt abgeschlossen und erste Publikationen liegen auf englisch und z.T. auf arabisch (online) vor, auf der Projektseite finden sich auch Interviews, Konferenzberichte und andere Materialien.